Im Rahmen der Diözesanen Fastenaktion "halt amol" wurde auch dieses Jahr wieder fleißig "autogefastet".

Bereits zum fünften Mal luden die Evangelische und Katholische Kirche zur Aktion Autofasten ein. Auch wenn die Zahl der angemeldeten Teilnehmer und Teilnehmerinnen im Vergleich zum Vorjahr nicht gesteigert werden konnte, war der Verlauf erfreulich. So löste die neue Homepage ein positives Echo aus. Auch konnten durch die Teilnehmerbefragung eine Vielzahl an Anregungen und Verbesserungsvorschlägen gesammelt und an den Vorarlberger Verkehrsverbund weitergeleitet werden. Darüber hinaus wurde auch dieses Jahr wieder in einigen Vorarlberger Pfarren eine Fahrradputzaktion durchgeführt.

Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums der Aktion Autofasten gab es am 15. April 2010 eine Abschlussveranstaltung. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden die PreisträgerInnen der Autofastenverlosung geehrt. Für Frau Hedwig Amann, Frau Margot Metzler und Frau Isabella Moosbrugger gab es je eine Jahreskarte im Wert eines Dominos vom Verkehrsverbund Vorarlberg. Herr Klaus Berchtold und Frau Eva Brunner können demnächst mit den ÖBB nach Wien oder Salzburg reisen und Frau Doris Franz durfte sich über ein Fahrrad von Sport Mathis freuen.
Anschließend  referierte der Schweizer Journalist und Sachbuchautor Hanspeter Guggenbühl zum Thema „Automobile Fresssucht“. Er hat den Energiebedarf eines Autos in Kalorien umgerechnet, um dessen Ineffizienz noch deutlicher zu  machen. Für ihn ist das Auto ein Kalorienfresser, der meistens steht. Und wenn er sich bewegt einen energetisch miserablem Wirkungsgrad aufweist. Die anschließende Diskussion wurde auf sehr hohem Niveau geführt.

Auch wenn die Fastenzeit vorbei ist - Entschleunigung und vernünftige Mobilität haben immer Saison!

Von Verena Brunner veröffentlicht am 27.05.2010

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