Erntedank 2019

Ein besonderer Höhepunkt im vergangenen Kirchenjahr war das Erntedankfest, eine große Freude und tiefes Erlebnis für alle – es waren sehr viele – die diesen bemerkenswerten Gottes- dienst miterlebt haben. Ein ERNTE-DANK im wahrsten Sinne des Wortes, ein Zeichen, die Kirche lebt noch! – auch bei uns in Bürs. Denn nach vielen „mageren“ Sonntagen ein solch stimmiges, bestens besuchtes Fest mitfeiern zu können, war einfach eine Beglückung, wofür es sich speziell zu danken lohnt!

Allein schon die tolle Idee von Susi Nesler, 3 Bürser Chörle – Good News, das Offene Hausfrauensingen und das Männnerchörle Cantus animus – zu einem imposanten Chor zusammen- zuspannen, ist lobenswert, und sie hinterließen einen tiefen Eindruck. Ihnen und allen anderen Mitwirkenden ein herzliches Vergelts Gott, den Bäuerinnen, die den Kirchenraum dem Erntedank entsprechend wunderbar geziert hatten; dem Kinderliturgieteam – die Kinder wurden bestens vorbereitet und haben ihre tiefsinnigen Texte sehr gut gelesen und auch den Opfergang würdig gestaltet. Die Trachtenfrauen haben durch ihre Anwesenheit dem Fest ein farbenprächtiges Gepräge gegeben. Besonders beeindruckend war die Taufe des Kindes Aria von Thomas Konzett, der viele Jahre aktiv in unserer Pfarre mitgearbeitet hat – ebenfalls ein Erntedank!

Die Bekanntgabe des finanziellen Erfolges des großartigen Bücherbasars zugunsten des neuen Kirchen-Vorplatzes von 23.000, - €, erwirtschaftet von der unermüdlichen Birgit Kramer und ihrem Team.

Der krönende Abschluss – die Einweihung des Kirchen-Vorplatzes durch P. Adrian, der auch den Gottesdienst in gewohnter Weise souverän geleitet hat unter Mitwirkung der Harmoniemusik Bürs mit einer Agape, von den Bäuerinnen durchgeführt.

Nicht vergessen wollen wir den Basar des Pfarrgemeinderates, bei dem durch Verkauf von Selbstgemachtem ein überraschend hoher Betrag zugunsten der Finanzierung des Kirchenplatzes erzielt wurde.

Also dieser Erntedank-Sonntag hat gezeigt, wenn es oft traurig, fast trostlos mit unserer Kirche ausschaut, man darf nicht mutlos werden – die Hoffnung stirbt zuletzt, denn Hoffen heißt, die Möglichkeit des Guten zu erwarten!

Ich habe jedenfalls an diesem Sonntag den Erntedank meines Lebens erlebt und war in großer Dankbarkeit tief ergriffen.

Mina Mayr