Es weht ein scharfer Wind rund um Papst Franziskus - erst vor kurzem hatten konservative Kritiker den Papst aufgefordert, sich von mutmaßlichen Irrlehren zu distanzieren. Nun erhält Franziskus auch viralen Rückenwind - über 100 prominente Katholiken aus Kirche und öffentlichem Leben stellen sich mit ihrem Namen hinter den Papst.

"Ihre Pastoralen Initiativen und deren theologische Begründung werden derzeit von einer Gruppe in der Kirche scharf attackiert. Mit diesem öffentlichen Brief bringen wir zum Ausdruck, dass wir für ihre mutige und theologisch wohl begründete Amtsführung dankbar sind", eröffnen die zahlreichen bekannten Namen ihr Anliegen auf www.pro-pope-francis.com, das an den Papst höchstpersönlich adressiert ist.

"Diesen Ihren Traum teilen wir"

Es sei ihm in kurzer Zeit gelungen die Pastoralkultur der katholischen Kirche "von ihrem jesuanischen Ursprung her zu reformieren": "Die verwundeten Menschen, die verwundete Natur gehen Ihnen zu Herzen. Sie sehen die Kirche an den Rändern des Lebens, als Feldlazarett. Ihr Anliegen ist jeder einzelne von Gott geliebte Mensch",  bekräftigen die Unterzeichner den Papst in seinem Anliegen. "Gott und seine Barmherzigkeit prägen die Pastoralkultur, die Sie der Kirche zumuten. Sie träumen von einer 'Kirche als Mutter und Hirtin'. Diesen Ihren Traum teilen wir."

Und es werden immer mehr

Auf der  Website www.pro-pope-francis.com ist eine Liste mit derzeit (Stand Dienstag Mittag) über 100 Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern des Offenen Briefes einsehbar. Tendenz steigend. Darauf finden sich neben den Initiatoren, den Theologen Paul Zulehner (Wien) und Tomas Halik (Prag), u.a. die österreichischen Altbischöfe Paul Iby (Eisenstadt) und Helmut Krätzl (Wien), die Präsidentin der Katholischen Aktion Österreich, Gerda Schaffelhofer, der Erzabt von Pannonhalma (Ungarn), Asztrik Varszegi, der Prager Weihbischof Vaclav Maly, der Altbischof von North-Aliwal (Südafrika), Fritz Lobinger oder die Leiterin der KPH Edith Stein Petra Steinmair-Pösel (Feldkirch).

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