Altarbild Stutzkapelle Die Stutzkapelle, die zu Ehren der Gottesmutter zunächst als Marienbild im Jahr 1879 errichtet und kurz darauf zu einer Kapelle erweitert wurde, steht an einem Punkt neben der Straße nach Bürserberg, von wo aus man den Schuttkegel der Schesa gut einsehen konnte. Durch die Fürbitte der Mutter Gottes sollte der Ort vor weiteren Verheerungen durch die Schesa verschont bleiben.

1983 wurde die Kapelle mit einer geschnitzten Madonnastatue aus Gröden geschmückt. Tatsächlich kamen seit dem Bau des Marienbildes in Bürs keine Häuser und Güter mehr zu Schaden. Noch heute wird jeweils am Sonntag um Mariae Namen eine Abendprozession zur Stutzkapelle abgehalten, um den Schutz der Gottesmutter insbesondere vor Überschwemmungen und Vermurungen zu erbitten.

Quelle: Gemeinde Bürs