Hl. Petrus - "der Fels"

Dem Hl. Petrus, dem Fischer aus Betsaida, gab Jesus den Beinamen „Kephas“ (griechisch, der Fels). Er war bedeutsamer Zeuge des Heilswirkens Jesu, wirkte in Antiochien, Kleinasien und Rom, wo er nach der Überlieferung (64/67) den Märtyrertod fand.

Wieser PeterWir fragten Herrn Peter Wieser aus Frastanz, Frastafeders:
Wie lebt sich’s mit Ihrem Namen?

Mich freut, dass ich meinen Namen nach meinem Opa erhalten habe. Er war ein mutiger Mann und hat zur Zeit des Nazi-Regimes trotz Anfeindungen an seinem Glauben festgehalten. Leider ist er bereits vor meiner Geburt verstorben. An meinem Namenspatron, dem Apostel Petrus, sind mir drei Dinge besonders wichtig: 1. Jesus hat die Schlüssel des Himmelsreiches nicht einem gelehrten oder mächtigen Mann  übergeben, sondern einem Fischer aus einem kleinen Dorf in Galiläa. 2. Petrus war ein Mensch mit Fehlern und Schwächen, in seiner Furcht hat er Jesus verleugnet. 3. Entscheidend für seine Bestellung zum Hirten über die junge christliche Gemeinde war seine Liebe zu Gott und den Menschen. Jesus fragt ihn am Ende des Johannes-Evangeliums dreimal: „Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich?“. Diese Liebe ist für mich das Zentrale am christlichen Glauben.

Namenstage in dieser Woche:

  • 28.6. Irenäus, Diethild
  • 29. Peter, Paul, Judith
  • 30. Otto v. Bamberg, Theobald 
  • 1.7. Theoderich 
  • 2. Mariä Heimsuchung
  • 3. Apostel Thomas, Raumund 
  • 4. Ulrich v. Augsburg, Berta, Elisabeth v. Portugal

Von Marianne Springer veröffentlicht am 24.06.2009

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