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Vom 4. bis 25. Oktober 2015 fand in Rom die Familiensynode statt. Rund 280 Bischöfe, Kardinäle und Ordensobere waren zusammengekommen, um zum Thema "Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute" zu beraten. Unterstützt wurden sie dabei von 23 theologischen ExpertInnen, 51 BeobachterInnen (darunter 17 Ehepaare) sowie 17 Einzelpersonen, davon 13 Frauen. Österreich war durch Bischof Benno Elbs, Kardinal Christoph Schönborn und den serbisch-orthodoxen Metropoliten Andrej Cilerdžic vertreten.

Vorbereitet wurde diese Versammlung durch eine außerordentliche Bischofssynode ein Jahr zuvor. Zudem wählte der Papst ein neues Mittel, um möglichst viele Menschen in den Prozess miteinzubeziehen: eine Befragung.

Die Fragestellungen und Probleme rund um das Thema "Familie" waren sehr vielschichtig. Sie hingen auch mit den Lebensbedingungen der Menschen zusammen, die weltweit gesehen sehr unterschiedlich sind. Die große Unterschiedlichkeit der Lebenswelten und Ungleichzeitigkeit von gesellschaftlichen Entwicklungen stellte eine große Herausforderung dar. Um nicht in konfliktreichen Diskussionen zu enden, rief der Papst deshalb in seiner Eröffnungsrede dazu auf, die Synode nicht als Kongress, sondern als ein Hören auf den Heiligen Geist zu verstehen.