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Aghet - Ein Völkermord
Almanya Willkommen in Deutschland
Helen
Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen
Der kleine Nick
Mobile
Rain Man
Rassismus - Zielscheibe schwarz
Todesstaub
Von Menschen und Göttern
Was kostet ein Kind?
Wenn Sand und Steine erzählen könnten II
Wutmann
Aghet - Ein Völkermord
"Aghet" (armenisch: "die Katastrophe") erzählt von einem der dunkelsten Kapitel des Ersten Weltkriegs: dem Genozid an den Armeniern, bei dem bis zu 1,5 Millionen Menschen im Osmanisch-Türkischen Reich starben. Dieser Völkermord wird allerdings bis heute von der Türkei als historische Tatsache nicht anerkannt und von der Welt weitgehend ignoriert. "Aghet" beschäftigt sich mit den politischen Motiven für das bis heute andauernde Schweigen. Für den Film wurde der Verlauf des Völkermordes aus zahlreichen historischen Quellen rekonstruiert. Bekannte Schauspieler verleihen lange verstorbenen Zeitzeugen Stimmen von beklemmender Authentizität.
Almanya Willkommen in Deutschland
'Was sind wir denn jetzt, Türken oder Deutsche?' Die Frage des sechsjährigen Cenk ist das Leitmotiv dieser mitreißenden und unbefangenen Komödie: Nach 40 Jahren beantragt Opa Hüseyin, der einst als Gastarbeiter nach Deutschland kam, deutsche Pässe. Mit der ganzen Familie will er in die Türkei reisen, wo er ein Haus gekauft hat. Damit beginnt eine aufregende Reise in die ferne 'Heimat' und in die eigene Vergangenheit. Wichtig! Warum? Integration in Deutschland aus türkischer Sicht: Mit liebevollem Witz und großer Beobachtungsgabe eröffnen die Filmemacherinnen einen unverkrampften Blick auf das alltägliche Miteinander von Deutschen und Türken und die beiderseitigen Klischees. Die hinreißende, preisgekrönte Komödie über Integration in Deutschland eignet sich auch hervorragend für Veranstaltungen mit Erwachsenen.
Helen
Musikprofessorin Helen scheint in ihrem Leben nichts zu fehlen. Sie hat einen liebenden Mann, eine aufgeweckte Tochter, Freunde und lebt im Wohlstand. Ein Treffen mit einer jungen Frau wirft sie jedoch aus der Bahn. Ihr Umfeld - besonders ihr Mann David - bemerkt dies erst, als krassere Symptome einer Depression bei Helen nicht mehr zu übersehen sind. Als auch Medikamente nichts helfen, entfernen sich Helen und David immer mehr voneinander, und auch zu ihrer Tochter verliert Helen jeden Bezug. Der Film zeigt die katastrophalen Folgen einer schweren Depression, lässt jedoch am Ende auch Raum für Hoffnung.
Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen
In der Grabeskirche in Jerusalem leben sechs christliche Konfessionen unter einem Dach: griechisch-orthodoxe, römisch-katholische, syrische und armenische Christen, äthiopische Abessinier und ägyptische Kopten. Eine muslimische Familie verwahrt den Schlüssel zur Kirche. In diesem Status Quo befindet sich die Kirche seit der osmanischen Zeit. Die einzelnen Glaubensgemeinschaften wachen verbissen über die ihnen zugewiesenen Anteile und beobachten eifersüchtig die Anderen. Die Abessinischen Christen, die ihren Platz in der eigentlichen Kirche verloren haben, quartierten sich kurzerhand auf dem Dach der Kapelle ein, die koptischen Christen, die den Haupteingang des Grabes nicht benutzen dürfen, bauten sich eine kleine Kapelle an der Rückseite der Grabkammer und die Griechisch-Orthodoxen verteidigen rauhbeinig den Vordereingang. Aber nachts, wenn die unfreiwillige Wohngemeinschaft in der Kirche eingeschlossen ist, beten die Mönche vor dem Grab. Dann verwandelt sich die Kirche in einen mystischen Ort der Hingabe und Sehnsucht nach erfülltem Glauben.
Der kleine Nick
Aus der illustrierten Figur von Jean-Jacques Sempé und René Goscinny wird in der Realverfilmung ein richtiger Junge, der mit List und Tücke seine Eltern davon überzeugen will, dass sie sich keinen besseren Sohn wünschen könnten. Als einer seiner Klassenkameraden erzählt, dass sich daheim alles nur um das Neugeborene dreht und er fast als lästig empfunden wird und irgendwann nicht mehr zum Unterricht erscheint, glauben alle, ihr Kumpel sei im Wald ausgesetzt worden. Ganz besonders Nick ist aufgeschreckt, denn er hält seine Mama für schwanger und sieht sich ebenfalls schon allein im Wald herumirren. Kampflos will er seinen angestammten Platz aber nicht aufgeben. Gemeinsam mit seinen Freunden bringt er die Wohnung auf Vordermann, putzt und schrubbt, dass die Tapeten von den Wänden fallen, und plant einen Gangster anzuheuern, der den zukünftigen kleinen Rivalen entführen soll. Bleibt nur die Frage des nötigen Kleingeldes ...
Mobile
Eigentlich beginnt alles ganz harmlos. Eine große dicke Kuh hängt einsam und alleine auf der einen Seite eines Mobiles. Wie gut haben es da Hund, Schwein, Hühner, Schafe und Maus. Sie können zusammen sein - doch genau auf der anderen Seite des Mobiles. Und das ist auch gut so, wenn es nach der Meinung dieser Tiere geht. Die Kuh sehnt sich nach Gesellschaft. Doch wie soll sie Kontakt zu den anderen aufnehmen? Aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg...
Rain Man
Der kleine Junge staunt nicht schlecht, als plötzlich ein Pinguin in der Tür steht und sich nicht abwimmeln lassen will. Nach erfolglosen Versuchen, sich des Gastes beim Fundamt und im Tierheim zu entledigen, sieht der Junge keine andere Möglichkeit, als ihn zurück zu seinen Artgenossen an den Südpol zu bringen. Im kleinen Ruderboot geht es auf eine Reise, die voller Gefahren und Abenteuer ist. Vorzüglich animierter Kurzfilm aus Großbritannien, der sich vor der großen Konkurrenz aus den USA nicht zu verstecken braucht. Die sympathisch-humorvolle Geschichte über Freundschaft und Einsamkeit beruht auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Oliver Jeffers, lief auf unzähligen Festivals und wurde mehrfach ausgezeichnet. Im Original fungiert als Erzähler das britische Schauspieler-Urgestein Jim Broadbent ('Iris').
Rassismus - Zielscheibe schwarz
Die Geschichte des Rassismus gegen Schwarze vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart: Originalaufnahmen sowie Äußerungen von Experten und Betroffenen dokumentieren die Geschichte von Rassismus und Diskriminierung gegen Schwarze vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart: Seit jeher werden Schwarze wegen ihrer Hautfarbe unterdrückt, verfolgt und ermordet. Der Begriff "Rasse" dient dabei als Rechtfertigung für entsetzliche Gewalt. Der Film verfolgt die Geschichte des Rassismus seit dem 19. Jahrhundert und verdeutlicht, dass auch nach dem Ende von Sklaverei und Rassentrennung Schwarze bis heute als Menschen zweiter Klasse gelten und juristisch, sozial und politisch weiterhin benachteiligt werden. Ein schockierendes Dokument! Wichtig! Warum? Die Geschichte des Rassismus gegen Schwarze ist eine Geschichte voller Gewalt, Erniedrigung und Völkermord. Da sie eng mit dem Aufstieg und Erfolg der westlichen Zivilisation verbunden ist, bleibt die historische Verantwortung auch für nachfolgende Generationen bestehen. Dieser Fim macht tief betroffen und führt eindrucksvoll vor Augen, zu welchen Grausamkeiten Rassismus führen kann und warum ein Wiederaufkommen rassistischer Strömungen mit allen Mitteln verhindert werden muss.
Todesstaub
Der deutsche Arzt und Wissenschaftler, Prof. Dr. Siegwart Horst Günther, machte nach dem ersten Golfkrieg 1991 als erster auf die gefährlichen Folgen von Urangeschossen und -bomben aufmerksam. Diese Dokumentation begleitet ihn - nach dem letzten Golfkrieg (2003) - noch einmal in den Irak. Hier macht er sich zusammen mit weiteren Wissenschaftlern auf die Suche nach kontaminierten Kriegsschauplätzen. Ein hochaktueller Film über brisante Entdeckungen und den außergewöhnlichen persönlichen Einsatz eines 80-jährigen Arztes, ein kaum bekanntes Kriegsverbrechen publik zu machen. Denn mit den atmosphärischen Winden wird der im Krieg entstandene Todesstaub um die ganze Welt getragen.
Von Menschen und Göttern
An Hand des Falls der französischen Trappisten von Tibhirine/Algerien, die 1996 ermordet wurden, zeigt der Film, wie aus tiefer Spiritualität und der Nähe zu Gott die Kraft erwächst, die Botschaft der Liebe angesichts der Bedrohung durch Gewalt konsequent zu leben. Spannend, emotional und dazu theologisch anregend schildert der Film, wie sich die Mönche angesichts der Bedrohung durch islamistische Terroristen zum Bleiben entschließen. Die Darstellung der engen Gemeinschaft zwischen den Mönchen und den muslimischen Bewohnern der Umgebung zeigt ein vorbildliches Beispiel für den Dialog zwischen Christentum und Islam.
Was kostet ein Kind?
Sex mit einem Mädchen von 14 Jahren kostet an der kambodschanischen Grenze zu Thailand umgerechnet drei US-Dollar, dem Preis einer Flasche Bier. In der Hauptstadt Phnom Penh bieten Taxifahrer achtjährige Mädchen für Liebesdienste an. Im Gefolge des weltweiten Sextourismus hat sich auch die Pädophilie globalisiert. Der Filmemacher Marcel Bauer hat das Phänomen in Kambodscha und in Sri Lanka untersucht, liefert drastische Einblicke in einen modernen Menschenhandel und zeigt auch Auswege aus der Kinderprostitution. In Kambodscha wie auch auf Ceylon haben Salesianer Don Boscos - ein katholischer Sozialorden, spezialisiert auf die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen - Programme entwickelt, die Kinderschändern das Handwerk legen und den Opfern die Rückkehr in ein normales Leben erlauben.
Wenn Sand und Steine erzählen könnten II
Die Zeit der Könige in Israel beginnt mit dem Propheten Samuel. Er hat nach langen Jahren, in denen die Richter eine Führungsrolle innehatten, auf Drängen des Volkes das Königsamt eingesetzt und Saul zum König gesalbt. Saul musste Kriege führen und verlor drei seiner Söhne in Schlachten.
David wurde einst von Saul als Harfenspieler an den Hof geholt. Sauls Zuneigung jedoch verkehrte sich ins Gegenteil und der junge Mann musste fliehen. Ausgerechnet er sollte der nächste König Israels werden, ebenfalls von Samuel gesalbt. In den Auseinandersetzungen um die Thronfolge unter den Söhnen Davids kann sich Salomo durchsetzen. An der Gihonquelle wird er vom Priester Zadok zum König gesalbt. Das Königtum Salomos ist gekennzeichnet durch eine lange Friedensperiode und rege Bautätigkeit.Die DVD complett enthält umfangreiches Zusatzmaterial wie Lieder auf der Video-Ebene sowie Bildergalerien. Auf der ROM-Ebene gibt es Arbeitsmaterialien wie Unterrichtsentwürfe für die Grundschule und die Sekundarstufe 1 sowie zahlreiche Material- und Arbeitsblätter, getrennt nach der Zielgruppe Lehrer/innen bzw. Schüler/innen. Unterschiedliche Text- und Bilderhefte zum Ausdrucken für den Schulunterricht einerseits und die Erwachsenenbildung andererseits, ein Glossar und kommentierte Medientipps runden das Kompendium ab.
Wutmann
Ein einfühlsamer Film über häusliche Gewalt. Für alle, die das Thema betrifft.
Der sechsjährige Boj wird auf sein Zimmer geschickt, als sein Vater wieder einmal seine Mutter schlägt. Dennoch erlebt er die Gewalt mit und fühlt sich schuldig am Ausbruch des Wutmanns.
Als der Vater am nächsten Tag freudig von der Arbeit kommt und Geschenke mitbringt, hält Boj es nicht mehr aus und rennt aus dem Haus. Draußen findet er Unterstützung und den Mut, über seine Angst zu sprechen. Am Ende erhält auch der Vater ein Hilfsangebot.
Von Robert Heinzle veröffentlicht am 31.01.2012
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