"Feldkreuze"

Feldkreuz BürsDas Feldkreuz bei der Friedenskirche an der Schul­straße, 1972 errichtet, war schon lädiert und wurde im Mai in einer Nacht von Samstag auf Sonntag mit Gewalt von Unbekannten zu Boden gebracht. Zum damaligen Zeitpunkt war schon klar, dass das Kreuz erneuert werden musste. PKR-Mitglied Elmar Matt übernahm mit seinem Sohn die Arbeiten für das neue Kreuz, seine Errich­tung und die Organisation der dazu nötigen Materia­lien. Am 19. November 2015 war es dann soweit, dass das Feldkreuz von Vater, Sohn und Freunden der Familie Matt aufgestellt werden konnte.

Damit für die Pfarre möglichst keine Kosten anfal­len, hat Elmar Matt bei folgenden Organisationen und Firmen die Materialien dazu erbeten: Agrargemeinschaft Bürs: Lärchenholz geschnitten; Fa. Tschabrun: Schalmaterial; Fa. Hilti & Jehle: Beton; Fa. Liebherr: Stahlseil; Fa. Bitschnau Jürgen: Verzinkung; Fa. Schmidt's: Schrauben und Befestigungsmaterial

Den Materialspendern und Elmar Matt mit seinem Sohn und seinen Freunden dankt die Pfarre mit einem herzlichen Vergelt's Gott!

Feldkreuze in Bürs

Über Jahrhunderte wurden im Innerfeld und Außerßfeld auf den Feldern Feldkreuze errichtet. Durch die Verbauung des Außerfeldes sind die Feldkreuze dort verschwunden. Ersatzweise wurde beim Neubau der Friedenskirche neben der Kirche ein neues Feldkreuz errichtet. Im Innerfeld stehen heute noch einige Feldkreuze, das bekannteste ist am Krüzbühel.

Es ist heute noch Tradition, an Christi Himmelfahrt die große Felderben-
ediktion (= Feldersegnung) zu den Kreuzen durchzuführen. Früher war diese Bittprozes-sion für die bäuerliche Bevölkerung fast ein Pflicht¬termin um gutes Wetter, Wachstum auf den Feldern und um eine gute Ernte zu beten. Auch heute macht es Sinn, um die Gunst Gottes zu bitten, zu danken und vor allem auch christliche Traditionen zu pflegen und zu erhalten.

Für den Pfarrkirchenrat: Manfred Kramer