Ein Interview mit Christiane Janetschek, über ihren Weg zur Pfarre Mariahilf, ihre Aufgaben und was sie motiviert.

Christiane, du wohnst in Lauterach. Wie kommt es dazu, dass du in der Pfarre Bregenz Mariahilf aktiv bist? Wie lange bist du das schon?

Ich bin als Jugendliche im Sommer zu meiner Schwester und ihrer Familie in Bregenz in den Ferien gekommen. Dadurch lernte ich die Pfarre kennen. Im Jahr 1988 zog ich fix hierher und wohnte „Auf der Matte“, also im Pfarrgebiet Mariahilf. Irgendwann kam dann bei mir der Wunsch auf, mich in das Pfarrleben einzubringen, das muss Anfang der 2000er Jahre gewesen sein.

Was genau sind deine Aufgaben? Was tust du alles?

Angefangen habe ich als Lektorin und Kommunionhelferin. Später auch als Wortgottesleiterin, ich gestalte Totenwachen und übernehme sonntags Mesnerdienste. Später ergab es sich, dass ich die Reinigung der Kirchenwäsche übernahm. So reinige ich die Kirchenwäsche, Pfarrcaféhandtücher, Ministrantenkleider, Sternsinger- und Nikolausgewänder. Priesteralben bringe ich in die Reinigung.

2013 entstand die Idee, Taizégebete in der Kirche zu gestalten. Eigentlich dachte ich dabei zuerst an die Jugend. Jetzt gibt es eine relativ konstante Gruppe, die gerne teilnimmt. Anschließend treffen wir uns zu einer gemütlichen Agape und haben Zeit zum Plaudern.

Was ich sonst noch mache: Einteilungspläne der liturgischen Mitarbeiter für die Sonn- und Werktage (Lektor/in, Fürbitten, Kantor/in, Mesner/in). Auch kümmere ich mich seit einiger Zeit zusammen mit Irene Degrassi um das Geld, das in Gottesdiensten gesammelt wird und das Geld von den Opferkerzen und vom Schriftenstand. Wir zählen alle zwei Wochen und bringen es dann zur Bank.

Was motiviert dich? Warum machst du diese Dinge freiwillig und gerne?

Ich bin der Meinung, dass das Pfarrleben nicht funktionieren kann, wenn es keine Menschen gibt, die mithelfen. Auch habe ich dadurch viele neue Leute kennen gelernt.
Es wäre schön, wenn es noch mehr Gemeindemitglieder, speziell Jugendliche und junge Erwachsene gäbe, die sich engagieren würden. Und ich möchte allen danken, die mich auf meinem Weg begleitet haben und begleiten.

Vielen Dank, Christiane, für das Gespräch und vor allem für die vielen Dienste, die du in der Pfarre seit Jahren übernimmst und so das Pfarrleben sehr bereicherst und mitträgst! / Theresia Abbrederis