An vielen Orten im Land entstanden dieses Jahr Initiativen, die das Leben - auf unterschiedlichste Art - in den Mittelpunkt stellten. Es wurde klar: Leben ist wertvoll, schützenswert und schön.

Familiengottesdienste, Mal- Spieleaktionen des Vorarlberger Familienverbandes, Päckleaktion der aktion leben, die Jericho-Gebetswoche im Kloster Lauterach, Vorträge, Sammeln von Glücksmomenten, Bibellesen im Pflegeheim - die Woche für das Leben zeigte, „dass das Thema des Schutzes des Lebens vielen Menschen im Land ein wichtiges Anliegen ist“, resümiert Hans Rapp, der die Aktionen seitens des Pastoralamtes koordinierte. „Es war viel Herzblut im Spiel“.

Lebensschutz

Ein ganz besonderer Schutz-Ort im Land ist die FrauennotWohnung. Bischof Benno Elbs besuchte die Institution, sie ist Teil des ifs Opferschutzes. Frauen, die Schutz vor der Gewalt ihrer Männer suchen, finden dort Unterkunft. Unbürokratisch und anonym. Es gibt Platz für neun Frauen und deren Kinder, durschnittlich werden pro Jahr rund 65 Frauen beraten und betreut. Rund um die Uhr ist jemand da. Das vermittelt Sicherheit und tut den Frauen, die oft eine jahrelange Gewalt-Geschichte mit sich tragen, gut. Sie erleben dort ein Stück Familie und werden gestärkt, um dann wieder selbstständig durchs Leben zu gehen.
Der zweite Ort, den Bischof Benno besuchte, war die Geburtenstation des LKH Bregenz. Jeden Sonntag erteilt dort das Seelsorgeteam Müttern mit ihren Babys den Segen. Diesmal war der Segen ein bischöflicher.

Das Leben feiern

Am 1. Juni, dem „Tag des Lebens“, standen am Dornbirner Marktplatz Glücksmomente im Zentrum. Passant/innen hatten die Möglichkeit, Beglückendes aufzuschreiben und mit anderen zu teilen. Dabei ergab sich so manches Gespräch über das Leben in seinen unterschiedlichsten Dimensionen.
Am Ende der Woche wurde das Leben nochmals gebührend gefeiert. Ein Familiengottesdienst in Dornbirn St. Martin mit Kindersegnung und anschließender Agape schaffte einen fröhlichen und lebendigen Ausklang.