Was haben Flip-Flops auf Bäumen mit der Fastenzeit zu tun?

Auf den Bäumen vor und hinter der Kirche von Mariahilf hängen bunte Flip-Flops. Immer wieder bleiben Passant*innen neugierig stehen und stellen überrascht fest, dass es sich hier um einen Impuls für die Fastenzeit handelt.

Der Pfarrgemeinderat von Mariahilf hat sich darüber ausgetauscht, wie es den Menschen im Vorkloster nach einem Jahr Coronapandemie geht. Und überlegt, wie die Fastenzeit in diese Situation passt. Klar war, dass es jetzt nicht um noch mehr Verzicht gehen kann.

Eine Hilfe ist der Blick auf Ostern. Wir erinnern uns bei diesem Fest, dass der Tod (und die alltäglichen Varianten des „Kreuzes“ wie Krankheit, finanzielle Not, beengtes Wohnen, Überforderung in der Kinderbetreuung und in der Beziehung, Einsamkeit, Depression, …) nicht das Letzte ist und dass sich schlussendlich das Leben durchsetzt. Wir feiern das „Leben in Fülle“, welches uns Jesus verspricht.

In der Fastenzeit 2021 bereiten wir uns auf dieses Fest vor und stellen uns die Frage:

Was ist für mich „wirklich gutes Leben“?

Was kann ich in der Fastenzeit Gutes tun, was kann ich mir und anderen gönnen, damit wir dem „Leben in Fülle“ (und damit Ostern) näherkommen? Wovon möchte ich mehr und wovon weniger, damit es mir und anderen besser geht?

Ein paar Ideen dazu hängen auf Karten an den Bäumen und können mitgenommen werden.

Und was hat das alles mit Flip-Flops zu tun?

Für uns symbolisieren sie den Sommer, den Strand und einfach: das gute Leben. Nutzen auch Sie die Fastenzeit und gönnen Sie sich mehr vom "guten Leben". Denn jetzt ist Zeit für Gutes!

Wir wünschen Ihnen eine wohltuende und segensreiche Fastenzeit!

Thomas Berger-Holzknecht im Namen des Pfarrgemeindrates Mariahilf