Am Sonntag ist es wieder soweit: Der Advent beginnt mit Adventkranzsegnung, Adventskalender und Basteltipps.

Und wir befinden uns schon wieder im Lockdown. Als ich vor ein paar Tagen den ersten Zoom-Link nach monatelanger Pause verschickt habe, war das ein eigenartiges Gefühl. Es war irgendwo zwischen einer seltsamen Vertrautheit – kenne ich, habe ich praktiziert, muss ich jetzt halt wieder anwenden – und einem seufzenden „bitte nicht schon wieder“ angesiedelt. Gehofft habe ich es, dass wir das Gelernte nicht mehr brauchen werden, wirklich daran geglaubt habe ich aber ehrlich gesagt nicht.

Also heißt es auch in diesem Advent, das Beste daraus zu machen und die Vorweihnachtszeit trotz allem zu genießen. Dazu können wir uns überlegen, was – außer Zoom-Links – noch alles eine Vertrautheit in uns auslöst:

Ist es das Basteln und Aufhängen von weihnachtlichen Dekorationen, ist es das Anzünden der ersten Kerze am Adventkranz oder ist es dieser Duft, der vor Weihnachten in der Luft liegt und an den wir uns seit unseren frühesten Kindheitstagen erinnern? Der Duft nach Tannenzweigen und Mandarinen, nach Kerzen und Bratäpfeln, nach Vanille und Zimt – der Duft, der mit keinem anderen vergleichbar ist, der Duft, bei dem wir nur eine Assoziation haben: Es riecht nach Weihnachten.

Übrigens: Heuer ist es – im Gegensatz zum letzten Jahr – wieder möglich, den Adventkranz in den Gottesdiensten am ersten Adventsonntag segnen zu lassen. Messfeiern dürfen nämlich, trotz Lockdown, weiterhin stattfinden.

  • Wer mag, kann den Adventkranz aber auch zuhause segnen. Eine Anleitung für eine Adventandacht mit Adventkranzsegnung findet ihr hier.
  • Conradino möchte euch gern wieder durch die Adventzeit begleiten. Seinen Brief zum ersten Adventsonntag findet ihr hier. Dieses Jahr gibt's sogar einen Adventskalender von Conradino.
  • Und Bastelanleitungen für verschiedene Arten von Adventkalendern und für Jesajas Paradiesgärtlein findet ihr hier und hier.

Elisabeth Schubert
Gemeindeleiterin Pfarren St. Kolumban und St. Wendelin