In schwerer Krankheit, in Lebensangst und Todesnähe vermittelt die Krankensalbung Kraft und Trost.

Bei vielen katholischen Christen ist das Sakrament als „Letzte Ölung“ fest im Bewusstsein verwurzelt. Dieses Heilsangebot darf nicht als „letzte“ Handlung im Leben eines Menschen verstanden werden, sondern deutet auch auf den sakramentalen Beistand in „extremer“ Lebensangst hin.

Diese sakramentale Zuwendung Gottes darf nicht nur in akuter Todesgefahr, sondern auch weit im Vorfeld bei schwerwiegender gesundheitlicher Belastung eines Menschen empfangen werden.

Bei der Salbung legt der Priester dem kranken Menschen die Hände auf die Stirn und salbt anschließend seine Stirn und seine Hände mit einem Kreuzzeichen. Dabei spricht er:

„Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes. Amen.

Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf.“ Amen.

Krankenkommunion
Es ist ein wichtiges Anliegen, dass die Pfarrgemeinde, die sich zur Feier der Eucharistie versammelt, diejenigen nicht vergisst, die wegen ihres Alters oder wegen einer Krankheit nicht daran teilnehmen können. Die Krankenkommunion ist ein Zeichen der Liebe Jesu Christi und der Verbundenheit der Gemeinde mit ihren Kranken.

Die Krankenkommunion wird in unserer Pfarrgemeinde in der Regel am Herz-Jesu-Freitag, dem ersten Freitag im Monat, ausgeteilt.

Wünschenswert ist die Bereitstellung von einer Kerze im Krankenzimmer, einer Schale mit Weihwasser und einem Kreuz.

Wenn Sie oder ein erkrankter Angehöriger das Sakrament der Krankensalbung oder die Krankenkommunion empfangen möchten, wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro.