Strukturen der Kirche vor Ort

Das Konzept „Struktur- und Personalplanung 2025“ ist der Lernertrag aus dem zweiten Gesprächsabschnitt des Pastoralgesprächs „Die Wege der Pfarrgemeinden“ (ab Herbst 2009).

Die Planung will mehr als eine bloße Mangelverwaltung sein. Ihr Ziel ist eine entwicklungsorientierte, verlässliche Perspektive für etwa 15 Jahre. Es sollen Strukturen geschaffen werden, die die Pfarrgemeinden auf ihren Entwicklungswegen unterstützen und die für die Priester sowie die haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen attraktive Rollen ermöglichen.

 
Drei Modelle für die Pfarren

Die Planung geht davon aus, dass im Jahr 2025 in unseren 126 Pfarrgemeinden um die 60 Priester in der Pfarrseelsorge tätig sein werden und ca. 20 Stellen (Vollzeit-Äquivalente) für PastoralassistentInnen und Diakone zur Verfügung stehen. Im Rahmen dieser Vorgaben arbeitet die „Struktur- und Personalplanung 2025“ mit den drei Modellen „Einzelpfarre“, „Pfarrverband“ und „Seelsorgeraum“. Damit wird versucht, den lebensräumlichen Gegebenheiten bestmöglich gerecht zu werden.

Der Strukturplan, der in vielen Gesprächen entstanden ist, in denen sich besonders auch die Dekane engagiert haben, zeichnet ein Zielbild, das nach Möglichkeit in den nächsten vier bis fünf Jahren realisiert werden soll.

Dr. Walter Schmolly
Leiter des Pastoralamtes