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Halt amol will unterbrechen.

Mein Leben für Christus - Fastenzeit 2012

Halt amol will unterbrechen: das Alltagsgetriebe, die Gewohnheit, das Denkmuster, den Terminplan - alles was Menschen zupflastert und ihnen damit ihre Offenheit nimmt. Denn Offenheit ist Grundbedingung für Lebendigkeit, Unterbrechungen ermöglichen Neues. Halt amol wird so zum Übungs-Programm auf das große Fest hin - das Fest des Lebens.

Impulse für die Unterbrechungen kommen in diesem Jahr aus dem Leben und Wirken des seligen Carl Lampert. Seine Worte begleiten durch die Fastenzeit hindurch, sie regen an zum Nachdenken darüber, was dem Leben Halt gibt und dem Menschen Haltung. Sie fordern auf, zum Wesentlichen zu gelangen, den schweren Stationen des Lebens entlang. Sie bezeugen Hoffnung, wo scheinbar keine mehr Platz hat.

Die Impulse finden Sie in folgenden Formen:

Pictogramme

... einer, der anzieht
Carl Lampert hat sich ganz klar auf die Seite des Lebens und gegen die Machtspiele des Todes gestellt. 20 verschiedene Magnetpiktogramme wollen auf diesen „Gegenpol“ aufmerksam machen und zur Suche nach der eigenen Ausrichtung im Leben ermutigen. Impulstexte zu den Piktogrammen unterstützen auf diesem Weg.

Haltestellen

... einer, der Stopp gesagt hat
In unserem Leben brauchen wir Haltestellen, um stehen bleiben zu können, Atem zu holen und unser Leben neu ausrichten zu können. Auch heuer stehen die Metallsäulen für diese Einladung, den eigenen Standpunkt zu finden. Verbunden mit den Piktogrammen können sie für verschiedenste Aktionen und Veranstaltungen in Pfarren, Schulen und Gruppen ausgeliehen werden.
Der Verleih der Stelen wird über die Medienstelle der Diözese abgewickelt. Reservierungen bitte frühzeitig unter T 05522/3485-208 oder E medienstelle@kath-kirche-vorarlberg.at anmelden.

Container

... einer, der sich quer stellt
Der Container der Seligsprechung wird für die Fastenaktion Halt amol umgebaut. Er wird an verschiedenen Orten des Landes aufgestellt und steht quer zu den Alltagsgewohnheiten mitten im Weg. Er will als Haltestelle für die Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben im Weg stehen und auf das Wesentliche aufmerksam machen.
Der Fahrplan des Containers ist in Vorbereitung. Wer den Container in seine Pfarre holen will, melde sich bitte bei Matthias Nägele. (05522-3485-216)

Virtuelle Haltestelle Internet

Das Internet ist für viele Menschen das Kommunikationsmedium schlechthin. Wir möchten es für diesen Dialog nutzen und entwickeln wieder eine Plattform zum Innehalten und Unterbrechen – eine „virtuelle Haltestelle“.

Halt amol!

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Fastenzeit | Spirituelle Wege

9. März 1941
... allen Grüßenden herzlichen Gegengruß ... So ein Lebenszeichen ist für mich immer schönste Heimatstunde mit aller Freud und allem Leid. Dank allen für liebendes Gedenken, tragen wir gegenseitig unser diesjähriges Fastenopfer für einander, damit Osterfreude daraus werde. Mein Befinden ist Gott sei Dank gut, bin sehr froh, daß der Frühling so freundlich begonnen hat, das vertreibt winterliche Überreste und Kraut gedeiht wieder! ...
Wenn das Frühlingserwachen in Dachau auch schön ist, schöner und besser gefiele es mir wo Ihr seid. Mögen diese Fastenwünsche frohe Osterwirklichkeit werden.
Gott mit Euch allen ...

(Brief an Herrn Oberlehrer Rigger Alfons, Dornbirn)