31. März 2012 von 20.30 bis 21.30 Uhr: Licht aus!

Als Kirche in diesem Land...
...möchten wir ein Zeichen für die Bewahrung der Schöpfung und gegen Strukturen der Ungerechtigkeit setzen. Auch wir wollen mitmachen und als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine symbolische Stunde lang am Samstag Abend ohne Licht auskommen. Ebenso soll die Beleuchtung unserer Kirchen (Hl. Kreuz und Laurentiuskirche in Bludenz, Dom in Feldkirch, Basilika in Rankweil, Dornbirn St. Martin, Maria Bildstein, Bregenz Herz Jesu Kirche etc.) für eine Stunde ausschalten. Auch wir setzen ein Zeichen für eine klimagerechte Welt.

Anbetung bei Kerzenschein: Die Jugend macht mit!
Die Jugendlichen beim Diözesanen Weltjugendtagtreffen am 31. März im Institut St. Josef in Feldkirch setzen ebenfalls ein Zeichen: Sie werden bei der Anbetung um exakt 20.30 Uhr das Licht ausschalten und bei Kerzenschein fortsetzen. Anschließend findet eine Lichterprozession mit dem WJT-Kreuz statt.

60 Minuten für eine bessere Welt
Vielleicht möchten Sie das Thema im Rahmen eines Gottesdienstes am Samstagabend aufgreifen? Hier finden Sie Materialien und liturgische Unterlagen zur Gestaltung.
Wir laden alle Menschen in den Pfarren ein, sich der Aktion auch im privaten Rahmen anzuschließen: 60 Minuten abschalten für mehr Gerechtigkeit, Fairness und Nachhaltigkeit auf unserem Planeten, der uns von Gott geschenkt wurde. Vielleicht in Form eines romantischen Candlelight-Dinners zu zweit? Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Die Geschichte der Earth Hour
Alles begann 2007 in einer Stadt – Sydney. Mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte nahmen am 31. März 2007 an der ersten Earth Hour teil und schalteten bei sich zu Hause für eine Stunde das Licht aus, um ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. Ein Jahr später erreichte Earth Hour 370 Städte in 35 Ländern verteilt über 18 Zeitzonen. Earth Hour wurde zur globalen Bewegung. In den vergangenen drei Jahren schrieb Earth Hour Geschichte und wurde zur größten weltweiten Umweltschutzaktion, die es je gab!

Von Jahr zu Jahr steigerten sich die Teilnehmerzahlen, so dass Earth Hour im vergangenen Jahr 1,8 Milliarden Menschen erreichte. Millionen von Menschen in 5251 Städten und 135 Ländern nahmen teil. Die Lichter weltweit berühmter Gebäude und Wahrzeichen gingen aus – zum Beispiel der Eiffelturm in Paris, Big Ben in London, der Tafelberg von Kapstadt und die Christusstatue von Rio de Janeiro. Auch in Deutschland wurde ein neuer Teilnehmerrekord erzielt. In 66 Städten – darunter die 6 größten der Republik – versanken die bekanntesten Gebäude des Landes für eine Stunde im Dunkeln: unter anderem das Brandenburger Tor, der Kölner Dom, das Schloss Neuschwanstein und das Heidelberger Schloss. 30.000 Menschen registrierten sich auf der Website.

Anmeldung und weitere Infos unter:
http://www.wwf.de/earth-hour-2012/

 Materialien finden Sie in der Liturgiebörse

Von Michael Willam veröffentlicht am 21.03.2012

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