Vom 4. bis zum 16. Februar kann man in der Bregenzer Seekapelle entlang eines Stationenweges der Liebe nachspüren. Am 11. Februar gibt es zudem die Möglichkeit, sich und alle, die man liebt, segnen zu lassen.

„Die Liebe hört niemals auf,“ schreibt der Apostel Paulus im Jahr 55 n.Chr. an die Gemeinde von Korinth. Die Liebe war auch dem Hl. Valentin, der im 3. Jahrhundert lebte, sehr wichtig, weshalb er schon bald nach seinem Märtyrertod als Patron der Verliebten und Brautleute verehrt wurde.
Sein Todestag - der 14. Februar ist bis heute der Tag der Liebenden.

Der Brauch, einander am Valentinstag Blumen zu schenken, kam in den 1950er Jahren aus den USA nach Österreich. Er hatte aber ursprünglich nichts mit dem Hl. Valentin zu tun, sondern geht auf das Fest der römischen Göttin Juno, der Beschützerin von Ehe und Familie, zurück, das ebenfalls am 14. Februar gefeiert wurde. Doch wie so oft wurde auch hier ein christlicher Feiertag mit einem römischen zusammengelegt.

Im Lauf der Zeit wurden die Geschenke mehr, es wurden nicht nur Blumen verschenkt, sondern auch Pralinen, Plüschtiere und andere Zeichen der Liebe.

Ein schöner Trend, der sich immer mehr durchsetzt, ist, dass Paare einander am Valentinstag Zeit schenken. Das Miteinander möchten wir von der Katholischen Kirche in Bregenz gern unterstützen.

Von 4. bis 16. Februar 2022 laden wir alle Paare – aber natürlich auch Einzelpersonen – ein, in der Seekapelle einem Stationenweg zu folgen und dabei den hellen und dunklen, den lustigen und besinnlichen Seiten der Liebe auf die Spur zu kommen. Darüber hinaus gibt es am Freitag, dem
11. Februar 2022 von 9.30 bis 13.30 Uhr in der Nepomukkapelle die Möglichkeit, sich einen Segen für sich selbst und alle, die man liebt, geben zu lassen. Des Weiteren wird am Sonntag, dem 13. Februar 2022 um 11 Uhr in der Pfarrkirche Mariahilf, ein Gottesdienste mit und für Ehejubelare und andere Paare gefeiert.