Haltungen im Dialog
Folgendes ist grundlegend für die Arbeit der "Dialogstelle für Austretende":
Keine wortlose Trennung
Die Wertschätzung, der Respekt und Dialog, nicht zuletzt die Achtsamkeit und auch der Dank stehen im Vordergrund der Gespräche.
Reflexion
Das Gespräch soll Anlass sein, über die getroffene Entscheidung nachzudenken: über den Grund/den Anlass, ebenso die "Wert-Frage"
Gespräch als Chance
Durch das Gespräch besteht natürlich auch die Chance, "der Kirche" die Meinung zu sagen.
(Hinter-)Gründe
Zugleich erfährt die Kirche mehr über die (Hinter-)Gründe des Austritts: über die gemachten Erfahrungen, über das Kirchenbild. Wesentliche Gesprächsergebnisse sollen – gebündelt – an den Bischof und die Leitungsgremien der Diözese weitergegeben werden – entsprechend dem Grundsatz, eine „lernende“ Kirche sein zu wollen.
Dialogangebot
Das Gespräch ist zugleich auch immer ein Dialogangebot für weitere Kontakte.
Angebot zum Widerruf des Kirchenaustritts
Die Dialogstelle hat nicht die Aufgabe, Austrittswillige zu einem Bleiben in der Kirche zu "überreden". Will jemand jedoch aus eigener Überlegung seinen Austritt widerrufen, kann die Dialogstelle die richtigen Ansprechpartner vermitteln.

