Informationen

Wussten Sie ...
Häufig gestellte Fragen
Warum ist der Kirchenbeitrag nicht freiwillig?
Austritt / Wiedereintritt
Mahnungen und Klagen

Wussten Sie, dass ...

  • 99 % Ihres Kirchenbeitrags in Vorarlberg verwendet wird?
  • etwa 60 % Ihres Kirchenbeitrags in Ihrer Pfarre verbleibt?
  • Sie es mit Ihrem Beitrag ermöglicht haben, dass in den vergangenen zwei Jahren acht Kirchen renoviert werden konnten, wodurch ein großes kulturelles Erbe gepflegt wurde?
  • durch Ihren Beitrag viele Arbeitsplätze in Vorarlberg gesichert werden, weil über 90 % der Renovierungsarbeiten von Vorarlberger Betrieben durchgeführt werden?
  • auch Priester Kirchenbeitrag zahlen?
  • Sie Ihren Kirchenbeitrag bis zu einer Höhe von 400 Euro steuermindernd geltend machen können. Der Staat anerkennt damit die Leistungen der Kirche im kulturellen und sozialen Bereich.
  • bereits mehr als 10 % der Kirchenbeitragspflichtigen ihren Kirchenbeitrag kostengünstig und bequem mittels Abbuch- ungsauftrag bezahlen und dadurch sparen helfen?

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Häufig gestellte Fragen

FAQWir haben für Sie häufig gestellte Fragen rund um den Kirchenbeitrag zusammengefasst. Wieviel bekommt der Vatikan vom Kirchenbeitrag? Glauben kann ich auch ohne Kirche! Der Kirchenbeitrag ist zu hoch, warum wird er immer noch höher? Was tun, wenn die Beitragspflicht – aus welchen Gründen auch immer – entfällt? Muss ich bei Wiedereintritt in die Gemeinschaft der Katholischen Kirche für die
Jahre, in denen ich nicht Mitglied war, Beiträge nachzahlen? Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen als Pdf-Dokument.

 
Warum ist der Kirchenbeitrag nicht freiwillig?

Wäre der Kirchenbeitrag freiwillig, gäbe es deutlich weniger Einnahmen. Die Aufgaben, welche die Kirche derzeit für die Menschen erfüllt, könnten nicht mehr in diesem Ausmaß durchgeführt werden. Hier einige Beispiele, die zeigen, wie eine massive Reduktion des Kirchenbeitragsaufkommens Auswirkungen auch auf Bereiche außerhalb der Kirche hätte:

  • Weniger Personal für die Pastoral (Priester, Diakone, Pastoralassistent/innen, usw.) bedeutet weniger Seelsorge, weniger Nähe zu den Menschen, weniger kirchliche Feiern. Lebenswende-Feiern wie Taufe, Erstkommunion, Firmung oder Hochzeiten sind nicht nur für die betroffenen Familien ein Freudentag, sondern sind auch als Wirtschaftsfaktor für die regionalen Klein- und Mittelbetriebe nicht zu unterschätzen.
  • Durch die Kirche in Vorarlberg (Diözese, Caritas, Orden, Schulen, Bildungshäuser) haben viele Menschen einen Arbeitsplatz. Weniger Angestellte im kirchlichen Umfeld würden daher einen massiven Abbau an Arbeitsplätzen bedeuten.
  • Weniger Budget für die Erhaltung der Kirchen und Baudenkmäler würde regionale Arbeitsplätze vor allem im Handwerk und in heimischen Klein- und Mittelbetrieben gefährden. Für wertvolle Gebäude, etwa von touristischem Interesse, müsste stattdessen der Staat aufkommen, was letztendlich eine zusätzliche Steuerbelastung nach sich ziehen würde.
  • Weniger kirchliche Kindergärten würden ein Minus an Kinderbetreuungsplätzen bedeuten und damit weniger Chancen für Mütter und Väter am Arbeitsmarkt.

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Austritt / Wiedereintritt

WiedereintrittSie haben sich entschieden, aus der Kirche auszutreten? Viele Fragen bleiben zurück. Dennoch: eine Tür führt immer in zwei Richtungen. Hinaus, aber auch wieder hinein. In die Kirche. Darauf hoffen wir. Die Kirche steht für ein Gespräch jederzeit zur Verfügung. Kontaktieren Sie einen Priester Ihres Vertrauens.
Hier finden Sie mehr zum Thema "Wiedereintritt".

 
Mahnungen und Klagen

Die Katholische Kirche hat für jeden säumigen Beitragszahler Verständnis und bemüht sich, ihn auf sein Versäumnis höflich aufmerksam zu machen - schriftlich, aber auch durch die persönliche Kontaktaufnahme. Wussten Sie in diesem Zusammenhang ...

  • dass jährlich nur ca. 11% der beitragspflichtigen Mitglieder eine 1. Mahnung bekommen?
  • dass die Bearbeitung der Mahnläufe aber rund 40% unserer gesamten Arbeitszeit in Anspruch nimmt?
  • dass weniger Mahnungen die Verwaltungskosten deshalb stark reduzieren könnten?
  • dass eine Mahnklage die gerichtliche Feststellung über die Rechtmäßigkeit der Beitragsvorschreibung ist?
  • dass die Kirche im Rechtsweg keinerlei Vorteile gegenüber einer Privatperson hat?

Wenn wir zu unserem Beitragssystem stehen und wir es auch weiterhin wollen, wird eine gewisse Anzahl von Klagen und Exekutionen unvermeidlich sein. Dabei gibt es keinen Zweifel, daß sich die Kirche bemüht, diese rechtlichen Schritte nur dann zu setzen, wenn alles andere gar nichts mehr geholfen hat:

  • Bis es zur Mahnklage kommt, werden zehn(!) oder mehr Schritte gesetzt, um diese zu vermeiden!
  • Gab es bisher nur schriftliche Kontakte bzw. Erinnerungen, wird der Besuchs-/ Interventionsdienst aktiv.
  • Mitarbeiter/innen sind bemüht, im telefonischen und/oder persönlichen Gespräch die Situation abzuklären.
  • Oft kann dabei der Beitrag reduziert oder in belegten sozialen bzw. wirtschaftlichen Härtefällen ganz erlassen werden.
  • Übrigens: Eine Ratenvereinbarung mittels Abbuchungsauftrages wird auf jeder Zusendung angeboten.

Generell gilt: Befinden Sie sich in einer sozialen oder wirtschaftlichen Notlage, kontaktieren Sie Ihre Beitragsstelle - unsere Mitarbeiter/innen werden sich um eine Lösung bemühen.

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