Jene 34 Täuflinge, die das Sakrament am vergangenen Sonntag in der Sixtinischen Kapelle empfangen haben, dürfte dieser Tag ein Leben lang in Erinnerung bleiben – schließlich war es Papst Franziskus höchstselbst, der sie am Tag von Jesus‘ Taufe in die Gemeinschaft der Christen aufnahm. Wie ihnen sollte es allen gehen, findet der Papst.

Es war einmal...

Wissen Sie es noch? Erinnern Sie sich, wie es war, als Sie im Arm Ihrer Mutter/ Ihres Vaters / Ihrer/Ihres Taufpatin/en lagen, Ihnen der Priester das Wasser über den Kopf laufen ließ und die segnenden Worte sprach? Oder kennen Sie zumindest den Termin?

Wenn ja: Herzlichen Glückwunsch! Wenn nicht: Das lässt sich ändern – zum Beispiel im Gespräch mit jemandem, der dabei gewesen ist. Beim traditionellen Mittagsgebet am vergangenen Sonntag auf dem Petersplatz erinnerte Papst Franziskus die Gläubigen, dass „das Datum eurer Taufe […] ein Tag großer Freude [ist], an dem ihr geheiligt wurdet, an dem Gott euch seinen Geist geschenkt hat.“

Dieses Ereignis wirke ein Leben lang – weshalb man sich an diesen Moment mindestens so oft erinnern sollte, kann und darf wie an den eigenen Geburtstag.  

Ein zweiter Geburtstag

Für Jesus sei sein Tauftermin schließlich eine Art zweiter Geburtstag gewesen: Er habe, erinnerte der Papst die Gläubigen, die Stimme des Vaters aus dem Himmel gehört, nachdem er sich am Ufer des Jordan mit den sündigen und schwachen Menschen in eine Reihe gestellt hatte, um die Bußtaufe des Johannes zu empfangen.

Da habe Gott Jesu Identität und Mission bestätigt. Wie in Bethlehem habe Gott auch am Jordan sein Versprechen wahr gemacht, die Last des Menschseins auf sich zu nehmen.

Quelle: kathpress (1 | 2 ) / red