- Zeit
- Sonntag, 05.07.2009 20:00 bis 22:00
- Ort
- Pfarrkirche, Hittisau
Auführende:
Elisabeth Schäfer (Harfe)
Manfred Bischof (Hackbrett)
Bruno Oberhammer (an der historischen Schönach-Orgel)
Programm:
J. G. Albrechtsbeger (1736-1809): Präludium und Fuge über den Namen BACH
K. F. Abel (1723-1787): Sonate in G-Dur für Hackbrett und Harfe
F. Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847): Orgel-Sonate in f-Moll
N. Ch. Bochsa (1789-1856): Rondo für Hackbrett und Harfe
J. Haydn (1732-1809): Menuette für Orgel, Cassationen für Hackbrett und Harfe
G. Faure (1845-1924): Berceuse für Hackbrett und Harfe
R. Ganz: Romanze für Hackbrett und Harfe
Vor 110 Jahren, am 30. Oktober 1899 starb in Meran der geniale österreichische Orgelbauer Alois Schönach. In den Jahren von 1858 bis 1874 unterhielt er in Rankweil eine Orgelbauwerkstätte, nachdem er in Vorarlberg mehrere Aufträge bekommen hatte. Einer seiner Schüler während dieser Zeit war Anton Behmann. Ein Großteil seiner Orgeln befindet sich in Vorarlberg, Tirol, Liechtenstein und der Schweiz. So hinterließ Schönach seine orgelbaulichen Spuren in Alberschwende, Feldkirch, Schlins, Hohenems, Altenstadt, Großdorf bei Egg, Gisingen, Rankweil und eben Hittisau.
Vor genau 110 Jahren wurde die Orgel in Hittisau fertiggestellt und gilt seit ihrer Restaurierung im Jahr 1981 und einer grundlegenden Generalüberholung im Jahr 2003 als überregionales Klangdenkmal. Sie entspricht mit ihren 21 Registern – von denen 11 komplett aus Tannenholz gebaut sind und dadurch eine außerordentliche Weichheit des Klanges bewirken – weitgehend den Klangvorstellungen und Idealen romantischer Komponisten und ist somit für die Darstellung der Orgelmusik des frühen und mittleren 19. Jahrhunderts in geradezu idealer Weise geeignet.
Der international bekannte und erfolgreiche Konzertorganist Prof. Bruno Oberhammer hat sich mit der Hittisauer Orgel grundlegend auseinandergesetzt und gibt seit 1982 regelmäßig Konzerte auf diesem einzigartigen Instrument.
Von Marianne Springer veröffentlicht am 30.06.2009

