Adventimpuls in der 2. Adventwoche
In manchen Familien wird die Weihnachtskrippe im Laufe der Adventzeit aufgebaut. Figuren machen sich von verschiedenen Orten des Hauses entsprechend der Weihnachtsgeschichte auf den Weg zum Stall.
Die Weihnachtskrippe wurde zum ersten Mal durch den Heiligen Franz von Assisi in einer Kirche in Greccio aufgestellt. Wie die Hirten pilgerten die Gläubigen zur Krippe. Schon bald standen in vielen Kirchen und Klöstern, später auch in Schulen und Wohnungen solche Krippen.
Zwei Erfahrungen:
„Maria, Josef und der Esel sind seit dem ersten Adventsonntag unterwegs. Begonnen hat der Weg beim Stockbett unserer Kinder. Jetzt werden die Krippenfiguren jeden Tag ein Stück weiter vorgerückt, vorbei an Autos, Duplosteinen, und Kästen. Noch sind sie im Obergeschoss und müssen über das Treppenhaus hinunter bis ins Wohnzimmer, wo die Hirten in der Krippe die Schafe weiden. Am heiligen Abend, wenn die Figuren beim Stall angelangt sind, wird eines der Kinder das Jesuskind dazulegen.
Unsere Kinder sorgen selbst dafür, dass die heilige Familie weiterkommt. So erschließt sich für sie der Weg des Advent als einer, der nur in kleinen Etappen, aber stetig gegangen werden kann.“ (Dagmar und Harald Panzenböck)
„Weit ist der Weg zur Krippe besonders für die drei Sterndeuter. Darum könnte ich wenigstens einen von ihnen schon mal aus-packen, mit seinem Kamel. Ihn im Schlafzimmer aufstellen oder im Arbeitszimmer. Nächste Woche steht er dann schon am Fenster des Wohnzimmers, auf der Kommode wandern auch Josef und Maria. Dann nehme ich mir Zeit für einen Waldspaziergang, sammle Zweige, Moos und Gräser für das Stallgebäude. Ich komme der Heiligen Nacht näher, Schritt für Schritt, und irgendwann bin ich hoffentlich da.“ (Hinrich C.G. Westphal)
entnommen aus dem Advent-Heft der Reihe "Familien feiern Kirchenjahr"
Von Marianne Springer veröffentlicht am 02.12.2011

