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Genug Fleisch am Knochen - Zur Debatte zwischen Vegetariern und Fleischessern

(Bild: Danie van der Merwe / flickr.com)
Das Team "Lebensgstaltung und Ethik" hat verschiedene Aspekte und Perspektiven zum Thema der Ethik des Fleischkonsums beleuchtet. Drei Fachreferenten kommentieren die Debatte.
In Reaktion auf den Artikel von Iris Radisch in der "Zeit" vom 12. August 2010 sowie das Buch von Jonathan Safran Foer "Tiere essen" lassen sich in der Debatte um eine ethisch korrekte Ernährung einige interessante Aspekte herausgreifen. Einen Vergleich der Argumentationen von Radisch und Foer liefert zunächt EthikCenter-Leiter Michael Willam mit einem eindeutigen Plädoyer für einen "pragmatischen Mittelweg" (Von Luft und Liebe).
Männerreferent Markus Hofer kritisiert an der Position von Iris Radisch in erster Linie die völlige Nivellierung der
Unterschiedlichkeiten zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen und tritt für eine eindeutige, von bestimmten Grundwerten getragene Unterscheidung ein (Sind Menschen auch nur Tiere?).
Frauenreferentin Petra Steinmair-Pösel stellt biblische Bezüge zur Debatte her und tritt dafür ein, bei aller Betonung der prophetischen Dimension des Beitrags von Radisch, nicht zu moralistisch zu argumentieren. (Ideal und Wirklichkeit)

