Am 19. März 2017 sind in unserer Pfarrgemeinde, wie in allen Pfarren Österreichs Pfarrgemeinderats-wahlen. Dazu braucht es Leute, die bereit sind mitzuarbeiten, mitzugestalten, mitzuentscheiden. Wir alle haben Charismen und Fähigkeiten. Sie gilt es auch umzusetzen, zu nützen, mit unseren Mitmen-schen zu teilen. Deshalb an alle Pfarrgemeindemitglieder die Bitte, ein Stück ihres Lebensweges mit der Pfarre zu teilen.

Wir klagen immer, Werte gehen verloren. Es gibt keine Ministranten mehr. Früher besuchten uns die Sternsinger, wo sind sie geblieben? So hört man es, wenn man mit Pfarrangehörigen spricht. Es muss aber allen bewusst sein, der Pfarrer allein kann das alles nicht bewältigen. Er braucht dazu Mitarbeiter, die mit ihm zusammen dazu beitragen, dass eine Pfarre lebt. Dazu braucht es Leute, die ein Stück des Weges mitgehen, wie z.B. das Familienliturgieteam, die Totenwachegestalter, Lektoren, Kommunionhelfer, Kirchenreiniger und Blumenschmückerinnen oder das Seniorenteam, um nur einige zu nennen. Um all diese vielen Gruppen zu koordinieren, Aufgaben zu verteilen, neue Impulse zu setzen, braucht es auch ein Leitungsteam, den Pfarrgemeinderat und den Pfarrkirchenrat, der für die baulichen und finanziellen Aufgaben zuständig ist.

12 KandidatInnen werden für den neuen Pfarrgemeinderat gesucht. Die sind doch leicht zu bekommen. Glaubt man. Im Gegenteil, bis Mitte Jänner sind sechs Pfarrangehörige bereit für den Pfarrgemeinderat zu kandidieren. Für uns Christen ist doch die Pfarrgemeinde ein wichtiger Ort der Begegnung mit Gott und den Menschen, wo wir miteinander unseren Glauben auf der Grundlage des Evangeliums teilen, im Rhythmus des Jahreskreises die Feste vom Advent bis zum Erntedank feiern, Menschen in Freud und Sorgen, von der Taufe bis zum Tod begleiten und Menschen, die in Not sind, helfen.

So hoffen wir, dass wir 12 KandidatInnen finden, die die nächsten fünf Jahre im Leitungsteam der Pfarre mitarbeiten. Auf dem Stimmzettel ist jedoch auch die Möglichkeit gegeben, KandidatInnen zusätzlich zu nennen. Dann hoffen wir, dass diese genannten Personen auch bereit sind, das in ihr gesetzte Vertrauen durch die Pfarrangehörigen, anzunehmen und im Pfarrgemeinderat mitzuarbeiten.

Wenn Ihnen die Pfarrgemeinde etwas bedeutet, Ihnen etwas wert ist, geben Sie sich einen Ruck und sagen Sie nicht „Ma sött …. eppas tua“. Tun Sie es, bringen Sie ihre Charismen und Fähigkeiten ein und sind Sie zur Kandidatur bereit. Vergelt´s Gott.

 Heinz Seeburger
Vorsitzender des Wahlvorstandes