Artikel

Klima des Wohlwollens ist gefragt
Mit dem Gesetztesentwurf zur "Asyl-Notverordnung" und der damit verbundenen Diskussion um den "Notstand" würden unbegründet Ängste geschürt, erklärt Caritasdirektor Walter Schmolly. Er ruft auf, den guten Weg der Integration weiter zu gehen und dort Hilfe zu leisten, wo wirklich Notstand herrscht.
Und stopp!
Ziemlich eilig hat es das Innenministerium mit dem rechtzeitigen In-Kraft-Treten der Asyl-Sonderverordnung, mittels derer Asylsuchenden die Einreise nach Österreich erschwert soll. Das müsse nämlich noch vor Erreichen der politisch vereinbarten 37.500 Asylverfahren möglich sein. Caritas-Präsident Michael Landau plädiert indes dafür, sich genug Zeit zu nehmen, die Notlage nicht "herbeizuadministrieren" und besser die Ursache der Flüchtlingskrise zu bekämpfen.
Einfach größer denken
150 Staats- und Regierungschefs werden nächste Woche in New York erwartet. Anlass bietet natürlich der Flüchtlings- und Migrationsgipfel, den die Vereinten Nationen am Montag veranstalten. Und an den werden hohe Erwartungen gestellt. Klar sei nämlich, dass es nur ein "gemeinsames und koordiniertes Vorgehen bei den heutigen und künftigen Migrations- und Flüchtlingsbewegungen" geben könne, so Caritas-Präsident Michael Landau.
„Wenn aus Fremden Nachbarn werden…“
Vorarlberg ist ein Land mit viel ehrenamtlichem Engagement - das zeigt sich nicht zuletzt in der tatkräfigen Hilfe der VorarlbergerInnen, wenn es um das Thema Flüchtlinge geht. Im Rahmen eines Impuls- und Austausch-Abends wurden gemeinsam mit ExpertInnen aus Diözese und Caritas Antworten auf Fragen rund um das Thema Flüchtlinge gesucht. Und gefunden.
Eine verstrickte Angelegenheit
An die Nadeln, fertig, los! Auch in diesem Jahr rufen Caritas und die Firma Innocent Smoothies wieder zum "großen Stricken" auf. Eine Million kleine Mützchen sollen gestrickt werden, die ab Jänner wieder die Flaschenköpfe der Smoothie-Reihe schmücken werden. Und da das Ganze für einen guten Zweck geschieht, zieht noch so manch einer die verstaubten Stricknadeln hervor.
Der Lange Tag der Flucht
Flucht, Asyl, Integration. Schon einige Jahre lang begleiten diese drei Worte unser Leben, scheinbar mehr denn je zuvor. Zahlreiche Organisationen, Ehrenamtliche sowie Flüchtlinge können viel dazu erzählen. Am 30. September wird deshalb mit dem "Langen Tag der Flucht" dazu geladen, kurz Innezuhalten, zu reflektieren und sich auszutauschen. Auch in Vorarlberg findet dazu eine Reihe verschiedenster Veranstaltungen statt.
Mindestsicherung: Der 'Vorarlberger Weg' soll ein anderer sein
Die geplante Kürzung der Mindestsicherung stürzt Familien in Vorarlberg in ernsthafte finanzielle Bedrängnis, warnt die Caritas Vorarlberg in einem Brief an den Vorarlberger Landtag. Sie appelliert an die Abgeordneten, diesen Kürzungen nicht zuzustimmen und den von der Landesregierung gefassten Grundsatz „Wir lassen kein Kind zurück“ auch bei dieser Entscheidung zu beherzigen.
Wie viel darf es sein?
Sind 2,5 Euro genug? Oder dürfen es doch fünf sein? Wenn es nach Innenminister Wolfgang Sobotka geht nicht. Caritasdirektor Walter Schmolly hingegen spricht sich dafür aus, dass Asylwerber, die gemeinnützige Arbeit leisten, zukünftig zumindest fünf Euro erhalten. Und bedauert, dass das Thema "zwischenzeitlich zum bundespolitischen Spielball geworden ist".
Dialoggespräche
Unter dem Stichwort "Nachgefragt" vermittelt die Caritas Vorarlberg ExpertInnen der Flüchtlingshilfe, die mit Interessierten ins Gespräch kommen. So können Erfahrungen, Wissen und Lösungsmöglichkeiten, aber auch Fragen und Sorgen ausgetauscht werden. Nun sind GastgeberInnen gesucht.
Hilfe für Haiti
Nachdem der Hurrikan „Matthew“ auf Haiti Verwüstungen in riesigem Ausmaß angerichtet hat, ist der Vorarlberger Katastrophenhelfer Robert Moosbrugger am Wochendende für die Caritas ins Krisengebiet nach Haiti gereist. Er wird dort in den nächsten Tagen die Nothilfemaßnahmen aus Österreich koordinieren.
Das Wir ist größer als das Ich
Zum Auftakt der Inlandskampagne veranstaltet die Caritas Österreich jedes Jahr eine Pressereise. Dabei werden unterschiedliche Einrichtungen der Caritas besucht, deren Arbeitsweise und Wirkung wird ersichtlich. Diese Woche war Vorarlberg das Ziel der Reise.
Mindestsicherung: Reformieren statt diffamieren!
"Die Mindestsicherung ist Ausdruck für den Konsens, dass wir in Österreich nicht wollen, dass Kinder im Müll nach Essen suchen, dass Menschen verzweifelt auf der Straße stehen, dass sich Slums und Elendsvierteln bilden", erklärt Caritaspräsident Michael Landau. Er nimmt die Verhandlungen zur bedarfsorientierten Mindestsicherung, die gerade in die nächste Runde gehen zum Anlass, auf eine Reformation der Mindestsicherung hinzuweisen.
Roma in ihrer Heimat unterstützen
In Kooperation mit der Caritas Rumänien unterstützt die Caritas Vorarlberg die Volksgruppe der Roma im ländlichen Raum in Rumänien.
Notschlafplätze gefunden
Die Frage nach Winter-Notschlafplätzen für besonders schutzbedürftige Notreisende ist nun endlich gelöst. Für Schwangere und Mütter mit Kindern stehen bis zu zehn Plätze in Feldkirch bereit, kranke und gebrechliche Menschen können bei Bedarf in Dornbirn und Bregenz unterkommen.
Trendwende bei Entwicklungshilfe
Auf 92,5 Millionen Euro wurden die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit für 2017 erhöht. Das sind um 15,5 Millionen mehr, als noch 2015 , zeigt sich Caritas-Präsident Michael Landau erfreut und hält fest: "Aus meiner Sicht ist das eine sehr erfreuliche Trendwende und ein guter und wichtiger Schritt in die richtige Richtung."
Sinkende Flüchtlingszahlen
Der große Andrang ist vorüber. Auf den Rückgang der Flüchtlingszahlen reagiert die Caritas Vorarlberg nun mit einem ersten Rückbau der Caritas Flüchtlingshilfe. Nicht benötigter Wohnraum in Grundversorgungsquartieren soll zudem vermehrt von bleibeberechtigen Flüchtlingen weitergenutzt werden können.
Das schreit nach einer Wiederholung
Was soll man einem Menschen schenken, der scheinbar schon alles hat? Eine Frage, die knapp vor Weihnachten immer wieder auftaucht. Ein Geschenk mit Sinn zum Beispiel - lautete die Antwort der Caritas Vorarlberg und zeigt auf, was ihre "Geschenke mit Sinn" vom letzten Jahr alles bewirkt haben.
Wann ist es genug?
Ist Genügsamkeit Verzicht oder viel mehr eine Bereicherung für das Leben? Die 14. Caritasgespräche in St. Arbogast boten Raum und Zeit für interessante Vorträge und Fachgespräche.
Caritas bittet um Spenden für Menschen in Aleppo
Nicht überall ist die Vorfreude auf Weihnachten spüren. "Die Situation im umkämpften Aleppo ist dramatisch, es fehlt an Essen, sauberem Wasser und Medikamenten. Männer, Frauen und Kinder kämpfen Tag für Tag zwischen den Fronten ums Überleben", erklärt Caritas Auslandshilfe-Generalsekretär Christoph Schweifer. Die Caritas ist eine der letzten Hilfsorganisationen die noch in Aleppo aktiv ist.
Sozialer Frieden vs. Tsunami
Eigentlich sollte Weihnachten ja ein Fest des Friedens sein. Dennoch warnt Caritas-Wien-Generalsekretär Klaus Schwertner vor einem "sozialen Tsunami" und sieht den sozialen Frieden in Österreich ernsthaft gefährdet. Viele hätten das Gefühl "alles wird schlechter, alles wird schwieriger" oder teilweise auch, dass auf sie vergessen werde.
Offen - vor allem auch an Weihnachten
Weihnachten ist für die meisten Menschen ein Fest der Freude und der Familie. Für all die Menschen, die kurzfristig Hilfe und Unterstützung benötigen, stehen die Türen der Caritas Vorarlberg auch rund um Weihnachten offen. Am 24. Dezember findet im Caritas-Café in Feldkirch zudem eine Weihnachtsfeier statt.
Asyl: Anstieg bei Rückkehrberatung
Einen deutlichen Anstieg bei der Rückkehrberatung hat die Caritas für das Jahr 2016 verzeichnet. Waren es 2015 noch rund 2.000 Asylwerber, die bei der Rückkehr in ihr Heimatland unterstützt wurden, steigerte sich die Zahl 2016 auf 3.500 Menschen. Die Caritas reagiert auf den Anstieg mit einem Angebots-Ausbau
Eisige Temperaturen in Aleppo
Nicht nur bei uns herrschen winterliche Temperaturen, auch in Aleppo in Syrien frieren die Menschen. Der Osten der Stadt gleicht einem Trümmerfeld.13,5 Millionen Menschen sind in Folge des Bürgerkrieges in Syrien auf humanitäre Hilfe angewiesen.
Draußen bleiben?
Als einen "dramatischen Wettlauf gegen die Zeit" hat Caritas Präsident Michael Landau die Winter-Nothilfe angesichts der aktuellen Temperaturen bezeichnet. Tausende Menschen kämpfen derzeit in Serbien gegen die klirrende Kälte. Demnach bewegen sich die Temperaturen derzeit zwischen -28°C bis -30°C - und die Prognose für die kommenden Wochen bleibt winterlich.
Die Sache mit der Mindestsicherung
Die gute Nachricht gleich vorweg: In Vorarlberg wird es beim Thema Mindestsicherung keinen generellen Deckel geben. Caritasdirektor Walter Schmolly begrüßt zwar, dass mit der Neuregelung die wichtige „rote Linien“ nicht überschritten werde, bringt aber zugleich auch Kritik an. Schließlich treffe es dennoch die Schwächsten in unserer Gesellschaft.
Mithelfen gefällig?
Ehrenamt wird in Vorarlberg groß geschrieben. Was die meisten sowieso "wussten", belegen nun auch Zahlen. Erneut. 1.200 freiwillige HelferInnen verzeichnet die Caritas Vorarlberg - und damit hat sich die Zahl der freiwillig tätigen MitarbeiterInnen in den vergangenen fünf Jahren mehr als verdoppelt.
Wir>Ich
Wenn Naturgewalten oder auch der Mensch Katastrophen auslösen, sind besonders Kinder auf Hilfe angewiesen. Sie sind den äußeren Umständen oft schutzlos ausgeliefert. Deshalb legt die Auslandshilfe der Caritas Vorarlberg in ihren Projekten in Äthiopien, Mosambik, Ecuador und Armenien, aber auch in den Katastrophengebieten Haitis und Syrien den Fokus darauf, möglichst beständige Lebensgrundlagen für Kinder und deren Familien zu schaffen und ihnen ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen.
Flüchtlinge zahlen mehr ein, als sie kosten
Flüchtlingen und Asylberechtigten wird ja gerne unterstellt, dass sie "uns ÖsterreicherInnen" viel Geld kosten. Eine von Caritas und Rotes Kreuz beauftragte Studie zeigt nun, dass anerkannte Flüchtlinge mehr in die Volkswirtschaft einbringen, als sie kosten.
Fokus auf die Pflege
Man hofft, dass man sie persönlich niemals brauchen wird, aber Fakt ist, dass das Thema Pflege einen immer größeren Platz in unserem Leben einnimmt. Und auch in Zukunft haben wird. Im neuen Regierungsprogramm sei der Fokus auf das Thema Pflege etwas zu kurz gekommen, erklärt Caritas-Präsident Michael Landau und freut sich, dass die neue Bundesratspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann die Pflege wieder in den Mittelpunkt rückt.
Riesenkinder in der UNO
Die JugendbotschafterInnen der Auslandshilfe der Caritas Vorarlberg gastieren derzeit mit ihren Riesenfiguren in einer eigenen Ausstellung im Wiener UNO-Gebäude. Die zehn „Riesenkinder“ verkörpern die zehn Grundrechte der UN-Kinderrechtekonvention.
Einsatz für Menschen in Not in Vorarlberg
Auch in Vorarlberg leben Menschen in unterschiedlichsten Notsituationen. Für sie gehen rund 1000 Haussammler/innen im März von Haus zu Haus, um in ihrem Namen um eine Spende zu bitten. Weil WIR >ICH ist.
Mentorinnen und Mentoren gesucht
Unbegleiteten jungen Flüchtlingen fehlen ihre Familien besonders. Eine feste Bezugsperson kann helfen.
(K)ein Dach über dem Kopf
Die Lage am Vorarlberger Wohnungsmarkt wird immer angespannter, vor allem für die Einkommensschwächsten. Jetzt schlägt die Caritas Vorarlberg Alarm. Ein Appell an alle Immobilienbesitzer.
Pack an – als Caritas-Zivi
„Eine wichtige Arbeit machen, Neues lernen und Spaß dabei haben“ – das wünscht sich eigentlich jeder von seinem Job. Für Zivildiener bei der Caritas liegt die Trefferquote ziemlich hoch – und noch sind Arbeitsplätze für den nächsten Turnus ab Mai/Juni frei.
Reuse, Reduce, Recycle: Jahresbilanz der carla Vorarlberg
Sie sind die Kehrseite unserer Konsumgesellschaft: Dinge, die lange vor Lebenszeitende im Mülleimer landen. In den carla-Shops der Caritas werden alte Kleidung, Möbel und Elektrogeräte in Gebrauchswert zurückübersetzt – mit Nutzen für uns alle.
Miteinander entscheiden: Neues Erwachsenenschutzgesetz kommt 2018
Erwachsenenschutzgesetz… das klingt im ersten Moment merkwürdig. Normalerweise sind (andere) Erwachsene schließlich die, vor denen man schützen will, siehe Kinder-, Tier- und Arbeitsschutzgesetz. Aber genau dieser kleine Zusatz, diese „anderen“ sind der Punkt – für Menschen, die auf besondere Art erwachsen sind.
Stimmt so: Aufrunder-Aktion der Caritas knackt 10-Millionen-Marke
Mal ehrlich: Wie oft haben Sie beim Einkaufen schon aufs Rückgeld verzichtet, weil Sie keine Lust auf das Kleinst- und Klingelgeld im Portemonnaie hatten? Die Drogeriekette dm schaffte aus diesem Grund Kleckerbeträge wie „0,99“ oder „0,98“ ganz ab und bepreist nur noch in 5-Cent-Intervallen. Die Händler der REWE-Gruppe haben einen anderen Weg gewählt und sich der Caritas-Aktion „Aufrunder bewirken Wunder“ angeschlossen – und damit vor kurzem die 10-Millionen-Marke geknackt.
Gruppe für Kinder aus Suchtfamilien
Wenn Mama so fahrig ist, weil sie zu viel getrunken hat (oder zu wenig). Wenn Papa abends nie nach Hause kommt, weil er einfach nicht aufhören kann zu versuchen, dieses eine Mal gegen den Automaten in der Spielhalle zu gewinnen. Und man selber glaubt, etwas ändern zu können. Indem man Essen kocht für Mama. Ausreden erfindet für Papa. Und viel zu schnell erwachsen wird dabei.
Grundsteinlegung für das Hospiz am See
Das Gebäude, um das es geht, steht seit fast hundert Jahren. Trotzdem (oder gerade deshalb) ist die Grundsteinlegung für das Hospiz am See im Sanatorium Mehrereau etwas Besonderes.
Als die Erde bebte
Es gibt Jahrestage, auf die man sich wirklich freuen kann. Und es auch tut. Die Erdbeben in Nepal vor genau zwei Jahren, die über 8.800 Tote forderten, gehören definitiv nicht dazu. Aber sie können zum Anlass genommen werden, um auf die Hilfe hinzuweisen, die schon angekommen ist und immer noch gebraucht wird.
Jetzt zum Caritas-LaufWunder 2017 anmelden!
Machen wir uns nix vor: Diese Lauferei kann richtig anstrengend sein. Und wir reden hier nicht vom gemächlichen Schritt-vor-Schritt-setzen am Bodenseeufer. Wir reden von Sportschuhen, von Schweiß, vom inneren Schweinehund. Das Gefühl, sich dem gestellt zu haben und nach einer ordentlichen Runde pitschnass, aber glücklich wieder an der Haustür zu stehen allerdings: unbezahlbar.
Paint it orange: Orange Days in Vorarlberg
Sie stehen meist in Grüppchen – zu zweit, zu dritt, zu viert. Wo sechs (volle) Altkleidercontainer der Caritas zusammenkommen, (ent)steht auch ein neuer Job.
Ferienspaß für Kinder mit Beeinträchtigung
Sommerferien? Noch eeewig hin? Nicht ganz: Eltern von Schulkindern mit heilpädagogischem Förderbedarf sollten diesen Blick in die Zukunft besser schon jetzt wagen, schließlich endet die Anmeldefrist zu den beliebten Ferienerlebniswochen der Caritas am 26. Mai!
Reich mir Deine Hand: Tanz und Tatkraft für das Hospiz Vorarlberg
Der Grundstein liegt, der Umbau läuft – was dem Hospiz am See in der Mehrerau fehlt, sind gute Seelen. Menschen, die mit anpacken, und Menschen, die ideell unterstützen. Menschen wie Sie.
Laufen für die Lerncafés: LaufWunder der Caritas erfolgreich
Wow: Über 500 Kinder und Jugendliche gingen beim heutigen LaufWunder der Caritas in Bregenz an den Start und unterstützen so die Arbeit der sechs Vorarlberger Lerncafés. Bundesweit liefen 25.000 Altersgenossinnen und -genossen für gute Zwecke.
Weiter Klärungsbedarf: Neuregelung der bedarfsorientierten Mindestsicherung
Bei der Neuregelung der bedarfsorientierten Mindestsicherung (BMS) sind auch nach Vorlage der Verordnung aus Sicht der Caritas wichtige Fragen betreffend der Abwicklungspraxis nicht hinreichend geklärt. Positiv vermerkt wird andererseits, dass gegenüber dem ursprünglichen Vorhaben verschiedene Verbesserungen im Sinne der Zielsetzung der Mindestsicherung berücksichtigt wurden.
Hungersnot in Ostafrika: Caritas-Hilfe angelaufen
„Wenn klimabedingt Dürre zu Ernteausfall und Hunger führt, müssen wir den Menschen in Ostafrika beistehen“, appelliert die Caritas Vorarlberg und ist derzeit vor Ort im Einsatz, um tausenden Kindern und Familien zu helfen.
Hospiz am See
Mehrerau
Bausteinaktion zugunsten des "Hospiz am See"
Der Tod wird allzu gerne aus dem Leben ausgeklammert. Doch endet das Leben für alle Menschen gleich, genauso wie die Geburt allen Menschen das Leben schenkt. Das „Hospiz am See“ soll den sterbenden Menschen ihre Angst nehmen, soll ihnen ein würdevolles Leben ermöglichen – bis zum letzten Atemzug. Und die Bausteinaktion soll ein wesentlicher Beitrag zur Errichtung dieses besonderen Ortes leisten.
Läutet's? Glocken gegen den Hunger
Nicht nur in (Ost-)Afrika, aber vor allem da hungern Menschen. Etwas, das 2017 nicht mehr sein müsste, meint die Caritas – und läutet uns allen eine Erinnerungsglocke...
Weniger ist mehr: Kleiderspenden mit Plus
Kleidung? Bitte so wenig wie möglich – vor allem an so warmen Tagen wie diesen! Aber auch drumherum schont eine schlanke Garderobe nicht nur Portemonnaie und Umwelt, sondern vor allem auch das Sozialsystem. Wie? Das erklärt die Caritas.
Wem gehört die Stadt? Ein Rundgang der anderen Art
Der öffentliche Raum – was ist das eigentlich? Wer nutzt ihn – wann, wo, wozu? Ein geführter Spaziergang durch Feldkirch gab gestern Antworten – und warf neue Fragen auf.
Den „Jungs“ ein Zuhause bieten
„Ich möchte den Jugendlichen helfen, etwas aus ihrem Leben zu machen.“ Waltraud Gojo bereichert als Freiwillige mit sehr großem Engagement den Alltag im „Haus Said“ – einer Wohngemeinschaft für jugendliche Flüchtlinge in Bregenz. Für die „Jungs“ ist sie eine Art „Ersatzmama“, fern von ihrer eigenen Familie.
„Ein Garten für alle“
Das dachte sich Joachim Breuss eines Tages. Der Freiwilligenkoordinator der Caritas hat selbst einen grünen Daumen. Und eine große Idee für einen verwachsenen Ort:
Teamwork im Süden
"Es macht einen Unterschied, ob man ein Projekt durch Spenden unterstützt oder selbst eines auf die Beine stellt." Mit diesem Satz bringt Jana Berchtold den Mehrwert ihres Engagements bei den JugendbotschafterInnen der Caritas Auslandshilfe beim Pressegespräch auf den Punkt. Und sie weiß, wovon sie spricht. Denn gemeinsam mit zehn anderen Jugendlichen aus Vorarlberg reiste sie für zwei Wochen nach Äthiopien. Gleich drei Projekte wurden dort verwirklicht.
Wer schnell hilft, hilft doppelt
Äthiopien ist ein Partnerland der Caritas Vorarlberg. Die Dürre, die das Land geiselt, ist unvorstellbar. Wer schnell hilft, hilft doppelt, ist Harald Grabher, Mitverantwortlicher für die Koordination der Hilfsmaßnahmen, überzeugt.
Harald Grabher
Wer zahlt und kontrolliert?
Vertrauen ist gut, Kontrolle einem alten Sprichwort zufolge besser. Das dachte sich auch die FPÖ und reklamierte ein „Prüfungsvakuum“ des Landes in Richtung Caritas Vorarlberg. Wir sind sicher "eine der bestgeprüften Organisationen des Landes" kontert Caritasdirektor Walter Schmolly und erklärt, wie die Caritas finanziert und kontrolliert wird.
Edeka, Integration und die Ausländer
Manchmal ergänzen sich zwei unterschiedliche Themen ganz hervorragend. Eine Aktion des Lebensmittelkonzerns Edeka und der aktuelle Integrationsbericht zum Beispiel. Da lassen wir zwei Sätze jetzt einfach mal für sich sprechen: "So leer ist ein Regal ohne Ausländer" und "Dieses Regal ist ohne Vielfalt ziemlich langweilig".
Offen sein für das, was die Zukunft bringt
Hussam Al Alo ist ein sehr ruhiger, besonnener Mensch. Wenn er von seinem Leben erzählt, erkennt man schnell, wie vielseitig talentiert er ist. Als syrischer Flüchtling nach Vorarlberg gekommen, hat der 33-Jährige rasch erkannt, dass das Erlernen der Sprache sowie Offenheit entscheidende Schlüssel für die Integration in der neuen Heimat sind.
Liebe nicht mit Worten, sondern mit Taten
Unter diesem Motto hat Papst Franziskus heuer zum ersten Mal den Welttag der Armen ausgerufen.
Jeder siebte ist gefährdet
1,2 Millionen Menschen sind in Österreich armutsgefährdet. 410.000 Personen gelten als manifest arm. Anlässlich des Starts der Inlandskampagne appeliiert Caritasdirektor Michael Landau auf diese Menschen nicht zu vergessen, schließlich sei Österreich durch solidarisches Handeln groß geworden.
Hände weg von den Menschenrechten!
Es ist eine Binsenweisheit, dass die, die sich am lautesten auf die Werte des „christlichen Abendlandes“ berufen, nicht unbedingt die fittesten sind, wenn es um deren Inhalte geht. Allen voran: die Koalitionsverhandlerinnen und -verhandler von FPÖ und ÖVP bei den Themen Asyl und Mindestsicherung. Vorarlbergs Caritasdirektor Walter Schmolly warnt einen Tag nach dem ersten Welttag der Armen scharf vor einer Preisgabe von Menschenrechten.
Zehn Jahre Startbahn
„Hier ist ein Ort, an dem junge Menschen immer wieder neu anfangen dürfen“, erklärt Caritasdirektor Walter Schmolly bei der Jubiläumsveranstaltung zum zehnjährigen Bestehens des Jugendbeschäftigungsprojekts Startbahn der Caritas Vorarlberg. Ein guter Grund zum Feiern!
Besuchsdienste fördern das Leben
Schon seit vielen Jahren besuchen Frauen und Männer ältere, kranke, trauernde oder auch neuzugezogene Menschen in den Pfarrgemeinden unseres Landes. Trotz eines gut ausgebauten sozialen Netzes in Vorarlberg sind die Besuchsdienste eine wichtige und tragende Säule der sozialen Aufmerksamkeit, Zeichen einer lebendigen Pfarrgemeinde und eine Brücke zwischen „drinnen“ und „draußen“.
"Ohne euch hätte ich das nicht geschafft!"
Während der Advent- und Weihnachtstage ist die Sehnsucht nach Zugehörigkeit, Geborgenheit und Sicherheit besonders groß. Groß ist auch die Bereitschaft, zu geben und zu helfen. Am Internationalen Tag des Ehrenamtes, am 5. Dezember, richtet die Caritas Vorarlberg ihren Blick deshalb im Rahmen einer Pressekonferenz auf die Lerncafés. Sie sind ein Beispiel für Freiwilligenengagement, das auf vielen Ebenen wirksam ist. Und beglückend.
Die sinnlosen Plastikworte
Die Fragen nach Sinn, dem Wesentlichen und Beziehungen waren Thema der diesjährigen Caritasgespräche. Und da zeigte sich schnell: Die Antworten sind spannend, aber einfach sind sie nicht.
Die Sache mit der Solidarität
„Zusammen. Für unser Österreich" lautet der Titel des 182 Seiten starken neuen Regierungsprogramm. Mit Stärken, aber auch vielen Schwächen. So weist die Caritas darauf hin, besonders auf die armutsbetroffenen Menschen zu achten, denn teurer könne man nicht sparen. Damit das Programm nicht auf dem Rücken von Alleinerziehenden, kinderreichen Familien und um arbeitslosen Menschen ausgetragen werde.
Mehr als bloßer Gelderwerb
„Wenn die Aktion 20.000 abgeschafft wird, müssen frei werdende Mittel für den Ausbau des erweiterten Arbeitsmarkts und Qualifizierungsmaßnahmen umgewidmet werden", macht die Caritas auf ein wichtiges Thema aufmerksam: ältere erwerbslose Menschen. Denn Arbeit sei immer mehr als bloß Gelderwerb.
„Hospiz am See“ öffnet die Türen
"Hereinspaziert" heißt es am 12. Jänner zwischen 14 und 18 Uhr, wenn das Hospiz am See zu einem „Tag der offenen Tür“ ins neue stationäre Hospiz einlädt.
Kinderarmut = Armutszeugnis
Kinder sind ja angeblich unsere Zukunft. Wirft man einen Blick auf die Zahlen zum Thema Kinderarmut in Österreich, ist das eine eher düstere. 289.000 Kinder und Jugendliche leben in Österreich in Haushalten, die von Einkommensarmut betroffen sind."Die Bekämpfung von Kinderarmut muss rauf auf die Agenda der neuen Bundesregierung!", betont deshalb die Caritas.
Ein Anders-Ort
Die Feierlichkeiten zur Eröffnung des Hospiz am See vergangenen Woche brachten zum Ausdruck, dass Vorarlberg auf einem guten Weg ist. Ein Weg, der dem Sterben Raum und Zeit, Zuwendung und Unterstützung - und damit Würde gibt.