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Photo: Archiv der Diözese Feldkirch
Todestag von Carl Lampert
Es ist Mittag, als Carl Lampert in seiner Zelle im "Roten Ochsen“ in Halle an der Saale von einem Vollstreckungsleiter erfährt, dass er an diesem Tag sterben wird. Wir schreiben den 13. November 1944. Gefesselt darf er noch etwas essen und Briefe schreiben, bevor ihm der Wehrmachtsoberpfarrer Artur Drossert in seinen letzten Stunden beisteht. Gegen 16 Uhr wird Lampert abgeholt und schreibt quer über den Brief an seinen Bruder Julius „Nun ruft Gott mich! Lebt wohl!“. mehr lesen
Photo: Lisa Mathis
"Machen wir weiter!"
Ihr Name wird meist in einem Atemzug mit Kriegsverbrechern wie Ratko Mladić, Radovan Karadžić und Slobodan Milošević genannt - zur Eröffnung der Carl Lampert Woche sprach Carla del Ponte in Vorarlberg über Opfer, Gerechtigkeit und warum das Lachen trotzdem nicht verloren gehen darf. mehr lesen
Photo: thierry ehrmann / flickr.com
Alles was RECHT ist – Carla Del Ponte in Dornbirn
An der Seite der Opfer war Carla del Ponte als Chefanklägerin des Kriegsverbrechertribunals in Den Haag immer auf der Suche nach Gerechtigkeit. Für das Carl Lampert-Forum kommt sie am kommenden Montag, 9. November, nach Dornbirn. Ihr Thema: reulose Täter und verletzte Menschenrechte. mehr lesen
Photo: thierry ehrmann / flickr.com
Halbjubel, Film und Gebet
Nicht nur der Vorname verbindet Carl Lampert, Karl Leisner und Carla del Ponte, sondern auch ihre Überzeugung, für die Gerechtigkeit einzustehen. Und im November teilen sie noch etwas: Die Carl Lampert Woche 2015. mehr lesen
Photo: Plakatausschnitt
Carl Lampert Woche 2015
"alles was RECHT ist" - unter diesem Motto steht die Carl Lampert Woche 2015. mehr lesen
Photo: Archiv der Diözese Feldkirch
Briefe aus dem Nachlass der Familie Rohner in Wolfurt
Mit der Familie Rohner in Wolfurt war Dr. Carl Lampert freundschaftlich verbunden. Katharina Rohner war eine Schülerin von Carl Lampert, später entwickelte sich eine innige Korrespondenz, die bis zur Hinrichtung des Provikars andauerte. Auch der damalige Pfarrer von Wolfurt, Wilhelm Brunold, war mit der Familie Rohner und Carl Lampert befreundet, weshalb sich in diesem Bestand einige Postkarten an diesen befinden. Dankenswerterweise wurden Scans dieser Briefe und Karten von der Familie Rohner der Diözese Feldkirch zur Ergänzung der vorliegenden online-Publikation zur Verfügung gestellt. mehr lesen
Photo: Diözese Linz
Jägerstätter als Hinweisschild
Am 9. August 1943 um 16 Uhr starb Franz Jägerstätter im Zuchthaus Brandenburg durch das Fallbeil, weil er sich öffentlich weigerte, als gläubiger Katholik Wehrdienst zu leisten und so dem nationalsozialistischen Staat zu dienen. „Besser die Hände gefesselt als der Wille!", soll er der Überlieferung zufolge gesagt haben. 2007 wurde der Oberösterreicher selig gesprochen, vergangenes Wochenende wurde im Rahmen einer Gedenkfeier in seiner Heimatgemeinde St. Radegund, bei der Bischof Benno Elbs predigte, seiner gedacht. mehr lesen