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Erleichterung bezüglich Asylgesetz
Die Caritas zeigt sich erleichtert, dass die Regierung auf eine geplante teilweise Verstaatlichung der Rechtsberatung für Asylwerber in Österreich verzichtet. "Nur so kann sichergestellt werden, dass Rechtsberatung für Asylsuchende von unabhängigen Organisationen durchgeführt wird, die im Interesse und zur Wahrung der Rechte der Asylwerber tätig werden", hielt Caritas-Präsident Michael Landau fest.
Armut muss Platz haben
An den Anblick bettelnder Menschen kann und wird man sich auch in Vorarlberg hoffentlich nie gewöhnen. Dennoch muss sichtbare Armut zumutbar sein und ihren Platz haben, hält die Caritas in ihrem Leitfaden zum Thema Armutsmigration fest.
Fakten und Mythen rund um Armutsmigration
Hier finden Sie häufig gestellte Fragen zum Thema Armutsmigration (Quelle: Leitfaden zum Thema Armutsmigration der Caritas). Einfach draufklicken und loslesen.
Ein Segen sollst du sein
Sie gehören zum "Reichtum unserer Kirche", erklärte Bischof Benno Elbs bei der Sendungsfeier der Caritas-Haussammlung im Feldkircher Dom. Denn sie, die Haussammlerinnen, engagieren sich für die Armen und legen mit ihrem Spenden-Sammeln von Haus zu Haus im Auftrag der Caritas ein wertvolles Zeugnis ab, erläuterte er weiter.
Nichts weniger als der Mensch selbst steht auf dem Spiel
Wir sind es gewohnt, in Maßnahmen, Produkten und Leistungen zu denken, auch in Bereichen, wo dieses Denken völlig verfehlt scheint, nämlich im Helfen, Heilen, Lehren oder Beraten. Produkte sind ein Ergebnis der Ökonomie, und wirtschaftlich betrachtet meint dies käuflich, beanspruchbar, gleichförmig und letztlich herzlos banal.
Sterben in Würde - aber wie?
"Wir haben in Österreich insgesamt ein gutes System an medizinischer und pflegerischer Versorgung, nur am Ende fehlt es" erklärte Caritas Präsident Michael Landau anlässlich eines Symposions. "Das ist wie bei einem Flug, wo beim letzten, schwersten Wegstück, der Landung, der Pilot aussteigt und sagt: Jetzt müssen sie alleine weitermachen. Das muss sich ändern." Und deshalb sind die Forderungen an die Politik auch klar.
"Gestorben wird aber auch 2018"
Das klang ja zunächst alles sehr gut, als die Enquetekommission zum Thema "Würde am Ende des Lebens" 51 Empfehlungen abgab, die auch von allen Parteien befürwortet wurden. Nun fehlt es nur noch an der Umsetzung konkreter Ziele mit klaren Zeitfenstern und klarer Finanzierung, so Caritas-Präsident Michael Landau. Und natürlich braucht es eine dauerhafte Regelung, denn "gestorben wird auch 2018".
Erholsame Tage für SeniorInnen
Wussten Sie schon, dass sich der optimale Erholungseffekt im Urlaub ab sieben Tagen einstellt? Das gilt für junge Menschen genau so wie für ältere, für Menschen mit Behinderung oder mit Demenz. Unter dem Motto „Dem Leben vertrauen“ bietet die Caritas Seniorenarbeit auch heuer wieder Seniorenerholungswochen an – ebenso eine Woche für Menschen mit Demenz und ihre Begleitperson.
Deutschkurse für Flüchtlinge
Wie soll man sich in einem fremden Land integrieren, wenn einen die sprachliche Barriere daran hindert? Genau das haben sich bislang zahlreiche Flüchtlinge in Österreich wohl auch gefragt - nun hat die Regierung auf die Kritik reagiert und 7.300 neue Sprachkursplätze versprochen. Bislang warteten Flüchtlinge - beispielsweise in Wien - im Schnitt zwei Monate oder länger auf einen Platz im Deutschkurs. Zeit, in der sie nichts tun können, außer gezwungenermaßen von der Mindestsicherung zu leben. Und auf Arbeit zu hoffen - irgendwann.
Hilfe in Nepal angekommen
Rund acht Millionen Menschen sind von dem Erdbeben, das vor zwei Wochen Nepal erschütterte betroffen - mehr als 500.000 Häuser zerstört, weitere 213.000 Häuser schwer beschädigt. Nur langsam kommen die Retter voran, die Situation in manchen Bergdörfern Nepal ist nach wie vor kaum zu überblicken. Die Caritas konnte in den vergangenen Tagen 4.500 Familien auch in schwer zugänglichen Gebieten Nepals versorgen, 1.041 Familien davon erhielten die Ausstattung für die Errichtung notdürftiger Unterkünfte. „Als höchste Priorität gilt es, die Menschen in dem knappen Zeitfenster vor Einsetzen des Monsuns so gut wie möglich zu versorgen", erklärt Thomas Preindl, der die Hilfe für die Caritas Österreich vor Ort koordiniert.
Nepal: Menschen in Panik
17 Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal hat ein weiteres gewaltiges Beben den Himalaya-Staat erschüttert. Das Epizentrum befand sich nahe des Mount Everest Basislagers, 68 Kilometer westlich der Stadt Namche Bazar und hatte eine Stärke von 7,1. "In Kathmandu liefen die Menschen panisch auf die Straße. Die Angst steckt allen in den Gliedern", berichtete die österreichische Caritas-Helferin Judith Stemerdink-Herret. Das Caritasnetzwerk läuft auf Hochtouren: 3,3 Millionen Euro für die Nothilfe sowie zusätzlich 2,7 Millionen Euro an Sachleistungen konnten bereits zur Verfügung gestellt werden.
Teilen. Nicht nur Brot.
Bei der 20. Generalversammlung der Caritas Internationalis in Rom wurde ein Fahrplan für die nächsten Jahre erstellt. Schwerpunkte sind dabei Hunger, soziale Gerechtigkeit, Schutz religiöser und ethnischer Minderheiten, Migration und Bewahrung der Schöpfung.
Arbeit, die Wirkung zeigt
Druckfrisch liegt er vor, der neue Wirkungsbericht der Caritas Vorarlberg. Oder im Fall des "elektronischen Zeitalters" eben ganz frisch hochgeladen. Und der strotzt nur vor beeindruckenden Zahlen. Menschen mit Behinderung, Arbeit & Qualifizierung, Flüchtlings- und Migrantenhilfe, Hospiz, Freiwilligenarbeit und youngCaritas, Pfarrcaritas oder Auslandshilfe - die Arbeit der Caritas ist vielfältig und die Zahlen sprechen eine klare Sprache für diesen vielseitigen Einsatz. Da lohnt sich ein Blick, oder zwei.
Hospiz Aktionstag
27.405 Stunden waren die über 200 ehrenamtlich tätigen MitarbeiterInnen 2014 in den Familien, in den Krankenhäusern und Pflegeheimen im Einsatz, um für Menschen da zu sein, die Hilfe brauchen – seien es schwer kranke oder sterbende Menschen, aber auch deren Angehörige. Ein Einsatz und Anliegen, auf die am Hospiz-Aktionstag am 30. Mai hingewiesen werden sollen - und zwar mit Rosen, übergeben an Passanten von Jugendlichen, ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen von Hospiz Vorarlberg und Prominenten.
Dem Regen davonlaufen
Von dem "bisschen" Regen - andere würde es auch als Dauerregen bezeichnen - ließen sich die Kinder und Jugendlichen beim LaufWunder der youngCaritas nicht abhalten. 1.200 rannten in der Feldkircher Innenstadt los und trotzten dem kühlen Nass mit viel Bewegung. Runde um Runde für Aidswaisenkinder in Mosambik. Pünktlich zum Startschuss ließ der Dauerregen auch prompt etwas nach.
LaufWunder 2015
Die Volksschule Rankweil-Brederis beim LaufWunder 2015.
Schutzsuchende bergen
"Asyl ist keine Gnade, sondern verbindliches Menschenrecht". Dies war eine der grundlegenden Aussagen bei der Pressekonferenz, zu der Hilfsorganisationen, die im Asylbereich tätig sind, einluden. Ihre Forderungen waren klar und eindringlich.
Ein eiskaltes Zeichen
Hände, die hilfesuchend aus dem Wasser ragen - dieser Anblick bot sich Passanten am Wochenende im Bodensee. Dieses Zeichen für Kinder- und Jugendrechte setzten 15 JugendbotschafterInnen der youngCaritas mit weiteren MitstreiterInnen im Rahmen eines Flashmobs. Eine Aktion, die Beifall fand und sogar von dem ein oder anderen Passanten tatkräftig unterstützt wurde, die sich ebenfalls ins kalte Wasser trauten. Um so gemeinsam ein Zeichen für Kinder- und Jugendrechte und gegen die Verletzung der Menschenrechte im Flüchtlingsdrama im Mittelmeer zu setzen.
Alle Kinder haben Rechte
Die jungen Menschen, die die Flucht bis nach Österreich überleben, haben alles verloren: ihre Heimat, ihre Familie, ihre Freunde, ihre Sprache, ihre Kultur, ihre Traditionen, ihre Berufs- und Ausbildungsanerkennungen, ihr gesamtes Hab und Gut. Mehr als 1.000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sind derzeit in Österreich in ungeeigneten Massenquartieren untergebracht sind, kritisiert das NGO-Bündnis "Alle Kinder haben Rechte". Und ergänzt, dass sie von der österreichischen Politik momentan als Menschen mit halben Rechten behandelt werden. Zeit das zu ändern.
Zahlen, Daten und Fakten
Nicht nur im Ausland, fernab von Österreich, ist "Not am Mann oder an der Frau". Auch "bei uns" brauchen Menschen Unterstützung. Und diese bekommen sie zu einem großen Teil von der Caritas. Mehr als 705 Millionen Euro hat die Caritas Österreich 2014 für notleidende und bedürftige Menschen aufgewendet. 40.000 freiwillige Mitarbeiter und 13.800 angestellte Caritas-Mitarbeiter betreuten dabei über 1.000 Hilfsprojekte - das geht aus dem aktuellen Jahresbericht der Caritas hervor.
Ausgeschlossen oder integriert?
Mehr Bildung, mehr Sprachkurse, bessere Jobchancen - so könnte der Integrationsbericht 2015 überspitzt zusammengefasst werden, der dieser Tage von Außen- und Integrationsminister Sebastian Kurz präsentiert wurde. Als erste Schritte müsse man beim Thema Sprachförderung ansetzen, erklärte Kurz. "Deutschkenntnisse sind ein wichtiger Schlüssel für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Teilhabe in Österreich", bestätigt auch Caritas-Präsident Michael Landau und ruft auf, auch die Sommermonate zur Sprachförderung und damit zur Integration zu nutzen.
Was Öfen und Kompost ausmachen
Die Caritas Vorarlberg hilft diesen Sommer dank ihrer SpenderInnen wieder dort, wo die Not besonders groß ist: in Äthiopien und syrischen Flüchtlingen. Denn Hunger ist ein langfristiges Thema – unabhängig von Schauplätzen, an denen Krieg herrscht oder Menschen auf der Flucht sind. Bei der Kampgane „Zukunft ohne Hunger 2014“ konnten die Lebens- und Ernährungssituation für 12.000 Menschen in Äthiopien, im Libanon und in Jordanien verbessert werden.
Zukunft ohne Hunger – Caritas informiert in Pfarren
Bei Ansprachen im Rahmen des Gottesdienstes in allen Bezirken informiert die Caritas Vorarlberg über den Einsatz der Spendengelder aus der Hunger-Kampagne.
Sie wollen helfen?
Die Zahl der Freiwilligen, die Asylwerber/innen unterstützen, wächst stetig an. Für die Hilfsorganisationen bedeutet dies einiges an Koordination sowie Begleitung der ehrenamtlich Tätigen. Damit Interessierte gleich an die richtige Stelle kommen, werden im Folgenden die wichtigsten Orte und Einsatzmöglichkeiten aufgelistet.
Helfen wie wir
Es sind Menschen wie wir, die sich da derzeit auf der Flucht befinden. Die Angst haben und auf der Suche nach einem sicheren Ort für sich und ihre Familie sind. Viele ÖsterreicherInnen würden gerne helfen, wissen aber nicht wie. Und weil es Menschen wie wir sind, gibt es nun auch eine Initiative, die so heißt: "Helfen. WIE WIR". Die Initiative soll als Schnittstelle zwischen Hilfsorganisationen und interessierten Bürgern dienen. Um helfen zu helfen.
Verteilung zeigt Solidarität
Seit dieser Woche ist es beschlossene Sache: Die EU-Innenminister haben sich auf die Verteilung von 120.000 Flüchtlingen in Europa verständigt. Eine Entscheidung, die nicht allen Ländern gefällt, aber vor allem Caritaspräsident Michael Landau "Hoffnung gibt, "dass Werte wie Solidarität, Gerechtigkeit und Frieden nach wie vor zentrale Eckpfeiler der Staatengemeinschaft sind". Halbherzige Lösungen auf politischer Ebene seien zu wenig, so Landau, es bedürfe einer solidarischen EU.
Langer Tag der Flucht
Vom Schicksal eines Flüchtlings zu lesen ist die eine Sache, sie von ihm persönlich erzählt zu bekommen die andere. Immer mehr Menschen flüchten aus ihrem Land und finden in Vorarlberg ein Zuhause, das zur Heimat wird. Der Lange Tag der Flucht am 25. September steht deshalb ganz im Zeichen von Flucht und Asyl, von gegenseitigem Kennenlernen und Austausch. Und das geschieht über Gespräche, Essen und Workshops.
Wie fühlt sich 'Flüchtling-Sein' an?
Im Rahmen des „Langen Tag der Flucht“ fanden am Freitag im ganzen Land zahlreiche Aktionen statt. Mit dabei auch das Haus Abraham der Caritas, wo SchülerInnen sich in die Situation von Flüchtlingen ein Stück weit hineinversetzen konnten.
Starkes Zeichen am Heldenplatz
Bis zu 120.000 Menschen sind am Samstag zum Konzert "Voices for Refugees" auf den Wiener Heldenplatz gekommen. Caritas-Präsident Michael Landau sprach am Sonntag im "Kathpress"-Interview von einem "starken, beeindruckenden Zeichen der Solidarität". Die Botschaft vom Heldenplatz sei klar, so Landau: "Wir schaffen das."
Mit dem Sterben leben
Meist stößt man den Gedanken innerlich von sich weg - viel zu weit scheint das Thema "Sterben" noch vom eigenen Leben entfernt zu sein. Manchmal ist das aber nur ein Wunschgedanke. Und dann ist man froh, "würdevoll" und weitgehend schmerzfrei aus dem Leben gehen zu können. Insbesondere am Welt-Hospiz und Palliative-Care-Tag am 10. Oktober wird auf die Anliegen und Bedürfnisse schwer kranker und sterbender Menschen aufmerksam gemacht.
Kein Hindernis
"Zäune und Mauern gegen Menschen in Not sind Ausdruck des Versagens der Politik, sowohl international wie auch auf nationaler Ebene. Kein hartes Wort, kein Grenzzaun, keine Mauer wird Menschen daran hindern können, aus Krieg und Verfolgung zu flüchten. Dieser Realität wird man sich endlich stellen müssen", zeigte Caritas-Präsident Michael Landau in einer ersten Reaktion, was er von der Idee der Innenministerin, nämlich Zäune zu errichten, hält.
Nacht der Trauer und des Trostes
Jeder Mensch kennt das Gefühl der Trauer und der Ohnmacht nach dem Tod eines geliebten Menschen, nach Enttäuschungen oder einem anderen schmerzlichen Verlust. Verdrängte Trauer kann ersticken, gelebte Trauer jedoch Schönes Festhalten und Schmerzen verarbeiten. Trauer braucht unterschiedliche Räume, Worte, Zeichen, Gemeinschaft,…
Asyl auf Zeit?
"Wer gibt dir schon Arbeit, investiert in deine Ausbildung oder vermietet dir eine Wohnung, wenn du nicht sagen kannst, wie lange du als Mieter oder Arbeitnehmer zur Verfügung stehst?", stellt Caritas Präsident Michael Landau die Sinnhaftigkeit von "Asyl auf Zeit" in Frage. Die Gesetzesnovelle werde keine Signalwirkung auf Flüchtlinge haben Österreich zu meiden, ist er sich sicher. Schließlich fliehen sie meist aus Ländern, in denen ihr Leben bedroht ist.
Die Not wird gesehen
Knapp 1,2 Millionen Menschen in Österreich gelten als armutsgefährdet, 450.000 Personen sind manifest arm, knapp 400.000 ohne Job. Besonders - nämlich doppelts so oft - von Armut betroffen sind Familien mit Kindern - insbesondere alleinerziehende, erklärte Caritasdirektor Walter Schmolly. Demnach sind rund 20 Prozent aller Kinder und Jugendlichen armutsgefährdet. Eine "soziale Wunde, mit der sich Politik und Gesellschaft nicht abfinden dürfen", findet Schmolly. Mit der Inlandshilfe greift die Caritas der Diözese Feldirch vielen VorarlbergerInnen unter die Arme.
Wärmende Kleidung für Flüchtlinge
Rund hundert AsylwerberInnen kommen derzeit wöchentlich in Vorarlberg an. Sie erhalten von der Caritas bei Bedarf eine Grundausstattung mit Kleidung und Schuhen in ihrer Größe. Möglich macht dies die große Spendenbereitschaft der Vorarlberger Bevölkerung. Sachspenden kommen direkt dort an, wo sie gute Dienste leisten!
Ich sage dir: Du gehörst dazu
Ritual zu den neuen sieben Werken der Barmherzigkeit nach Bischof Joachim Wanke, Erfurt.
Ich höre dir zu
Ritual zu den neuen sieben Werken der Barmherzigkeit nach Bischof Joachim Wanke, Erfurt.
Ich rede gut über dich
Ritual zu den neuen sieben Werken der Barmherzigkeit nach Bischof Joachim Wanke, Erfurt.
Ich gehe ein Stück mit dir
Ritual zu den neuen sieben Werken der Barmherzigkeit nach Bischof Joachim Wanke, Erfurt.
Ich teile mit dir
Ritual zu den neuen sieben Werken der Barmherzigkeit nach Bischof Joachim Wanke, Erfurt.
Ich besuche dich
Ritual zu den neuen sieben Werken der Barmherzigkeit nach Bischof Joachim Wanke, Erfurt.
Ich bete für dich
Ritual zu den neuen sieben Werken der Barmherzigkeit nach Bischof Joachim Wanke, Erfurt.
Damit Flüchtlinge nicht erneut zu Opfern werden
Ängste von Mitmenschen, welche durch die schrecklichen Terroranschläge aktuell gesät werden, sind selbstverständlich ernst zu nehmen. Sie dürfen aber nicht dazu führen, Flüchtlinge pauschal unter Verdacht zu nehmen und unsere humanitäre Aufgabe in Frage zu stellen, appelliert Caritasdirektor Walter Schmolly.
Für mehr Pflegequalität
Rund 27.000 Personen in Österreich werden derzeit zu Hause „rund um die Uhr“ betreut - das sind rund sechs Prozent aller pflegebedürftigen Menschen. Tendenz stark steigend. Um in Zukunft noch mehr Qualität, Transparenz, Sicherheit und Fairness gewährleisten zu können, wollen Caritas, Hilfswerk und Volkshilfe ein neues Pflege-Qualitätslabel einführen: „24h Betreuung - Sicher.kompetent.fair“.
Mehr Entwicklungshilfe!
Donnerstagabend hat der Nationalrat das Budget beschlossen, das Österreich 2016 u.a. für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe ausgeben wird. Stunden vorher appellierte die Caritas mehr Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit (EZA) frei zu machen. „Hilfe, die heute nicht stattfindet, hat morgen dramatische Konsequenzen und zwingt weitere Millionen Menschen zur Flucht", erinnerte Caritas Generalsekretär Christoph Schweifer daran, dass Teile dieser Auswirkungen bereits jetzt in Österreich spürbar seien. Und es wird nicht besser.
24 mal Leuchten - Schicksalen ein Gesicht geben
Robert Schneider, Autor & Filmemacher, hat Flüchtlinge vor die Kamera geholt: bis Weihnachten erzählt jeden Tag ein Flüchtling, wie es ihm in ihrer neuen Heimat geht.
Schuld: wenn Wesentliches ungeachtet bleibt?
Die 13. Caritasgespräche 2015 widmeten sich dem Thema "Schuld" in seiner ganzen Komplexität. Die offenen und auch sehr persönlichen Gespräche zeigten, dass wir diesen Diskurs einer Zeit, die vielfach erbarmungslos ist, geradezu schulden.
Youtube Playlist Menü
Beschreibung Playlist-Menü eingebundene Youtube-Videos
Mehr Asylanträge, mehr Rückkehrer
Täglich werden in Österreich aktuell 300 bis 400 Asylanträge gestellt, viele der Antragsteller landen danach aber direkt auf der Straße oder in prekären Notquartieren, kritisieren NGO-Vertreter. Mit der steigenden Anzahl der Asylanträge erhöht sich aber gleichzeitig auch die Zahl derer, die freiwillig wieder in ihr Herkunftland zurückkehren.
Schon mal einen Esel geschenkt?
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Kalt und kälter
Bis jetzt war der Winter ja noch verhältnismässig mild. Im Tal kein Schnee, relativ viel Sonne, nicht allzu kalt. Dennoch frieren viele Menschen, weil sie ihr Zuhause nicht angemessen heizen können. 268.000 ÖsterreicherInnen um genau zu sein. Und mit hohen Zahlen geht es weiter: 450.000 Menschen (rund 5% der Bevölkerung) leben derzeit in Österreich in manifester Armut, mehr als eine Million Menschen (14,1% der Bevölkerung) sind bereits arm oder gefährdet in die Armut abzugleiten.
Bis hierher und nicht weiter
90.000 bis 100.000 neue Flüchtlinge. Mehr soll es nach den Vorstellungen der ÖVP in Österreich nicht werden. "Kapazitätsorientierte Obergrenze" lautet das aktuelle Stichwort dazu, dem Caritas-Wien-Generalsekretär Klaus Schwertner entgegensetzt, man solle doch lieber über Hilfe in den Herkunftsländern diskutieren. „Die Genfer Flüchtlingskonvention ist kein Gnadenakt, sondern internationales Recht", fragt sich Schwertner, ob nun etwa ein Zaun rund um Österreich errichtet werden soll.
Reizwort "Obergrenze"
Heute findet der Asylgipfel statt und bereits im Vorfeld war der Ton beim Thema Flüchtlinge spürbar rauer. So appellierte Landeshauptmann Markus Wallner für ein "deutliches Einbremsen des Flüchtlingsstroms", da Vorarlberg im besten Fall noch etwa 1.000 Quartiere bereit stellen könne. Caritas Präsident Michael Landau warnt indes "vor einem politischen Klimawandel in unserem Land". Man dürfte nicht vergessen: "Es geht hier nicht zuerst um Quoten und Obergrenzen. Es geht hier um Männer, Frauen und Kinder"
"Es ist mehr möglich!"
„Die geplanten Maßnahmen wirken dem Integrationsprozess entgegen“, so Caritasdirektor Walter Schmolly zum Ergebnis des Asylgipfels. Seine Überzeugung: „Es ist mehr möglich!“
Helfen - ganz einfach
"Wir können nicht allen helfen, aber wir in Vorarlberg sind in der Lage rund 50.000 Kindern durch unsere Kinderprogramme zu helfen“, zeigt Martin Hagleitner-Huber, Leiter der Auslandshilfe der Caritas Vorarlberg, auf. Die größte Katastrophe sei nämlich, nichts zu tun.
Filmtipp: Armenien - Ein Land zwischen Resignation und Hoffnung
Harald Hornik bereiste für seine neue Dokumentation das Land zwischen Orient und Okzidenz. Eine Station war dabei "Emils kleine Sonne", das Tageszentrum für Menschen mit Behinderung, das mit Vorarlberger Unterstützung entstanden ist.
Die Willkommenskultur als Kampfbegriff
Dieses Wort hat das Jahr 2015 geprägt, wurde sogar zum "Wort des Jahres" gekürt. Heute hat es den Anschein, als ob es doch eher das Unwort des Jahres wäre: die Willkommenskultur. Sowohl Kardinal Christoph Schönborn als auch Bundespräsident Heinz Fischer appellierten erneut an die ÖsterreicherInnen, sich in der Flüchtlingshilfe zu engagieren. Und Caritas Generalsekretär Bernd Wachter erklärt wie.
"Laber net - tua was!"
Dass es Menschenrechte gibt, ist allgemein bekannt. Kinderrechte allerdings kennen rund 60% der Kinder und Jugendlichen in Österreich nicht. Eine Wissenslücke, die die JugendbotschafterInnen der youngCaritas schließen wollen. Mit kreativen Ideen und persönlichem Engagement.
Türe auf für die Nächstenliebe
Von Türe zu Türe gehen und um Unterstützunge bitten - das taten damals schon Maria und Josef. Auch rund 1.200 SammlerInnen drücken heuer wieder zahlreiche Klingeln oder klopfen an Türen. Sie bitten um Unterstützung für andere - für Menschen in Not in Vorarlberg - große wie kleine, jung wie alt. Egal ob es regnet, stürmt oder schneit.
Jeder zweite Flüchtling
40.501 Flüchtlinge, also rund jeden zweiten Asylwerber in Österreich, betreut die Caritas der katholischen Kirche aktuell. Eine Zahl, die kritische Stimmen, wonach die Kirche nichts für Flüchtlinge leiste, wohl Lügen straft. Zudem habe die kirchliche Hilfe für Flüchtlinge in den vergangenen Wochen nochmals deutlich zugelegt. 4.017 der Caritas-Grundversorgungsplätze befinden sich in Gebäuden, die im Eigentum von Pfarren, Diözesen, Ordensgemeinschaften und anderen kirchlichen Einrichtungen stehen. Tendenz steigend.
Mit eigenen Augen sehen
Eigentlich kennt Walter Schmolly die Caritas-Projekte in Äthiopien, schließlich hat er in seiner Funktion als Caritasdirektor regelmäßig in Papierform mit ihnen zu tun. Die Menschen dahinter selbst kennenzulernen, ist dann aber doch etwas ganz anderes, erzählt er im Gespräch über seinen kürzlichen Aufenthalt in Äthiopien.
Äthiopien: Schlimmste Dürre seit 1984
Aufgrund extremer Dürre stehen in Äthiopien acht Millionen Menschen vor einer Hungerkatastrophe. Auch in jenen Regionen, in denen die Caritas Vorarlberg seit vielen Jahren tätig ist, sind bis zu 90 Prozent der Ernten ausgefallen.
Anschlag auf die Menschenwürde
"Die Mindestsicherung ist das letzte Sicherheitsnetz für Menschen in Not. Hier zu kürzen, wäre falsch und würde den sozialen Frieden in unserem Land gefährden", warnt Caritas Präsident Michael Landau vor möglichen Folgen wie Obdachlosigkeit, Hunger und Perspektivenlosigkeit. Anlass bieten die dieser Tage beginnenden politischen Gespräche zu angekündigten Kürzungen bei der bedarfsorientierten Mindestsicherung (BMS).
"Alle luagan herawärts"
Die Flüchtlingshilfe wird in Vorarlberg von einem großen Netzwerk getragen, an dem alle an einem Strang ziehen. Was dabei auf die Beine gestellt wird, davon erzählt Bernd Klisch, Leiter der Caritas Flüchtlingshilfe.
Überleben in Schlamm und Nässe
Es regnet. Es ist kalt. Die Zelte halten der vielen Nässe nicht stand. Menschen frieren, werden krank und die Luft trägt den beissenden Geruch verbrannten Plastiks. Das Bild, das Katastrophenhelfer Thomas Preindl vom Flüchtlingscamp von Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze zeichnet, ist ein tragisches. Und es zeigt was passiert, wenn Europa in der Flüchtlingskrise auf nationale Lösungen setzt.
Spendenabzug: Caritas Vorarlberg nicht betroffen
"Die an die Caritas Vorarlberg für die Flüchtlingshilfe gespendeten Beiträge werden im Sinne der Spender und Spenderinnen direkt für wichtige zusätzliche Integrationsmaßnahmen eingesetzt“, erklärt Caritasdirektor Walter Schmolly, dass die Caritas Vorarlberg vom angekündigten Spendenabzug nicht betroffen ist. Anders sieht es bei zahreichen anderen NGO´s aus, die nun auf die Barrikaden gehen.
Die Sache mit den Spenden
Ein paar falsch gewählte bzw. verstandene Worte und schon war es geschehen: großer Aufruhr rund um einen angeblichen Abzug bei Flüchtlingsspenden. Nach einem gemeinsamen Gipfel sind sich Bundesregierung sowie Vertreter von NGOs wie Caritas, Diakonie, Volkshilfe und Rotes Kreuz nun aber wieder einig - der Spendenabzug gilt nur für Transitflüchtlinge.
Obergrenze ade?
Rund 23.500 Plätze hat Österreich noch zu "vergeben", dann ist das sinnbildliche Boot voll. So war es zumindest unlängst nach dem Asylgipfel zu vernehmen. Stichwort Obergrenze. Nun ist klar: Auch wenn sich für die Regierung hier Handlungsspielräume ergeben, kann der Richtwert nicht als absolute Zahl, "ab deren Erreichen kein einziger Antrag auf internationalen Schutz mehr geprüft würde", verstanden werden. Das wäre sowohl völkerrechtlich als auch unionsrechtlich nicht erlaubt, bekräftigen die Experten.
Keine Deckelung, aber ...
Keine Deckelung, dafür aber mehr Sanktionen bei Fehlverhalten und eine Reduktion der Wohnkosten - so lauten, vereinfacht formuliert - die geplanten Maßnahmen in Vorarlberg, wenn es um die Mindestsicherung geht. Ein Vorschlag, den die Caritas Vorarlberg als "Bekenntnis zur aktiven Förderung der Integration" sieht und laut ÖVP-Klubobmann Roland Frühstück "mehr Möglichkeiten als ein Deckel" bietet. Ganz anders als im Rest Österreichs.
Mehr für die Flüchtlinge, weniger für die "Eigenen"?
Die Angst (und vielleicht auch der Neid) ist in Österreich groß. Nämlich jene/r, dass die Flüchtlinge von der Caritas bevorzugt, und die "Einheimischen" benachteiligt werden. "Auch wenn es vielleicht bei manchen Menschen so ankommt, als würden wir uns derzeit ausschließlich in der Flüchtlingsarbeit engagieren, das Gegenteil ist der Fall", betont Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner, dass die Angebote für bedürftige Einheimische "nicht nur fortgeführt, sondern auch ausgebaut" wurden und werden.
Herbeireden eines Notstandes
Die geplante Novellierung des Asylgesetzes löst heftigste Kritik aus. NGOs warnen vor Schnellschüssen, die das Asylgesetz faktisch abschaffen.
Notschlafstellen werden geschlossen
Lange haben sie das Bild in Vorarlberg geprägt, nun sind viele der "bettelnden Notreisenden" wieder nach Rumänien zurückgekehrt. Vorübergehend, wie Caritasdirektor Walter Schmolly beim Pressegespräch anlässlich der (lang) geplanten Schließung der Notschlafstellen erklärt. Grund genug für die Vorarlberger Sozialeinrichtungen einen Blick in die Vergangenheit zu werfen - und einen in die Zukunft.
Gegen Unmenschlichkeit
„Grundlegende Menschenrechte sind nicht verhandelbar und dürfen jetzt nicht aufs Spiel gesetzt werden“, warnt Caritasdirektor Walter Schmolly vor den Konsequenzen der geplanten Änderung des Asylrechts. Ein Anliegen, das auch von der Plattform "Gegen Unmenschlichkeit" getragen wird, in der gleich elf Organisationen vereint sind. MIt dem Aufruf "Ohne mich - Bitte stimmen Sie dem Asylverschärfungspaket nicht zu" fordern sie zur Unterzeichnung einer Online-Petition auf.
Bitte, ist hier frei?
Nur 30 Sekunden dauert der neue Werbespot der Initiative "HELFEN. WIE WIR." für Flüchtlinge. Darin spricht Safwan, der aus Syrien geflohen ist, österreichische Lyrik. Ernst Jandl um genau zu sein. "bitte ist hier frei. nein hier ist besetzt. danke". Mehr braucht es vielleicht auch nicht, um auf das Anliegen - zusätzliche Deutschkurse - hinzuweisen: "Sprechen lernt man nur durch Sprechen" .
Völlig falsche Richtung
Die umstrittene Verschärfung des Asylrechts hat am Mittwoch den Nationalrat passiert. Bereits im Vorfeld hatte es Kritik gehagelt, nun haben Katholische Aktion und Caritas diese erneuert. Es sei ein Weg "in die völlig falsche Richtung, daran ändern auch die im letzten Augenblick eingefügten kosmetischen Abänderungen nichts", erklärte die Präsidentin der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), Gerda Schaffelhofer. Und auch Caritas-Generalsekretär Bernd Wachter sprach von einer "Abkehr von humanitärer Tradition".
Darf ich bleiben?
Sie kommen in ein fremdes Land mit einer fremden Schrift, Kultur und Sprache zu Menschen, die ihnen fremd sind. Und dabei sind sie noch minderjährig. 205 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) sind derzeit in Vorarlberg untergebracht, berichten VertreterInnen vom Land Vorarlberg, der Bezirkshauptmannschaft, der Caritas und des Institut für Sozialdienste bei einer Pressekonferenz von der aktuellen Lage der jungen Männer im Alter von 14 bis 18 Jahre.
Ein ganz oranger Tag
Eigentlich kennt man den orangen Sack, der Kleider- und Schuhspenden in sich vereint. Auch die großen Caritas-Container, in denen diese orangen Säcke gesammelt werden, sind keine Unbekannten. Und spätestens seit dem „Orange Day", der am 4. Mai in Dornbirn über die Bühne ging, ist bekannt wofür der orange Sack steht: Für Wiederverwertung, Arbeitsplätze und Umwelt.
Wertekurs für junge Flüchtlinge
Was sind die „Spielregeln“ des Zusammenlebens in Österreich? Wie funktioniert ein gutes Miteinander? Gemeinsam mit Caritas-Mitarbeiterin Michaela Mathis lernten die jugendlichen Flüchtlinge, die im Bregenzer „Haus Said“ untergebracht sind, wo die kulturellen Unterschiede zwischen Österreich und ihrer Heimat Afghanistan liegen und wo es wiederum Ähnlichkeiten gibt.
25.000 Stunden für die Menschen da
Wirklich beeindruckende Zahlen hat Hospiz Vorarlberg im Rahmen des Jahresberichts vorgelegt. 25.312 Einsatzstunden - 33.071 ehrenamtlich geleistete Stunden - 212 Frauen und Männer, die sich hier engagieren - 1.015 Einsatzstunden leistete Hospiz für Kinder... Fakten wie diese belegen, wie wichtig das Angebot von Hospiz Vorarlberg ist - damit Sterben nicht aus dem Leben ausgeklammert, sondern ihm ein Stück Normalität gegeben wird.
Das Fremde vertraut machen
Die UNESCO-Mittelschule Bürs beschäftigte sich im Rahmen eines Schulprojektes mit dem Thema „Menschen auf Wanderschaft - Kulturen begegnen sich“. Mit dabei war auch die youngCaritas mit einer Vielzahl an Workshops und spannenden Themen.
Mentoren-Bregenz
Und nun? Integration!
Die Quartierskrise von gestern werde die Integrationskrise von morgen, warnt Caritas-Präsident Michael Landau angesichts zehntausender Asylanträge nichts zu tun. Neben der bereits fixierten zusätzlichen Milliarde Euro im Budget für das Heer und der Milliarde für die Polizei sollte es auch dringend eine Milliarde für Integration geben. Landau tritt dabei für ein "großes Ankommen in der Gesellschaft" ein - und das geschieht indem die Flüchtlinge ""ihre Kompetenzen ergänzen, um so selbst einen Beitrag in der Gesellschaft leisten zu können".
2016 ist besonders tödlich
Es ist erst neun Monate her, dass das Foto des ertrunkenen dreijährigen Flüchtlingsjungen Alan Kurdi als Symbol der humanitären Katastrophe um die Welt ging. Und schon damals setzte das Bild Diskussionen über den Umgang mit Flüchtlingen in Gang. Vergangene Woche sind nun erneut 880 Flüchtlinge bei Schiffsunglücken im Mittelmeer ertrunken. "Das Sterben im Mittelmeer muss ein Ende haben!", appelliert die Caritas erneut an die Regierung etwas zu tun. Zum Beispiel mit einer koordinierten Seerettung.
Können wir uns die Mindestsicherung leisten?
Die Mindestsicherung ist für viele Menschen ein rotes Tuch, schließlich liegt irgendwie auch immer der Vorwurf der Faulheit in der Luft. Dass auch rund 70.000 Kinder in Österreich Mindestsicherung beziehen, ist meist weniger bekannt. Die derzeitige Diskussion und Stimmungmache helfe keinem, kritisiert die Caritas und Generalsekretär Bernd Wachter erklärt: "Wer von Anfang an mit materieller Not konfrontiert ist, startet einen Meter hinter der Startlinie ins Leben" .
Zurückschicken, internieren oder integrieren?
Deutlicher könnten die unterschiedlichen Positionen nicht sein: Außenminister Sebastian Kurz will Flüchtlinge auf dem Meer abfangen und dann zurückschicken oder internieren. Caritas-Präsident Michael Landau spricht sich für die Migration aus - v.a. auch deshalb, weil es illusorisch sei zu glauben, dass "Menschen, die vor Bomben fliehen, sich von Zäunen aufhalten lassen".
Und es funktioniert doch
3.899 Asylwerber haben wir derzeit in Vorarlberg - 2.700 von ihnen werden von der Caritas der Diözese Feldkirch betreut. 2.200 anerkannte Flüchtlinge bekommen Mindestsicherung. Zahlen, Daten und Fakten, wie die Integration in Vorarlberg funktioniert und was dafür notwendig ist, waren unter anderem Thema bei einer Pressekonferenz anlässlich des Weltflüchtlingstag am 20. Juni. Und da zeigten Caritas, Land und Gemeinden, dass sich Vorarlberg nicht verstecken muss.
Gleich von Anfang an
„Integration von Anfang an“ lautet nun neuerdings das Motto, wenn es um das Dasein der Flüchtlinge in Österreich geht. Ein entscheidender Schritt wurde mit dem Integrationspaket getan, das am Dienstag im Ministerrat beschlossen wurde. Darin enthalten ist die Zusage zusätzlicher Mittel für Sprachkurse, die verstärkte Unterstützung von Freiwilligen im Sprachförderungsbereich und der Leistungskatalog zur Ausweitung des Angebots gemeinnütziger Tätigkeit.
Rund hundert Jugendliche absolvieren jährlich in Vorarlberg ein Freiwilliges Sozialjahr
Jährlich ergreifen rund 100 junge Leute allein in Vorarlberg die Chance, im Rahmen eines Freiwilligen Sozialjahres praktische Erfahrungen zu sammeln und dabei wertvolle Begegnungen zu erleben. Organisiert wird dieses Angebot von der Sozialen Berufsorientierung Vorarlberg, die für rund 50 Träger im Land die Jugendlichen begleitet.
Äthiopien hungert!
Die Felder sind im vergangenen Jahr großteils vertrocknet, die Vorräte der Menschen schon lange aufgebraucht, Millionen Menschen stehen vor dem Nichts. Insgesamt sind in Äthiopien derzeit mehr als 18 Millionen Menschen auf Grund der lang anhaltenden Dürre auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Caritas-Mitarbeiter Michael Zündel berichtet von der dramatischen Lage vor Ort.
Ab in die Arbeitswelt
Was braucht es, damit bleibeberechtigte Flüchtlinge sich gut in ihrer neuen Heimat integrieren können? Unter anderem: Arbeit. Und damit sie sich gut verständigen können, wahrscheinlich auch Deutschkurse. Zusammen mit Coachings, Praktika und vielem mehr haben sie so das nötige Rüstzeug, um sich in der Gesellschaft zurechtzufinden und endlich wieder heimisch zu werden. Das Schlüsselwort: das Projekt start2work.
Vorbild für die Politik und uns alle
Am 8. Juli endet die Amtsperiode von Heinz Fischer. Caritas Präsident Landau würdigte die Arbeit des scheidenden Bundespräsidenten, der das Amt "menschlich geprägt" hat und "zu den Menschen und ganz bewusst auch an die Ränder der Gesellschaft gegangen" ist.
"Aus" für private Nachbarschaftshilfe
Nachbarschaftshilfe ist den meisten Menschen ein Begriff. Und zwar ein positiver. Über zwei Jahrzehnte war das Angebot der Caritas Vorarlberg ein Garant dafür, dass AsylwerberInnen kleine nachbarschaftliche Dienste übernehmen können, während sie auf den Asylbescheid warten. Nicht das Geld, sondern die Beschäftigung und die Begegnung mit Einheimischen stand dabei im Vordergrund. Aufgrund eines "Konflikts mit den rechtlichen Rahmenbedingungen" muss die private Nachbarschaftshilfe ab sofort eingestellt werden.
"Nicht so einfach hinnehmen"
Kaum wurde am Wochenende das Aus für die Nachbarschaftshilfe der Caritas Vorarlberg angekündigt, rühren sich immer mehr Stimmen, die die Abschaffung nicht so einfach hinnehmen wollen. Neben Caritasdirektor Walter Schmolly plädieren nun zum Beispiel auch diverse Politiker wie Landesrat Erich Schwärzler oder Landeshauptmann Markus Wallner dafür “alles zu versuchen”, um das Projekt wieder aufleben lassen zu können.
Nachbarschaftshilfe: Ersatz in Planung
Anfang Juli kam das "Aus" für die Nachbarschaftshilfe, nun wird bereits an einem neuen Modell gearbeitet, das rechtlich auch hält. In einem Gespräch zwischen Sozialminister Alois Stöger, Landesrat Erich Schwärzler und Caritasdirektor Walter Schmolly wurden diese Woche Möglichkeiten für eine Alternative zum privaten Nachbarschaftshilfemodell erörtert.
Altes Gemäuer, neuer Zweck
„Das Glück ist im Grunde nichts anderes als der mutige Wille, zu leben, indem man die Bedingungen des Lebens annimmt“, so der französische Journalist Maurice Barrès. Und wahrscheinlich ist es gerade diese Art von Glück, die man im Haus Said (said = arab. „der Glückliche“) in Bregenz findet. 37 unbegleitete minderjährige Jungen zwischen 15 und 18 Jahren haben hier nach ihrer Flucht wieder ein Zuhause gefunden. Caritas-Stellenleiterin Margaritha Matt erzählt von ihrer Arbeit in dem bunten Haus.
Nicht erpressen lassen
Da sind sich doch glatt alle mal einig. Kaum hat die Türkei eine Aufkündigung des EU-Türkei-Flüchtlingsdeals angedroht, ist von der "Gegenpartei" vor allem ein Satz immer wieder zu hören: "Wir lassen uns nicht erpressen". Und auch Caritaspräsident Michael Landau betont: "Europa hat nicht zuerst ein Flüchtlingsproblem, sondern ein Solidaritätsproblem. Österreich kann das alleine nicht lösen, aber es kann für gemeinsame Lösungen werben.“
Äthiopiens andere Gesichter
Bischof Abraham Desta ist derzeit zu Besuch in Vorarlberg. Im Gespräch mit dem Leiter der Diözese Meki wird klar, dass die Bilder von Hunger und Dürre nur ein Gesicht Äthiopiens sind. Es gibt noch andere.
Familien in Äthiopien das Überleben sichern
Experten sprechen von der schwersten Dürre seit 30 Jahren in Äthiopien. Die Pflanzen sind verdorrt, die Vorräte aufgebraucht. 18 Millionen Menschen stehen vor dem Nichts und sind dringend auf internationale Hilfe angewiesen.
Landau zur Asyldiskussion: Sehe in Österreich keinen Notstand
Vor dem Hintergrund der von beiden Regierungsparteien für September angepeilten Vorliegens des Entwurfs zur Asyl-Notstandsverordnung hat Caritas-Präsident Michael Landau am Montag an alle Beteiligten zu Nüchternheit und Differenzierung appelliert. Er sehe "keinen Notstand in Österreich", so Landau "Kathpress" gegenüber.
Wer bei der Integration spart, der spart teuer
Caritas-Präsident Michael Landau hat am Dienstag anlässlich der Präsentation des Integrationsberichts 2016 an die politisch Verantwortlichen appelliert, die Integrationsbemühungen noch zu verstärken.