Am 1. Adventsonntag vor 15 Jahren wurde mir die Leitung der Dompfarre übertragen. So darf ich nun dankbar auf diese Jahre zurückschauen und allen danken, die mitgeholfen haben, dass wir die Botschaft Jesu weitergetragen haben.

 

So darf ich zuerst allen danken, die beigetragen haben, dass äußerlich so Vieles geschehen konnte. Wir haben in diesen Jahren die Renovierung des Friedhofs fertiggestellt, dann die Restaurierung des wunderschönen Kirchenraums der Friedhofskirche durchgeführt. So können auch dort würdige Feiern abgehalten werden. Es wurden die Herrenhäuser außen neu gestaltet und fast alle auch innen adaptiert. Wir durften die von vielen bewunderte Hl. Kreuzkapelle innen restaurieren, sodass sie ein schmucker Kirchenraum wurde, in dem wir im Advent die Rorate fei- ern können und unsere Maiandachten und Oktoberrosenkränze halten dürfen. Sie wurde eine große Bereicherung unserer Pfarre. Dann konnten wir die große Domrenovierung durchführen. Ein Meilenstein in der Feldkircher Pfarrgeschichte wird die Rückführung der Wolf-Huber-Tafeln sein, sodass der Annenaltar wieder vereint betrachtet werden kann. Die Gestaltung des Altarraumes durch Herbert Albrecht wird von vielen bewundert. Im Turm konnten wir den gesamten Glockenstuhl erneuern und drei neue Glocken anschaffen. Auch der Dachreiter wurde wieder mit einer Glocke versehen. Zum Abschluss dieses Reigens dürfen wir nun den neugestalteten Pfarrkeller „Im Pfarrhaus“ eröffnen und segnen. Er wird für Agapen, Frühstücke und kleinere Bildungsveranstaltungen zur Verfügung stehen.

Neben diesen äußeren Gestaltungen dürfen wir dankbar sein für alles, was inhaltlich geschehen ist. Dankbar bin ich, dass die Dommusik auf eine gute Grundlage gestellt werden konnte, sodass die Gottesdienstgestaltungen des Domchors und die Abendmusiken auf hohem Niveau stehen. Ich danke allen, die mitgeholfen haben, dass wir durch verschiedenste Veranstaltungen eine Gemeinschaft bleiben konnten. Besonders dankbar bin ich auch, dass wir vor Katastrophen und größeren Konflikten verschont geblieben sind.

Alles das ist nur möglich, wenn alle mithelfen. Darum möchte ich auch keine Namen nennen, weil ich weiß, dass alle wichtig sind, jene die große und jene die kleine Beiträge liefern, die mithelfen im Gestalten und jene die mit uns feiern. Ich bin froh, in dieser Gemeinde zu sein und danke allen für die vergangenen 15 Jahre.

Euer Pfarrer Rudolf Bischof.

Von Helmut Köck veröffentlicht am 06.12.2011