An drei Abenden referierte Domkapellmeister Hans Eberhard aus St. Gallen im Feldkircher Diözesanhaus.
Liturgie und Musik - wichtiges Thema für die Gestaltung von Gottesdiensten
Sehr erfreulich war das große Interesse am Thema, sehr positiv war auch die Resonanz der Kirchenmusiker/innen und Liturg/inn/en. Die drei Abende wurden von Hans Eberhard in bewährter Manier mit großem Wissen, Kompetenz und Humor gestaltet. Veranstaltet wurde das Seminar vom Kirchenmusikreferat gemeinsam mit dem Referat für Liturgie, beide Referate gehören zum Fachteam "Spiritualität-Liturgie-Bildung" des Pastoralamtes. Zuständiger Liturgiereferent ist Mag. Matthias Nägele.
Hans Eberhard resumierte wie folgt:
Ich bin sehr begeistert vom großen Interesse und der aktiven Aufnahme meiner Gestaltungsideen. Dank dem Umstand, dass wir uns drei volle Kursabende mit der Materie befassen konnten, gab es genügend Gelegenheit, wichtige Prinzipien der musikalischen Gottesdienstgestaltung von verschiedenen Seiten zu beleuchten und durch zahlreiche praktische Beispiele zu vertiefen. Als Kursleiter war ich sehr dankbar für diese großzügige Möglichkeit.
Zentraler Punkt für die Umsetzung der Ideen ist - wie immer wieder erwähnt - eine menschlich wie fachlich gute Zusammenarbeit zwischen Kirchenmusikern und Liturgen. Es bleibt zu hoffen, dass die nun animierten Kursteilnehmenden bei ihren Seelsorgern auf offene Ohren stoßen und gemeinsame Nenner für eine fantasievolle Gestaltung der Gottesdienste gefunden werden. Die Gemeinden werden es ihnen danken!
Kirchenmusikreferent Bernhard Loss (re): "Ich bin immer wieder überrascht, wie engagiert die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind: 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind ein wunderbares Zeichen. Ich bin mir sicher, dass die vielfältigen und praxisorientierten Anregungen und Überlegungen ihre Früchte in der Gestaltung der Gottesdienste zeigen werden."
Referent für Sakramentenpastoral, Matthias Nägele:
"Mich hat sehr beeindruckt, wie Hans Eberhard das dialogische Prinzip der Liturgie hervorgehoben hat.
Dadurch, dass der Chor, die Gemeinde, die Kantoren im Wechsel singen, sind alle eingebunden".
Wir haben auch einige Teilnehmer/innen zum Seminar befragt:
Gabi Riener:
Es ist erfrischend, mitzuerleben, mit wie viel Humor, Fantasie und Elan der St.Galler Domkapellmeister neue Ideen und Kombinationsmöglichkeiten vorstellt. Diese sind, wenn die Voraussetzungen stimmen, in der Praxis gut anwendbar, bringen das dialogische Grundprinzip der Liturgie bestens zum Ausdruck und eröffnen völlig neue Möglichkeiten in der Gestaltung von Gottesdiensten.
Allerdings wird nicht nur von den Kirchenmusikern, sondern auch von den Liturgen große Flexibilität und Spontaneität verlangt.
Der Lohn dafür wird eine neue abwechslungsreiche und lebendige Liturgie sein.
David Burgstaller, Lech:
„Fortbildungsabende mit Hans Eberhard stellen eine sehr gute Möglichkeit dar, neues Repertoire für unsere Kirchenchöre zu bekommen. Eberhard versteht es, sowohl einfache als auch anspruchsvolle Literatur den Teilnehmern zu vermitteln – egal ob Laien- oder Profichor, es ist für alle etwas dabei. Die Abende waren wie immer humorvoll, inhaltlich abwechslungsreich und die Tipps sehr lehrreich. Ich hoffe, dass es in Zukunft noch viele weitere Veranstaltungen dieser Art in Feldkirch geben wird!“
Werner Hansjakob
- Über den Aufbau der Messe habe ich viel Bekanntes gehört.
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Der Aufbau nach den Prinzipien bringt eine tiefere Einsicht.
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Hans Eberhard gibt sehr gute Anregungen aus der Praxis für die Praxis.
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Besonders neu war für mich, dass man bekannte Werke alter Meister teilen kann, durch andere Werke weiterführen kann.
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Die Experimentierfreude wird sehr geweckt.
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Die reichhaltige Literatur wurde voll ausgeschöpft, in Modulen zu einem Gesamtwerk verschmolzen.
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Der Einbau des Volkes wird ebenfalls stark angedeutet, jedoch kann ich mir die praktische Durchführung ohne Kantor nicht vorstellen.
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Hans Eberhards witzige Zwischenbemerkungen lockern auf, tippen aber auch weitere gestalterische Elemente an.
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Insgesamt ein sehr fundierter Kurs, der für die Praxis außerordentlich viel bringt – sowohl für den musikalischen Gottesdienst-Aufbereiter (Chorleiter, Kantor, Organist) als auch für die Leute, die Wort-Gottes-Feiern gestalten.
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Dass der theoretische Hintergrund mit praktischen Beispielen durch Selbsttun vertieft wird, belebt den Kurs und die Erfahrung des Machbaren.
Von Marianne Springer veröffentlicht am 04.05.2010
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Prinzipien der Gottesdienstgestaltung - von Hans Eberhard
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