Meditieren eines biblischen Textes
Wie meditiere ich einen biblischen Text?
1. Sich vorbereiten
Alles
hinter mir lassen, was mich hindert, ganz „da“ zu sein
Ausdrückliche Absicht, mich vom Wort der Schrift ansprechen und verwandeln zu lassen.
Diese Intention
formuliere ich in einem Vorbereitungsgebet.
2. Lesen, bitten
Langsames
und wiederholendes Lesen und die Bitte an Gott,
dass er
mir das Gelesene (Gehörte) erschliesse, damit ich Seinen Willen erkenne.
3. Suchen, entdecken
was
ganzheitliche anspricht, in „Bewegung“ bringt.
Das
Gelesene Wort für Wort absuchen, bis ein „Schatz“ im Acker gefunden wird.
4. Verweilen
bei
dem, was persönlich anspricht; solange, bis es sich „erschöpft“ hat.
5. Beenden
Es ist wichtig, dass die
Meditation einen bewussten Abschluss findet, am besten durch ein Gebet oder
Ritual.
6. Reflektieren,
notieren
Nach
der Meditation empfiehlt es sich nachzusinnen, wie die Betrachtungszeit
verlaufen ist; empfehlenswert ist, ein paar
Notizen festzuhalten.
7. Vertiefen
Im wiederholenden
Übungsgeschehen kann sich ein anfänglicher Impuls, eine erste Entdeckung
vertiefen.
Drei Grundhaltungen sind
für diesen Übungsweg ganz wichtig:
· Begegnen
Ich
will GOTT begegnen, der sich im Wort der Schrift zu erkennen gibt.
Ich spüre das
Übereinstimmende mit GOTT und das Unterscheidende.
· Mit
Ehrfurcht
Der
eigentlich Handelnde ist GOTT: Deshalb kann ich nur in der Haltung der
Ehrfurcht ins Gespräch mit Ihm treten. Alles Erkennen und Verkosten ist reines
Geschenk.
· Mit
Entschlossenheit
Die
Mühe um den Acker eines Schrifttextes wird erst gekrönt, wenn ich von vornherein
entschlossen bin, auch zu tun, was er zu erkennen gibt. „Selig,
die das Wort Gottes hören, um es zu befolgen.“ (Lk 11,28)
Zugehörige Themen
Exerzitien | BetenAktuelle Artikel
- Immer nach Hause
- "Und meine Seele spannt ihre Flügel aus"
- Spiritueller Proviant für den Lebensweg
- Neues aus der Medienstelle - Oktober 2010
Aktuelle Veranstaltungen
-
Ich bin der ICH-BIN-DA
24.02.2012 - 25.03.2012

