Am 2. Februar 2015 fand der Gesellschaftspolitische Stammtisch zum Thema "Gewalt im Namen Gottes? Zum Umgang mit dem Unheiligen in unseren Heiligen Schriften" im Kolpinghaus Dornbirn statt.

Die Gründe, warum (junge) Menschen in die Sackgasse des Extremismus und in die Spirale der Gewalt geraten, sind vielfältig. Desolate soziale Verhältnisse, Arbeits- und Perspektivlosigkeit, die falschen Freundeskreise: Alle diese Faktoren zusammen genommen bilden wohl den Nährboden für die erschütternden Ereignisse in Paris. Dennoch bleibt die Frage offen, welchen Anteil das Religiöse und die Inhalte der Religion als solcher an der Misere haben. Gewalt ist nicht das letzte Wort, erklärte Univ. Prof. Dr. Zekirija Sejdini (Islamische Religionspädagogik Uni Innsbruck) in seinem Impulsreferat.

Auf dem Podium:
PD Dr. Urslua Rapp (Islambeauftragte der Diözese Feldkirch und Institutsleiterin der KPH Edith Stein), Nino Kaufmann (Koje - Koordinationsbüro für Offene Jugendarbeit)

Moderation:
Dr. Petra Steinmair-Pösel

Zum Nachlesen und Nachhören
Einen Artikel inklusive Bildergalerie zu "Gewalt im Namen Gottes" finden Sie hier