Nein? Dann wird es aber Zeit!...

...Ab und zu besucht uns eine kleine wuschelige Maus mit ganz vielen kleinen Locken - eigentlich schaut sie eher aus wie ein kleiner Fellknäuel. Sie wohnt ganz in der Nähe vom Dom, aber manchmal macht sie sich auf den Weg um bei uns einige Abenteuer zu erleben.

Denn im Dom ist es nie langweilig, da ist immer was los. Manchmal sind ganz wenige Menschen da und dann ist es still und leise und unser kleines Mäuschen kann auf Erkundungstour gehen. Dabei entdeckt sie ganz viele spannende Sachen. Da waren zB auf einmal ganz viele Tannenbäume im Dom, vieles wurde verschoben und verrückt und steht an einem anderen Platz und immer wieder gibt es neue Blumen im Dom zu bestaunen!

Manchmal sind auch ganz viele Menschen da und dann gibt es auch Zeiten, wo ganz viele Kinder im Dom sind - das macht unserer kleinen Maus besonders große Freude!

Doch es ist nicht ganz ungefährlich! Wenn zum Beispiel unsere Organisten auf die Tasten der Orgel drücken, dann muss sie sich ganz fest festhalten, denn da wird sie ganz leicht weggeweht - denn sie ist ja ganz klein und leicht.

Und aber erst wenn sie auf die Mesnerin trifft - oh da muss sie schnell sein um vor ihren flinken Schritten und ihrem noch flinkeren Besen zu fliehen! Und da ist noch eine Dame vor der sie sich in Acht nehmen muss: eine, die die gleichen Locken wie sie selbst hat. Denn diese kommt immer mit dem großen Staubsauger! Das wird dann richtig gefährlich!

Aber gerne hört sie unserem Herrn Pfarrer zu. Wenn er aus der Hl. Schrift vorliest und die vielen Geschichten von Jesus erzählt. Da fühlt sie sich sehr wohl und da traut sie sich auch ganz nahe an ihn heran und lauscht gespannt seinen Worten!

So eine Enddeckungstour im Dom ist ganz schön aufregend und spannend. Und das macht unser Mäuschen müde. Dann geht sie wieder zufrieden durch ihren kleinen Geheimgang hinaus in ihr Zuhause.

Vielleicht könnt ihr sie ja auch einmal entdecken unser kleines wuscheliges Mäuschen mit den vielen Locken!

                                                                                                                                 © Gaby von der Thannen