Was hat das Kreuz der Auferstehung mit lodernden Flammen zu tun? Wird das Kreuz ein Raub der Flammen unserer Zeit?

Bereits Mose erfährt im brennenden Dornbusch: Gott ist JAHWE – der „ICH BIN DA“. Der Gott, der uns nie alleine lässt.

Jedes Jahr zu Beginn der österlichen Bußzeit, am Aschermittwoch, schließt sich ein Kreis: Die Palmzweige, mit denen wir Jesus beim Einzug in Jerusalem zugejubelt haben, gehen in Flammen auf. Sie verwandeln sich in Asche, die uns als Aschenkreuz aufgelegt wird. Sie ist uns Zeichen der inneren Reinigung und der Hoffnung auf neues Leben. Johannes der Täufer hat den Menschen zugesagt: „Ich taufe euch nur mit Wasser der Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, … wird euch mit dem heiligen Geist und mit Feuer taufen.“ So sind die Flammen ein Zeichen Göttlichen Atems, des Heiligen Geistes, den die Jünger am Pfingsttag empfangen. Erst mit der Sendung des Heiligen Geistes ist der Auftrag des Messias vollkommen und seine Botschaft kann in die ganze Welt hinausgetragen werden. Dieses Jahr bereiten sich wieder Jugendliche auf ihre Firmung in unserer Pfarre vor. Der Heilige Geist möge sie bestärken, damit auch sie die Herausforderungen der Zukunft annehmen und Feuer und Flamme sind für ein Leben in Gottes Liebe.

Wir laden Sie ein, mit dem Licht der Osterkerze Ihrer Familie, Ihren Freunden und Bekannten zu zeigen, wofür Ihr Herz brennt.
Unsere Osterkerzen können Sie in der Karwoche nach den Gottesdiensten kaufen. Kinder im Kindergarten und in der Volksschule sind wieder herzlich eingeladen, die Osterkerze selbst zu basteln.

Uli Harrich