Dieses Jahr machten 15 Ministrantinnen und Ministranten und 7 Begleitpersonen von Herz-Mariae ihren Ausflug auf den Gipfel des „Hohen Fraßen“. Der jüngste Teilnehmer war Pius Graß und gerade mal 11 Monate alt!

Um 16.00 Uhr trafen sich alle bei der Mutterbergseilbahn-Talstation. Nach der Gondelfahrt ging es weiter zum Tiefenseesattel, wo es nach einer kurzen Rast weiter über den Rappenschroffenweg zur Fraßenhütte ging.

Nach dem guten Abendessen auf der sonnigen Terrasse Richtung Walgau holte jeder sein Zelt, den Schlafsack und seinen Rucksack um die letzte Etappe auf den Gipfel anzugehen. Zum Glück hat uns Stefan Probst einen Großteil unseres Gepäcks mit der Materialseilbahn zur Fraßenhütte transportiert, sodass es erst jetzt richtig beschwerlich wurde. Beim Gipfel angekommen wurde noch schnell ein Gruppenfoto gemacht um dann etwas entfernt auf der grünen Wiese unser Lager aufzuschlagen noch bevor die Dunkelheit hereinbrach.

Zum Sonnenuntergang liefen wir wieder zum Gipfel. Es war bitter kalt und einige wären froh gewesen, sie hätten ihre Wintersachen dabei gehabt. Nach einem heißen Tee, Toblerone und einem Schnäpsle für die Begleitpersonen ging es dann ab ins Zelt.

Um 5.26 Uhr ging die Sonne über dem Zitterklapfen im Großen Walsertal auf. Es war wirklich spektakulär!!! Alle Mühe hatte sich gelohnt, es wurde wieder wärmer und wir genossen dieses besondere Ereignis!

Um 7.00 Uhr brachen wir auf zur Fraßenhütte, wo wir mit einem herrlichen Frühstück verwöhnt wurden. Nach der „Marscherleichterung“ ging es zurück zur Mutterbergseilbahn-Bergstation, wo es noch ein Eis oder ein kaltes Getränk gab!

Pünktlich um 12.00 Uhr kamen wir mit der Bahn wieder im Tal an, wo schon die Eltern auf ihre Abenteuerinnen und Abenteurer warteten.

Es war ein außergewöhnlicher Ausflug mit außergewöhnlichen Ministranten!