Alle zwei Jahre treffen sich die Ministrant:innen und Jungscharkinder der Pfarre Mariahilf, um gemeinsam ein paar Tage auf der Lohorn-Hütte zu verbringen. Diesmal waren auch andere Pfarren dazu eingeladen.

Nach ein paar Tagen Leiterlager, bei dem noch die letzten Feinschliffe der Planung gemacht worden sind, trudelten die Kinder am Morgen des 15. Juli 22 nacheinander ein. Wie immer eine kunterbunte Schar, diesmal auch mit ganz neuen Gesichtern aus anderen Pfarren und Religionen.

Kennen lernen

Um die Leiter:innen etwas besser kennen zu lernen, wurden diese erstmals „gejagt“: Gruppenweise bekamen die Kinder die Aufgabe, versteckte Leiter:innen zu suchen, Fragen zu beantworten und Aufgaben zu erledigen. Damit die Kinder sich auch untereinander besser kennen lernen, gab es am Ende des ersten Tages einen „Casinoabend“, bei dem so gut durchgemischt gespielt wurde, wie möglich.

Im Dschungelcamp

Der Samstagvormittag startete mit einem Dschungelcamp. Es läuft ähnlich, wie das Dschungelcamp im Fernsehen; aber doch nicht so ganz. Anstatt Käfer und Spinnen zu essen, mussten Senf und Nutella erschmeckt werden; und anstatt den Dschungel auf eigene Gefahr zu erkunden, mussten Begriffskategorien erraten und Staffelläufe gewonnen werden.

Nach einem Stationenbetrieb am Nachmittag folgte das Highlight des Lagers. Jedes Jahr freuen sich die Kinder, und auch wir Leiter:innen, am meisten aufs Grillen. Der Grillabend war die perfekte Gelegenheit diesen Tag gut ausklingen zu lassen. Neben Eis schlecken und Marshmallows verschlingen wurde gespielt und gequatscht, und gemeinsam der Sonnenuntergang betrachtet.

Wasserspaß und Kreatives

Auch durch den Sonntag hat uns die Sonne begleitet und deswegen fand nach verschiedenen Workshops am Vormittag, bei denen neben Zeichnen und Basteln auch Singen und Theater angeboten wurde, ein „Wasser-Nachmittag“ statt. Während sich die eine Hälfte der Kinder in einer heftigen Wasserbombenschlacht befand, ging es die andere Hälfte ruhiger an und rutschte fleißig von der Wasserrutsch am Hügel.

Traditionell fanden dann abends Aufführengen statt. Neben den Ergebnissen des Sing- und Theater-Workshops, konnten noch viele weitere kreative Gruppendarbietungen beobachtet werden, die sich die Kinder zimmerweise mit dem jeweiligen Leiter ausgedacht haben.

Alles hat ein Ende

Nach drei wunderschönen Tagen folgte dann der weniger schöne Teil jedes Lagers: das Aufräumen. Nach der ein oder anderen Diskussion über die Notwendigkeit des Sauber-Machens, haben die Kinder allesamt geholfen, die Hütte wieder auf Vordermann zu bringen. Ein weiteres Mal war das Mini- und Jungscharlager ein voller Erfolg.

Um ein solches Lager auf die Beine zu stellen, braucht es natürlich einige Leute sowohl im Vorder- als auch Hintergrund. Ein großes Dankeschön deswegen an die Jugendleiter:innen der Pfarre Mariahilf, die nicht nur erneut ein Lager ermöglicht haben, sondern das ganze Jahr viel Zeit und Herz in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen stecken. Ebenfalls ein großes Dankeschön an Helmut Lau, der uns mit Obst und Gemüse versorgt hat und an Tobias Teichtmeister der diese ein weiteres und leider letztes Mal in köstliche Mahlzeiten verzaubert hat.

Lisa Sendlhofer