In den ersten beiden Jahrhunderten war das Christentum eine bildlose (anikonische) und eher bilderfeindliche Bewegung. Ab dem dritten Jahrhundert veränderte sich die Einstellung zu kulturellen Hervorbringungen, zu einer materiellen Kultur, die sich nicht nur auf den leiblichen Tempel Gottes bezog. Einen starken Schub erfuhr diese Entwicklung mit der Konstantinischen Wende am Beginn des vierten Jahrhunderts.

Die Apologeten des 2. Jahrhunderts
Anfänge der christlichen Bilderwelt
Das Sichtbarwerden des Christentums
Augustinus: Die nüchterne Zurückhaltung als Korrektiv
Gregor der Große und die Biblia Pauperum