Im Dialog mit dem Islam

Die Katholische Kirche Vorarlberg weiß um die Bedeutung eines aufrichtigen und fruchtbringenden Dialogs mit den Muslimen sowie den Angehörigen anderer Weltreligionen, und möchte ihren Teil zu einem friedlichen Zusammenleben im Land beitragen.

In gutem Kontakt

Seit Oktober 2014  baut die Katholische Kirche Vorarlberg durch Aglaia Maria Mika MM.A. und Dr. Ursula Rapp ihr Engagement um den interreligiösen Dialog weiter aus. Ursula Rapp und Aglaia Mika folgen damit der vor einem Jahr verstorbenen Islambeauftragten Dr. Elisabeth Dörler nach.

Netzwerkerinnen zwischen den Religionen
Bischof Benno Elbs freut sich, dass das interreligiöse Verhältnis in Vorarlberg insgesamt „sehr gut“ sei und betont, dass diese positive Grundstimmung auf vielen Initiativen aufbaut, die Elisabeth Dörler maßgeblich mitgeprägt hatte. „Das alles bedeutet nicht, dass es nicht auch hier und da Integrationsprobleme gibt", so Elbs weiter. Man halte aber immer an dem Prinzip fest: „Ohne Frieden zwischen den Religionen kein Frieden zwischen den Menschen". Daher investiere die Katholische Kirche Vorarlberg nun in die Weiterarbeit am interreligiösen Dialog, den das neue Team fortsetzen wird.

Anspruchsvoller Aufgabenkatalog
Zu den Aufgaben der beiden  im Pastoralamt angesiedelten Islambeauftragten zählen u. a. die Beratung und Unterstützung der Diözesanleitung, der Bildungshäuser und anderer mit dem interreligiösen Dialog befasster Einrichtungen, Netzwerkarbeit zu und mit den muslimischen Gemeinschaften im Land, Unterstützung der Pfarren, der Caritas etc. im Umgang mit Muslimen sowie das ganz konkrete Setzen von Initiativen, die das gegenseitige Verstehen der Religionen fördern.