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"Religiöse Erziehung ist Vermittlung von Lebenssinn"
Große Anerkennung von vielen Seiten erntete am Donnerstag vergangener Woche die scheidende Rektorin der „Kirchlich Pädagogischen Hochschule Edith Stein“, Regina Brandl, bei einem Festakt zum 10-jährigen Bestehen am Hochschulstandort im Stift Stams. Ihr Nachfolger ist Rektor Peter Trojer. Gemeinsam mit Vizerektorin Maria Kalcsics und Vizerektor Elmar Fiechter-Alber bildet er das neue Leitungsteam der Hochschule.
Gemeinwohl? Aber mit System!
Die Gemeinwohlökonomie (GWÖ) ist in den vergangenen fünf Jahren erstaunlich rasch gewachsen. Auch große Unternehmen, etwa Banken und Versicherungen, sind Teil dieser Bewegung. Nun haben zwei Vorarlberger Gemeinden - als erste in Österreich - den Schritt in das alternative Wirtschaftsmodell gewagt: Nenzing und Mäder werden am Donnerstag dieser Woche zertifiziert. Der Nenzinger Bürgermeister Florian Kasseroler erzählt über Beweg- und Hintergründe.
Pionier des Lebens
Im ersten Teil der Serie ging es um die Botschaft, die ganz am Anfang des Christentums stand. Jesus lud dazu ein, die Logik der Bergpredigt auszuprobieren: Wer sich im Glauben der verblüffenden Ordnung des Reiches Gottes anvertraut, wird die Erfahrung machen, wie gut und menschenfreundlich es jetzt schon in der Welt zugehen kann. – Diesmal fragen wir: Wie erging es Jesus selbst mit dieser Botschaft? Wohin hat ihn sein Weg geführt?
Wie kann man Familien am besten unterstützen
„Das Wohl der Familie ist entscheidend für die Zukunft der Welt und der Kirche“, schreibt Papst Franziskus in „Amoris laetitia“. In der letzten Rundfrage unter den Spitzenkandidaten der derzeit im Parlament vertretenen Klubs fragen wir daher: „Vater, Mutter, Kind(er) – das ist heute eines von mehreren Familienmodellen in der Gesellschaft. Was ist für Sie die Rolle der Familie und was muss an der Familienförderung verbessert werden?“
Sonntagslesungen: Im Weinberg und auf dem Bananenfeld
In der Bibel sind es die Weinberge. In Tansania sind es Bananenfelder. Das sind keine idyllischen Orte. Es sind Alltagsorte voll Arbeit, auch Orte mit Enttäuschungen und von Gewalt. Es sind Entscheidungsorte, ob das Reich Gottes kommt – oder weggenommen wird.
Zeitlosigkeit
Studien zum Thema „Alter“ gibt es viele, auch Bücher, Theaterstücke und Filme. Die Formation walktanztheater.com bringt die Fragen, die damit verbunden sind, nun als Tanzstück auf die Bühne. Und findet erstaunliche Antworten.
Machen Sie sich frei
Wünsche erfüllen sich - oder eben nicht. Beides gehört zum Leben. Schwierig wird es nur, wenn wir die nicht-erfüllten als Kränkung weiter mit uns tragen. Dass das Leben auch viel leichter möglich ist, davon erzählt Aron Saltiel im KirchenBlatt-Gespräch.
Die Wand als Bild für den Tod
Die Hohenemser Künstlerin Heilgard Bertel eröffnet ihre neu gebaute Garten-Galerie bei ihrem Vaterhaus unweit des Steinbruchs mit einem eigenen Pferdezyklus
Auf den Spuren Martin Luthers
Das Interesse an der KirchenBlatt-Reise „Auf den Spuren Martin Luthers - 500 Jahre Reformation“ war so groß, dass zwei Termine für diese Fahrt angeboten werden konnten: Vom 8. bis 14. Juli sowie vom 9. bis 15. September waren 45 bzw. 43 Personen unterwegs. Beide Reisen wurden vom evangelischen Pfarrer Ralf Stoffers und vom katholischen Pfarrer Edwin Matt begleitet.
KirchenBlatt Nr. 40 vom 5. Oktober 2017
Vorangehen. Mit Mut und Zuversicht.
Keine Insel in einer fremden Kultur
Kolumne "Welt der Religionen" - Buddhismus
"Wir müssen uns einmischen"
Über 100 Initiator/innen und Erstunterstützer/innen haben sich zu einer Kampagne zusammengeschlossen, um der zunehmenden sozialen Kälte mit christlichen Positionen entgegenzutreten. Michael Willam und das EthikCenter der Katholischen Kirche Vorarlberg sind Mit-Initiatoren.
Wo geht's bitte lang zum Frieden?
In unruhigen Zeiten braucht es gute, sinnvolle Bekenntnisse. Denn Frieden beginnt im Kopf. Ein friedvoller Abend speziell für KirchenBlatt-Leser/innen findet am Sonntag, 5. November, in der Pfarrkirche in Frastanz statt. Die Schauspielerin Renate Bauer wird unterschiedliche Texte zum Frieden vortragen. Musikalisch begleitet wird sie von der Sopranistin Birgit Plankel. Im KirchenBlatt-Interview spricht die sympathische Schauspielerin unter anderem über Frieden und ihre ganz speziellen Erwartungen an die Politik.
Erste Gabe für alle, die glauben
Jesus hatte verkündigt: Gottes Königsherrschaft fängt gerade an, unter uns Menschen wirksam und erfahrbar zu sein. Der Karfreitag schien zu zeigen: Seine Botschaft ist widerlegt und die Sache Jesu hat sich erledigt. Zu Ostern aber kamen die ersten Christen zum Glauben, Gott habe ihn auferweckt: Jesu Worte sind tragfähig und sein Leben ist zum Maßstab gelingenden Lebens überhaupt geworden. – Wie aber ging die Sache weiter?
Sonntagslesungen: Wenn Gott ein Festmahl gibt
Ein Festmahl und ein Hochzeitsmahl werden an diesem Sonntag beschrieben. Doch die geladenen Gäste gingen lieber ihren Tagesgeschäften nach, statt der Einladung zu folgen. Wer Gottes Einladung nicht folgt, entscheidet sich für die Finsternis.
Ganz nahe am Abgrund
Das Vorarlberger Landestheater zeigt mit „Unter Verschluss“ des katalanischen Autors Pere Riera ein hochaktuelles politisches Stück. Die Inszenierung bietet mit kleiner Besetzung auf reduziertem Raum eine intensive Auseinandersetzung mit Themen und Methoden, die uns im laufenden Nationalrats-Wahlkampf schmutzkübelweise entgegengeschüttet werden, wenn wir Internet, Fernsehen oder Radio auch nur einschalten.
KirchenBlatt Nr. 41 vom 12. Oktober 2017
Schwebend. Alles in Bewegung.
"Kämpfen und vollenden"
Wieder steht die Herbst-Ausgabe der Montforter Zwischentöne an - und auch dieses Mal geht es um den Herbst des Lebens: Das Programm mit dem Titel „vollenden oder es gut sein lassen“ kümmert sich um Spätwerke, Testamente und geschichtliche Juwelen - aus den Bereichen Musik, Literatur, Film oder auch Schach!
Unerwarteter Neuzugang
Von den Machthabern war Jesus zum Tod verurteilt worden. Die ersten Christen kamen jedoch zum Glauben, dass Gott ihn auferweckt hat. Von seinem Geist erfüllt verkündeten sie, Jesus sei Herr und Anführer des Lebens. Sie fanden damit Beachtung und Annahme, stießen aber auch auf Unverständnis und Ablehnung. – Besonders erbittert widersprach ihnen ein junger Mann aus Tarsus in Kilikien.
Sonntagslesungen: Gott, was Gott gehört
Außer mir gibt es keinen Gott – spricht der Herr. Die Gottesbeziehung lässt sich nicht in Geld abgelten. Mit Mühe und Liebe ist sie verbunden, im Danken und Beten und im Kraftfeld des Heiligen Geistes leuchtet sie auf.
Opfer von moderner Sklaverei
Menschenhandel und moderne Sklaverei zählen weltweit zu den profitabelsten organisierten Verbrechen. Frauen und Kinder in Kenia sind davon besonders stark betroffen. Das Team der kenianischen Organisation HAART kämpft dagegen an.
Für Jesus war's kein Thema
Homosexualität ist auch heute noch ein Thema, das mit Vorbehalten, Ängsten und Sorgen behaftet ist. Deshalb lud der Arbeitskreis für Homosexuellenpastoral (DAHOP) der Katholischen Kirche Vorarlberg vergangenen Donnerstag zum Vortrag mit einer Sexualmedizinerin und einem Moraltheologen.
Applaus für den Bibelkurs
Als Musical hat „Jesus Christ Superstar“ schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Wie die aktuelle Produktion des Musiktheaters Vorarlberg in der Götzner Kulturbühne AMBACH aber zeigt, macht das gar nichts: Denn eine mitreißende Geschichte bleibt das auch nach rund 2000 Jahren.
KirchenBlatt Nr. 42 vom 19. Oktober 2017
Wenden. Den Blick nach Süden.
Leben und sterben lassen
Was ist, wenn nichts mehr ist? Was passiert, wenn ich sterbe - mit mir, mit meinen Angehörigen, den Dingen, die noch offen sind? Vor Allerheiligen und Allerseelen haben wir mit verschiedenen Menschen gesprochen, die beruflich mit den Themen Sterben, Tod und Trauer zu tun haben. Ihre Gedanken lesen Sie heute und in der kommenden Woche im KirchenBlatt.
Sonntagslesungen: Gott hat Mitleid
Gott hört den Klageschrei der Fremden, Witwen und Waisen. Mit der Not der Armen darf man keine Geschäfte machen. Alles hängt daran: Gott zu lieben und den Nächsten zu lieben.
Anfang des Todes, Anfang des Lebens
Paulus war Christ geworden und hatte sich der Verkündigung der Urgemeinde angeschlossen: Gott hat das Todesurteil des Pilatus ins Gegenteil verkehrt und Jesus auferweckt. Er ist eingesetzt zum Herrn über Himmel und Erde, Lebende und Tote. – Warum aber, so fragten viele in den ältesten Gemeinden, hatte Jesu Weg überhaupt ans Kreuz geführt? Hat er sterben „müssen“, und hat er gar „so“ sterben müssen?
KirchenBlatt Nr. 43 vom 26. Oktober 2017
Allerheiligen
Bach'sche Aufrichtung
Wenn Reformationsjubiläum und Reformationstag (31. Oktober) aufeinandertreffen, dann gibt es wohl keine passendere Musik zum Fest und Gedenken als jene von Bach. Und wohl keinen passenderen Gesprächspartner zum Thema, als einen Tenor, der im Pfarrhaus aufgewachsen ist. Ein Gespräch mit Daniel Johannsen.
In Zeiten der Bedrängnis
„Musik in Zeiten der Bedrängnis“ ist der ungewohnte Titel des Konzertes von „Musik in der Pforte“. Gemeinsam mit Vocale Neuburg und Bruder David Steindl-Rast laden die Pforte-Musiker/innen ein, sich der Bedrängnis auszusetzen - und Wege aus ihr heraus zu finden.
Trauern - aber wie?
Sicher, es gibt schönere Termine im Jahreskreis als das Totengedenken an Allerseelen. Warum dieser Anlass trotzdem so wichtig und wertvoll ist, erklären ein Priester, eine Psychotherapeutin, eine Ritualgestalterin, ein Bestatter, eine Totenwacheleiterin und eine Hospizkoordinatorin.
Ins Eigene finden
Ein neuer Lebensabschnitt kann Gewohntes plötzlich in Frage stellen. Was tun? Rosa Maria Mayer fand beim Berufungscoaching Orientierung und Antworten. Vor allem aber jemanden, der aufmerksam zuhörte.
Elisabeth Wertz
Wort zum So Nov 2017
Sonntagslesungen: Die große Versuchung der Ehrenplätze
„Etwas zu gelten”, das zählt zu den elementaren Grundbedürfnissen des Menschen. Damit uns das nicht unerträglich macht für die Anderen, setzt die christliche Botschaft voll auf die Geschwisterlichkeit aller Menschen.
... bis du kommst in Herrlichkeit
Diese Serie hat versucht, wichtige Stationen im Entstehen des christlichen Glaubens nachvollziehbar zu machen: Jesu Botschaft vom Reich Gottes; seinen Tod am Kreuz; den Glauben an seine Auferweckung; die Verkündigung der jungen Kirche; die Bekehrung des Paulus; dessen Versuch zu verstehen, warum der Messias am Kreuz sterben „musste“. – Im letzten Teil geht der Blick nach vorne: Was erwartete die Urkirche von der Zukunft?
KirchenBlatt Nr. 44 vom 2. November 2017
Hinterfragt. Der Wert des Lebens.
Von Tiefpunkten und Hochzeiten
Kolumne "Welt der Religionen" - von Aglaia Poscher-Mika
Spielraum für die Seele
Die Johanniterkirche stellt rätselhafte Skulpturen der Schweizer Künstlerin Elisabeth Eberle unter dem Titel „Noli me tangere“ aus. Im Rahmen der Veranstaltungsserie „stille klang raum“ fand dazu ein spirituell-künstlerischer Abend statt.
Ein Fest in Indien
Am 23. Oktober wurden Lojin Joseph Kalathipparambil und Rosh Joseph Kalluveettil in ihrer Heimatdiözese Varipoly (Bundesstaat Kerala, Südindien) zu Priestern geweiht.
Mit Respekt und Neugier
34 Jahre lang war Reinhard Haller ärztlicher Leiter der Stiftung Maria Ebene, Ende des Jahres tritt er seine Pensionszeit an. Vergangenen Freitag wurde er im Rahmen einer Gala im Montforthaus Feldkirch feierlich verabschiedet. Im KirchenBlatt-Gespräch erzählt er von seinen Erkenntnissen aus der Suchtarbeit, seiner Aufgabe als gerichtlicher Gutachter und seinen Wünschen für den bevorstehenden Lebensabschnitt.
Sonntagslesungen: Für den Himmel brennen
Nach Gott dürsten, nach dem Bräutigam Jesus Ausschau halten – so werden wir selber zu einer Lampe in der Nacht, wie sie die Brautjungfern erwartungsvoll in ihren Händen halten.
Cover: Glaube und sein Bruder Zweifel
Gönn dir ein Buch ...
Tomas Halik: Glaube und sein Bruder Zweifel
KirchenBlatt Nr. 45 vom 9. November 2017
Sorgen. Wir. Füreinander.
Eine biblische Welt - hautnah
Vier Jahre lang hat Pater Markus Inama SJ in der bulgarischen Hauptstadt Sofia ein Sozialzentrum für obdachlose Kinder und Jugendliche aufgebaut. In einem Buch und in unserer neuen Serie reflektiert er diese Zeit aus der Sicht des Glaubens:
P. Markus Inama SJ
Cover: Inama
Bevor die Decke auf den Kopf fällt
Am Sonntag ist der "Welttag der Armen". Grund genug, neben der Aufmerksamkeit für die Armutsbekämpfung im Inland den Blick auch auf Menschen zu richten, die in anderen Teilen Europas und der Welt unter schwierigsten Bedingungen ums Überleben kämpfen. Zu ihnen gehören Zinaida und ihre vier Kinder in Micauti in der Republik Moldau, 1.500 Kilometer östlich von Vorarlberg. Eine Reportage.
"Feadoroblausar"
Im 16. Jahrhundert fassten die Täufer im hinteren Bregenzerwald Fuß - ein besonderes Kapitel der Bregenzerwälder (Religions-)Geschichte. Mathias Moosbrugger geht diesem Kapitel als Theologe, Historiker und Wälder nach. Ein spannendes Unterfangen.
Sonntagslesungen: Vom Vertrauen Gottes in unser Gut-Sein-Können
Mit Entschlossenheit das Gute, das Richtige tun – dazu ermutigen uns die heutigen Lesungen. Die „Talente“ dafür sind in uns grundgelegt – bitte gut nützen!
In aller Offenheit
Gut 60 junge Leute trafen sich vergangenen Freitag im Kaplanhaus in Andelsbuch zum Hot-Spot-Talk, er fand zum ersten Mal im Bregenzerwald statt.
Städte auf Hügeln, Kapellen im Tal, Kloster am Berg und Insel im See
Ende Oktober führte eine KirchenBlatt-Reise 36 Teilnehmer/innen ins herbstlich sonnendurchflutete Mittel-Italien. Dort begaben sie sich - nicht nur - auf die Spuren des heiligen Franz von Assisi.
KirchenBlatt Nr. 46 vom 16. November 2017
Fortgehen. Und zurücklassen.
Anerkennung und Hingabe
Erlebnisse des Jesuiten P. Markus Inama in Bulgarien.
Moldau November 2017 - Zwischenstopp
Moldau November 2017 - Maria Mutelica
Moldau November 2017 - Florina
Moldau November 2017 - Fortgehen
Moldau November 2017 - Andriana und Mihaela Stratan
Moldau November 2017 - Suppenküche
Christus, der wahre König
Nach dem Kirchenjahr ist vor dem Kirchenjahr. An diesem Sonntag feiern wir das Hochfest „Christkönig“. Doch was hat es damit auf sich?
Gewalt, Trauma und Vergebung
Erlebnisse eines Jesuiten in Bulgarien.
Sonntagslesungen: Der Tod ist nicht mehr das Letzte
Mit Christus hat sich das Wertgefüge der Welt verändert – nicht mehr Tod und Vernichtung haben das letzte Wort, sondern Leben, liebende Hingabe, leuchtendes Vorbild: Alle können sich seiner rettenden Tat zugesellen!
"In Österreich herrscht Friede"
In Bregenz betreut die Caritas im Haus Said 30 unbegleitet minderjährige Flüchtlinge. Nun haben sich „unsere Jungs“, wie Haus-Leiterin Margaritha Matt sagt, in zwei Workshops künstlerisch betätigt. Die Ergebnisse werden ab Ende November im Landhaus in Bregenz ausgestellt.
KirchenBlatt Nr. 47 vom 23. November 2017
Kraftort. Für alle.
"Wir sind unsere Politik - und wir sind unsere Unternehmen"
Wie Menschenrechte und Wirtschaft zusammenhängen, darüber gibt Wolfgang Dietrich beim Tag der Menschenrechte am 10. Dezember in Rankweil Auskunft. Das KirchenBlatt stellte dem Innsbrucker Professor vorab Fragen zum Thema - lesen Sie im Folgenden die spannenden Antworten, die zum Weiterdenken herausfordern.
Prof. DDr. Wolfgang Dietrich
Himmlischer Glanz
Das Kloster St. Peter in Bludenz ist ein Zeitzeuge der besonderen Art, Ort der Besinnung und wichtiger Teil der Vielfalt unserer Diözese.
Sonntagslesungen: Bleibt wach!
Zu Wachsamkeit fordert uns das Evangelium auf. Wach wie ein Türhüter, so der Vergleich. Zu Zeiten und an Orten, wo es sonst niemand erwartet. Im Dazwischen und Dahinter.
P. Christoph Müller
Sich dem Leben in die Arme werfen
Einen Vortrag und ein Seminar mit Pierre Stutz gibt es im Dezember im Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast. Das KirchenBlatt sprach mit dem Bestseller-Autor über Wut, Ärger und einen konstruktiven Weg, um seinen Zorn zu entladen.
KirchenBlatt Nr. 48 vom 30. November 2017
Leuchten. Vom Guten her.
Wir brauchen mehr Himmel
"Reiß doch den Himmel auf, und komm herab!" Das verzweifelte Gebet eines Ohnmächtigen hören wir am ersten Adventsonntag in der Lesung aus dem Buch des Propheten Jesaja.
Cover: Judas, der Freund
Judas: Apostel, Verräter und Freund des Guten Hirten
Judas Iskariot ist eine beunruhigende Gestalt der Heilsgeschichte. Sein Schicksal an der Seite Jesu stellt das Denken und Glauben der Christen auf die Probe. „Judas“ provoziert Fragen, die ans „Eingemachte“ gehen. Das jüngste Buch von P. Christoph Wrembek SJ gibt gutes Geleit in schwierigem Glaubens-Gelände.
"Vergiss die Freude nicht!"
Das Licht der Kerze erinnert gerade im Dunklen daran, dass wir Menschen mit der Hoffnung leben dürfen.
Martin M. Lintner
Der neue Streit um Ehe und Geschlecht
Das „Unbehagen der Geschlechter“ hat Österreich erreicht: Nach der Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs, die bürgerliche Ehe auch für homosexuelle Paare zu öffnen, müssen die Höchstrichter in einem anderen Fall entscheiden, ob neben männlich und weiblich auch ein „drittes Geschlecht“ eingetragen werden kann. Die kirchliche „Hintergrundmusik“ dazu ist oft Kritik an der sogenannten Gendertheorie. Was es damit auf sich hat, erklärt der Moraltheologe Martin M. Lintner.
Sonntagslesungen: Stimme in der Wüste
Wenn sich ein „Herr“ ankündigt, werden Steine aus dem Weg geräumt und der rote Teppich ausgerollt. Nicht nur der Herr und seine Begleiter sollen nicht stolpern - nein, auch diejenigen nicht, die ihm entgegengehen. Darum: „In der Wüste bahnt den Weg des Herrn!“
Einer für alle
Das diesjährige Kinderweihnachtsstück des Vorarlberger Landestheaters verzaubert die kleinen und auch die großen Besucher. „Anton - das Mäusemusical“ ist ein Weihnachtsmärchen, das noch lange nachklingt.
KirchenBlatt Nr. 49 vom 7. Dezember 2017
Frieden in Gang setzen.
Das Geschenk eines Menschenlebens
Kolummne "Welt der Religionen" von Aglaia Poscher-Mika
Cover: Was wirklich zählt
Die Engel des Alltags
Barbara Stöckl ist Journalistin, Moderatorin, Buchautorin und eines der bekanntesten Mediengesichter Österreichs. Jeder kennt sie – und viele Menschen vertrauen ihr. Sie schreiben ihr Briefe und E-Mails mit persönlichen Geschichten. Eine Auswahl der Zuschriften hat Stöckl als Buch veröffentlicht. Sie sind vor allem eines: gute Nachrichten als Kitt für unsere Gesellschaft.
„Hast du Freunde bei anderen Religionen?“
Ist Friede mehr als die Abwesenheit von Streit? Leisten die Religionen einen Beitrag zum Frieden in der Welt? Oder sind sie im Gegenteil - im Blick auf die religiös aufgeladenen Konflikte der Gegenwart - Teil der Ursache von Unfrieden und Gewalt? Vertreter der drei großen monotheistischen Weltreligionen diskutierten darüber mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Hohenems.
„... in die Versuchung geraten“
Seit dem 1. Adventsonntag beten französische Katholiken die 6. Vater-Unser-Bitte in einer neuen Form. Statt „führe uns nicht in Versuchung“ heißt es jetzt „lass‘ uns nicht in Versuchung kommen (eintreten, geraten)“ *. Hier und dort schlägt das Wellen.
Sonntagslesungen: Auf den Punkt gebracht
Wer seine Botschaft „rüberbringen“ will, setzt auf kurze Sätze. Auf knappe und bündige Wortfolgen, die - ohne zu verkürzen - dennoch etwas auf den Punkt bringen und die man sich leicht merken kann. Der Apostel Paulus macht das in seinem Brief an die Thessalonicher auf einprägsame Weise: „Prüft alles und behaltet das Gute!“
Bei Trauer hilft Gemeinschaft
Die Krankenhausseelsorgerin Renate Dünser bietet zusammen mit Hospiz Vorarlberg die Veranstaltung „Weihnachten ohne dich“ an. Menschen, die einen geliebten Verwandten oder Freund verloren haben, können sich hier treffen. Das KirchenBlatt sprach mit Martha Amann, deren erwachsener Sohn 2014 gestorben ist, und die sich gerne Stärkung und Solidarität bei „Weihnachten ohne Dich“ holt. Weil es für sie „wunderbar stimmig“ ist, wie sie sagt.
Renate Dünser
KirchenBlatt Nr. 50 vom 14. Dezember 2017
Verbunden ...
„Er hat mich gesandt“
Bei der Taufe werden wir gesalbt und dürfen im Taufkleid symbolisch das „Gewand des Heils“ schon anziehen. Damit treten wir auch ein in die Sendung Christi.
Gott ist mit uns auf dem Weg
„Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns sein Zelt aufgeschlagen.“ So lautet die wörtliche Übersetzung aus dem Johannes-Prolog, die wir am Weihnachtstag hören. Das ist die Frohe Botschaft: Gott lässt uns nicht allein.
Franz und Brigitte Morscher
Schaf und Wolf - die Krippe des Franz Morscher
Die Krippe der Familie Morscher in Göfis ist von außergewöhnlicher Größe. Wer vor ihr steht, kommt in Bewegung. Und entdeckt das Geburtsgeschehen von unterschiedlichsten Perspektiven aus. Eine spannende Reise.
Sonntagslesungen: Vom Umgang mit dem Wort Gottes
Hören – einlassen – umsetzen. So lautet eine Anleitung für den Umgang mit dem Wort Gottes. Zurückgeführt wird er auf Maria. Sie hat diesen Dreischritt gelebt. Sie hat die Worte des Engels gehört, sie im Herzen hin und her bewegt und schließlich zur Welt gebracht. Ganz konkret, zum Anfassen und Erfasst-Werden.
Sonntagslesungen: Ehren und beten
Eine „heilige“ Familie muss groß gedacht werden und auch die Großeltern miteinbeziehen. Darauf verweist die erste Lesung. Sie stellt dafür Gutes in Aussicht: Sühne für die Sünden, Freude an den eigenen Kindern und Zuwendung Gottes. Das Sorgen für die Eltern kann auch in Form des Gebets geschehen. Vor allem dann, wenn Eltern selber nicht mehr beten können. Dann wird zurückgegeben, was vielleicht in Kindertagen geschenkt wurde.
Vorarlberger KirchenBlatt Nr. 51-52 vom 21./28. Dezember 2017
nacht, die der welt heil gebracht
Franz und Brigitte Morscher2
Lauter Einzelstücke
Wer braucht schon einen Verpackungsdienst, der alle Geschenke in die gleichen glitzernden Cellophanbögen steckt? Es geht auch anders und vor allem nachhaltiger.
Geschenke weihnachtlich verpacken