Mit diesem Lied eröffneten die Kinder der Pfarrkindergärten Heilig Kreuz und Herz Mariae den Dankgottesdienst in der St. Laurentiuskirche zur Verabschiedung des Moderators Pfarrer Pater Adrian Buchtzig, der nach fünf segensreichen Jahren den Seelsorgeraum im Lebensraum Bludenz verlässt und mit 1. November 2019 Pfarrer von Lech wird.

Die Gf. Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte von Heilig Kreuz Petra Steinmair-Pösel und Bürs Elisabeth Plangg begrüßten ganz herzlich die vielen Gottesdienstbesucher, die zu diesem Dankgottesdienst gekommen sind. Ihr besonderer Gruß galt aber dem scheidenden Moderator Pater Adrian und den Mitzelebranten Pfarrer Josef Bertsch, dem neuen Moderator Pater Guido, Vikar Gabriel Budolai und Pater Cyryl sowie dem neuen Pastoralleiter Thomas Folie und der Organisationsleiterin Astrid Honold. Pfarrer Pater Adrian war sichtlich gerührt, dass so viele zu diesem Dankgottesdienst gekommen sind. In seiner Predigt ging er auf sein Wirken als Moderator und Pfarrer ein. Für ihn war der Aufbau des Seelsorgeraumes eine große Herausforderung aber auch eine sehr schöne, segensreiche Zeit. Und er nahm Bezug auf ein Predigtwort von Papst Franziskus, der gesagt hat: „Die wichtigsten Worte im Leben sind: Bitte, Danke und Entschuldigung“. Es sind kleine Worte, die aber im alltäglichen Miteinander in der Familie, im Beruf oder in der Gemeinde entscheidend sind. Dabei stellte er das Wort Danke in den Mittelpunkt: „Der Dank für das Geschenk des Glaubens, der Dank für die Möglichkeit des Mitwirkens, Mitgestaltens und Mitgehens im Glauben in den Pfarrgemeinden des Seelsorgeraumes im Lebensraum Bludenz. Im Weiteren sagte Pater Adrian, dass die Kirche heute konfrontiert ist mit neuen Wegen in der Entwicklung. Das harte Verharren in alten Strukturen, das egoistische Denken und Aufschauen nur auf den eigenen Kirchenturm bringt keinen Segen. Die Kirche muss missionarisch und lebendig werden. Deshalb seine Bitte das neue Leitungsteam mit Moderator Pater Guido, Pastoralleiter Thomas Folie und der Organisationsleiterin Astrid Honold in ihrer Arbeit tatkräftig zu unterstützen, damit die Weiterentwicklung des Seelsorgeraumes gelingt. In der Zeit des gemeinsamen Weges, sagte Pater Adrian, gab es aber auch harte Auseinandersetzunten, deshalb gilt es auch um Entschuldigung zu bitten, wenn er jemanden beleidigt oder verletzt habe. Am Schluss des Gottesdienstes gab es dann noch Dankesworte und kleine Geschenke von den Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte der Pfarren des Seelsorgeraumes und im Namen der politischen Gemeinden bedankte sich Bürgermeister Mandi Katzenmayer mit sehr humorvollen Worten für die gute Zusammenarbeit. Alle betonten, dass Pater Adrian sehr fehlen wird, denn es war ihm immer ein großes Anliegen mit allen Menschen in Kontakt zu treten, jung oder alt, arm oder begütert. Bei der anschließenden Agape vor der Bezirkshauptmannschaft spielten zur Freude der vielen Besucher die die Stadtmusik Bludenz, Harmoniemusiken Bürs und Bings-Stallehr gemeinsam auf. Es war ein besonderer Abend des Dankes, der Freude und des Miteinanders.

Heinz Seeburger