Bereits seit Jahren verfolgt Frastanz einen Kurs in Richtung schöpfungsgerechtes Handeln und Nachhaltigkeit. Anlass bildete damals der Besuch von Vertreter/innen der Pfarre 1989 am ökumenischen Treffen in Basel. "Es geht um nichts weniger als unsere Zukunft und die Welt unserer Kinder", wird die Intention zur neuen Veranstaltungsreihe "FrastnerHorn", die noch bis zum 9. Oktober läuft, beschrieben.

Eine Pfarre, die weiß was sie will
Die Pfarre Frastanz weiß worum es ihr geht: „Schöpfungsverantwortung, Zusammenarbeit, Lebensqualität und nachhaltiges Handeln“. Und das nicht erst seit heute. Schon über 20 Jahre setzt sich die Pfarrgemeinde für die Umwelt ein, ganz im Sinne der Schöpfungsverantwortung. Die Anstrengungen der Frastanzer haben schon gefruchtet, schließlich können sich die Bewohner/innen über eine EMAS-Umwelt-Zertifizierung durch das Lebensministerium und einen European-Energy-Award freuen, die ihre Bemühungen auszeichnen.

"Eco-management and audit scheme"
"Die Organisation hat wie in der Umwelterklärung 2011 angegeben, alle Anforderungen der Verordnung [...] des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2009 über die freiwillige Teilnahme von Organisationen in einem Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung (EMAS) erfüllt", ist in der Gültigkeitserklärung des Umweltgutachters zu lesen. Die EMAS (Eco-management and audit scheme) ist die europäische Umwelt-Norm, die die Frastanzer bei einer umfassenden Analyse der Umweltwirkungen der Arbeit der Pfarre unterstützt hat. Beispielsweise in Form einer Abfall- und Ressourcenbillanz und einer CO2-Evaluation.

 Er hat die Gefahr erkannt - und gehandelt
"Der Hirtenbub aus Amerlügen sah von Weitem die feindliche Armee über die Berge kommen und blies zur Warnung seiner Landsleute in sein Horn", lautet die Sage zur Schlacht bei Frastanz 1499. Genau so hat die Pfarrgemeinde erkannt, dass es Zeit ist zu handeln und ein "Sprachrohr" ins Leben gerufen, mit dem wichtige Themen angesprochen werden können und sollen. Themen wie Mobilität, E-Kraft-Werk oder Flurbereinigung beispielsweise.

FrastnerHorn - eine Veranstaltungsreihe
Vom 24. September bis 9. Oktober findet dieses Sprachrohr, eine Veranstaltungsreihe mit dem klingenden Namen "FrastnerHorn" statt. Das "Highlight" der Reihe bildet der Festabend am 6. Oktober, an dem das neue Energieleitbild der Marktgemeinde vorgestellt und das EMAS-Umwelt-Zertifikat an die Pfarre Frastanz überreicht werden. Dazu hält Dr. Franz Alt einen Festvortrag mit dem Thema „Zukunft Erde - wie wollen wir morgen leben und arbeiten?“ 

Die nächsten Termine der Veranstaltungsreihe zum Vormerken:

Wunder Welt - Kirchenkonzert
Samstag, 1. Oktober, 19 bis 20.15 Uhr, Pfarrkirche

Erntedank - Messe zum Erntedank
Sonntag, 2. Oktober, 9.30 bis 10.30 Uhr, Pfarrkirche

Obstausstellung - des Obst und Gartenbauvereins
Sonntag, 2. Oktober, 10.30 bis 18 Uhr, Haus der Begegnung am Kirchplatz

Lesung "Flurbereinigung" mit Martina Mittelberger -Literaturcafé
Montag, 3. Oktober, 9.30 bis 11 Uhr, Haus Domino, Kirchplatz 4

Wir FrastanzerInnen bauen ein E-Werk - Das e5 Team stellt das Energieleitbild und drei neue Projekte vor
Dienstag, 4. Oktober, 19.30 bis 21 Uhr, Adalbert-Welte-Saal

Zauberbaum und Sprudelquelle - Streifzug durch die Natur für Volksschüler/innen
Mittwoch, 5. Oktober, 14.30 bis 17 Uhr, Treffpunkt Haus Domino

Mit offenen Augen das reiche Naturerbe von Frastanz erleben - Wanderung
Mittwoch, 5. Oktober, 15 bis 17.30 Uhr, Treffpunkt Rathaus Frastanz

Festabend: Zukunft Erde - wie wollen wir morgen leben und arbeiten?
Donnerstag, 6. Oktober, 19.30 bis 22 Uhr, Adalbert- Welte-Saal

Den Wald erleben- für Kinder zwischen 8 und 11 mit Papa, Opa, Onkel oder Göti
Samstag, 8. Oktober, 9.30 bis 15 Uhr, Treffpunkt Galinawald

Tag der offenen Tür in den Heizkraftwerken- Biowärme Frastanz und Biomasse Nahwärme
Samstag, 8. Oktober, 9 bis 12 Uhr

Von Simone Rinner veröffentlicht am 29.09.2011

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