In Gestalt der „Heiligen Drei Könige“ bringen die Sternsinger/innen der Katholischen Jungschar Segenswünsche für das neue Jahr und bitten um Spenden für Menschen in Not.

3500 Kinder in Vorarlberg

sind in diesen Tagen als Caspar, Melchior und Balthasar in den Pfarreien des Landes unterwegs. Die Sternsingerinnen und Sternsinger bringen die Weihnachtsbotschaft "Friede den Menschen auf Erden" in die Häuser. C + M + B schreiben die Sternsinger an die Türen der besuchten Haushalte. Hier handelt es sich um den Segenswunsch: „Christus Mansionem Benedicat“ (Christus segne dieses Haus). 

Hilfe unter gutem Stern

Die Spendengelder kommen Projekten in Nicaragua, Kenia und Tansania zugute. Damit die Weihnachtsbotschaft vom Frieden auch für jene Wirklichkeit wird, die fernab vom Wohlstand Österreichs unter Armut und Ausbeutung leiden. Deshalb sind die Sternsinger und Sternsingerinnen für Papst Franziskus "Botschafter der Armen und Notleidenden".

Zum Beispiel: Nicaragua

Das kleine Land in Mittelamerika hat große Probleme. Landbesitz und Einkommen sind extrem ungerecht verteilt. In Textil- und Tabakfabriken, die billigst für den westlichen Markt produzieren, beuten Konzerne die Arbeiter/innen aus. Der Klimawandel hat Trockenheit und heftige Wirbelstürme gebracht, die Ernte und vielerorts das Überleben sind bedroht. Kinder sind von der Armut besonders betroffen: Viele Kinder müssen arbeiten, um zu überleben - in den Fabriken, auf Plantagen, als Haushaltshilfen. Viele schaffen deswegen die Schule nicht. Ohne Schulabschluss verlieren sie aber jede Chance auf ein besseres Leben.
Inmitten eines Umfelds von Familiengewalt, Jugendkriminalität und Aussichtslosigkeit für das Leben bietet FUNARTE - die Partnerorganisation der Dreikönigsaktion vor Ort - den Kindern der Region rund um Estelí (nördlich von Managua) die Möglichkeit sich von ihrem gewaltvollen Umfeld zu lösen und sich selbst zu entwickeln. Den Kindern wird eine Anlaufstelle geboten, wo sie sich erholen und ohne Angst spielen können. In geschütztem Rahmen lernen sie Schritt für Schritt sich mit Themen auseinanderzusetzen, die sie bedrücken - wie zum Beispiel ihre Gewalterfahrungen auf der Straße oder zu Hause.

Weitere Informationen: www.junge-kirche-vorarlberg.at/dka

(DKA/Red)