Firmlinge aus den Pfarren Herz Jesu und Mariahilf verbrachten am 5. 9. 2020 einen anregenden Halbtag mit ihren PatInnen oder BegleiterInnen.

Thomas Berger-Holzknecht

Im Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast bekam die Gruppe Impulse vom Begleitteam (Claudia Teichtmeister und Thomas Berger-Holzknecht von Mariahilf und Tatjana Simic von Herz Jesu) zum besseren Kennenlernen und zum Austausch darüber, was sich die Firmlinge und PatInnen von einander erwarten.

Gegenseitige Erwartungen

Das Firmgeschenk stand dabei nicht im Vordergrund. Zeit für gemeinsame Unternehmungen schon eher. Die Frage, ob die Firmlinge ihre PatInnen anrufen dürfen, wenn sie nachts nicht mehr nach Hause kommen, hat für Diskussionen gesorgt. Ein Gespräch darüber, was die/der jeweils andere glaubt und wo religiöse Fragen bestehen, würde die meisten interessieren.

Einander blind vertrauen

Bei der nächsten Aufgabe ging es darum, mit verbundenen Augen heil durch einen Hindernisparcour zu kommen. Die vorausschauende Begleitung war hilfreich, auch, wenn sich einzelne Begegnungen mit Dornen oder elektrischen Weidezäunen nicht immer verhindern ließen.

Gute Wünsche verbinden

Nach dem Abendessen bastelten die Firmlinge mit ihren PatInnen ein Symbol, das sie in zwei Hälften untereinander aufteilten. Bei der Firmung am 10. Oktober wird den Firmlingen ihre Symbolhälfte zusammen mit einem Brief ihrer PatInnen mit guten Wünschen überreicht. Ein Jahr später bekommen die Jugendlichen schließlich einen Brief zugeschickt, den sie an diesem Abend an sich selber geschrieben haben.

Gott geht die gemeinsamen Wege mit

In der Besinnung stand die biblische Geschichte vom brennenden Dornbusch in der Mitte. Gott verrät Moses und uns allen seinen Namen: Ich-bin-da. Mit und für euch.  Den Abschluss bildete ein Segen der PatInnen und BegleiterInnen, die ihren Firmlingen ihre Hand auf die Schulter legten und ihnen still alles Gute wünschten.