Jetzt nicht in Panik geraten, aber am kommenden Dienstag ist Valentinstag. Üblicherweise werden an diesem Tag ja Tonnen an Blumen, Süßigkeiten oder sonstigen Kleinigkeiten verschenkt. Schön, wenn diese Dinge dann auch noch fair sind.

Rund 55 Euro geben Herr und Frau Österreicher anlässlich des Valentinstag aus (letztes Jahr waren es übrigens noch 30 Euro). Männer sind - monetär gesehen - in der Regel etwas großzügiger als Frauen (62 Euro vs. 46 Euro). Auf die Bundesländer wird in Wien, Oberösterreich und Salzburg am meisten für diesen Tag ausgegeben. Ein Drittel der Österreicher verzichtet gänzlich auf Geschenke für diesen Anlass. Rund um den 14. Februar werden laut Handelsverband 20 Millionen Schnittblumen und zwölf Millionen Topfpflanzen verkauft. Ebenfalls beliebt sind Süßigkeiten, schließlich erhält jeder DrittePralinen oder Schokolade.

Flair Flower Fair Plants

Womit wir schon beim Thema wären: Während sich faire Süßigkeiten dank Fairtrade Österreich schon seit Jahren etabliert haben und beim bewussten Konsumenten keine Frage mehr sind, haben es die Blumen noch verhältnismässig schwer. Dabei bieten die Floristikfachgeschäfte seit Jahren ein umfangreiches Sortiment an fair angebauten Blumen und Pflanzen, die mit dem weltweiten Gütesiegel “Fair Flowers Fair Plants” (FFP) ausgezeichnet sind, an. Über 130 Floristenfachgeschäfte listet die Homepage österreichweit auf.

Fairtrade-Blumen

Auch Fairtrade weist auf der Homepage auf die Bedeutung fairen Handelns im Bereich "Blumen und Pflanzen" hin. Der Anbau von Blumen und Pflanzen ist ein arbeitsintensives Geschäft: Tausende Arbeitskräfte sind nötig für Aufzucht und Ernte, für das Zuschneiden und Verpacken. Die Fairtrage-Blumenfarmen liegen in Kenia, Äthiopien, Tansania, Uganda, Simbabwe, Ecuador, El Salvador, Sri Lanka und Costa Rica. Deshalb werden die Fairtrade-Blumen nach  klar definierten sozialen und ökologischen Standards gezüchtet: Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit, Strenge Umweltkriterien, Fairtrade-Prämie für Gemeinschaftsprojekte und Schritt für Schritt zum existenzsichernden Lohn.