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Beim Caritassonntag Zeichen setzen ...
Unter dem Motto "Deine Spende kann Wunder wirken" bittet die Caritas für notleidende Kinder, Frauen und Männer in Vorarlberg
Ein Neustart in der früheren Heimat …
Die Rückkehrhilfe des Landes Vorarlberg hat sich bewährt: So wird für Flüchtlinge, die in ihre frühere Heimat zurückkehren möchten, der Grundstein für eine Zukunft ermöglicht.
Soziales Jahr ist "in"
Das „Soziale Jahr“ liegt voll im Trend: Jugendliche engagierten sich in über 155.000 Einsatzstunden in verschiedenen sozialen Einrichtungen und profitierten selbst davon. Den TeilnehmerInnen wurden nun die Abschluss-Zertifikate überreicht.
Betäubende Stille
Düstere Prognosen gibt die Caritas-Katastrophenexpertin Sarah Ebner in einem aktuellen Interview ab: Demnach werden in den kommenden zwei bis drei Monaten unzählige Kinder in der afrikanischen Sahelzone an Hunger sterben, wenn keine verstärkte Hilfe geleistet wird. Schon seit Monaten kämpfen rund Millionen Menschen gegen den Hungertod, nun sind zunehmend auch die Kinder betroffen. "Je länger Kinder unterernährt sind, desto weniger schreien sie", erklärt Ebner. Eine betäubende Stille.
Mit anderen teilen
Erdbeben im Iran, Flutkatastrophe auf den Philippinen. Gleich zwei akute Notsituationen veranlassen die Caritas dazu, um Spenden zu bitten. Mit Lebensmittelpaketen soll das Überleben der Opfer gesichert werden. Sie sind auch kleine Hoffnungszeichen in der großen Verzweiflung. An uns liegt es, sie zu verteilen.
fensterbild nüziders
Projekt "Carla" für Klimaschutzpreis 2012 nominiert
Das Caritas-Projekt "Carla" ist in ökologischer, sozialer und ökonomischer Hinsicht ein Gewinn. Zu dieser Erkenntnis kam auch die Jury des Klimaschutzpreises 2012. Das Projekt ist nun nominiert.
8. Oktober: Welthospiztag
200 freiwillige HospizbegleiterInnen in ganz Vorarlberg begleiten jährlich über 25.000 Einsatzstunden Menschen an der Grenze des Lebens.
Emils kleine Sonne
Menschen mit Behinderung werden vom Rest der Gesellschaft oftmals isoliert und haben es schwer im Leben. Das ist vor allem in Ländern wie Armenien der Fall, wo eine Behinderung noch als Schande oder Strafe Gottes angesehen wird. Um diesen Menschen die Integration in die Gesellschaft und ein "normales Leben" zu ermöglichen, wurde das Tageszentrum für Kinder mit Behinderung "Kleine Sonne" realisiert.
Warten
Die Menschen, die im Erstaufnahmezentrum für Asylsuchende in Traiskirchen vorübergehend eine Unterkunft gefunden haben, haben oftmals traumatisierende Erlebnisse hinter sich. Ihre meist beschwerliche Flucht endet, in der Hoffnung auf ein besseres Leben - in Ländern wie Österreich, wo sie derzeit vor allem eines erwartet: eine lange Wartezeit in überfüllten Flüchtlingslagern. Dramatisch nennt Caritas Präsident Küberl die Lage insbesondere für die Kinder. Und fordert Besserung.
Armut sichtbar machen
Was tun, wenn am Ende vom Geld noch so viel Monat übrig bleibt? Für mehr als eine halbe Million ÖsterreicherInnen stellt sich dann die Frage: Verwende ich mein letztes Geld für Essen oder Wärme? Armut, die vielen gar nicht bewusst und meist auch nicht sichtbar ist. Dabei können es sich 11.000 Menschen in Vorarlberg gar nicht (mehr) leisten, ihre Wohnung ausreichend zu heizen. Die Inlandshilfesammlung der Caritas will diesen Menschen "Wärme schenken" - reale und soziale.
Samanta Segat
Dem Rassismus entgegen treten
Rassistische Äußerungen gehören in Vorarlberg zum Schulalltag. Aber längst nicht alle Jugendlichen sehen dieser Entwicklung tatenlos zu. Immer wieder gibt es Aktionen im Großen und Kleinen, die jeder Form von Rassismus ein "Nein" entgegen setzt. Der Workshop zum Thema "Anti-Rassismus" der youngCaritas ist ein Beispiel dafür und gibt Jugendlichen Handwerkszeug mit auf den Weg, mit dem sie der Toleranz an Schulen mehr Raum verschaffen können.
Melek Özdemir
Filiz Uguclu
Hakan Üctepe
Gemeinsam soziale Wärme schenken
Elisabethsonntag zugunsten der Caritas Inlandshilfe
Was bedeutet "manifest arm"?
511.000 Menschen sind in Österreich "manifest arm". Eine Entwicklung, die laut Caritaspräsident Küberl deshalb so dramatisch ist, weil um die täglichen Lebensbedingungen der Menschen gehe: "Manifest arm zu sein heißt konkret, dass sich Menschen nicht ordentlich ernähren können, ihre Wohnung nicht angemessen warm halten oder auch notwendige Zahnarztbesuche aus Kostengründen nicht wahrnehmen können." Was tun?
Sozialbarometer
Die Caritas Vorarlberg stellte im Rahmen einer Pressekonferenz ihr Sozialbarometer Vorarlberg 2012 vor. Caritasdirektor Peter Klinger und sein Team wollen im Sinne der christlichen Botschaft die Stimme für jene Menschen erheben, die sonst keine Lobby haben.
„Schenk mir ein zweites Leben“
"Carla" mit VN-Klimaschutzpreis ausgezeichnet.
Wer solidarisch handelt, tut es auch um seiner selbst Willen
Hochkarätige RefentInnen diskutierten bei den Caritasgesprächen 2012 im Bildungshaus St. Arbogast in Götzis zum Thema „Leidenschaft: aus der Verantwortung leben?“
Ein gutes Gefühl, etwas für andere zu tun.
Wenn junge Menschen von der Not anderer hören, dann ist ihre erste Reaktion oft: "Wir müssen etwas tun!" So kommt es immer wieder zu Aktionen von Kindern und Jugendlichen, die klar zeigen, dass ihnen nicht egal ist, wie es anderen geht
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Caritas-Beratungsstellen
Im folgenden finden Sie die Öffnungszeiten verschiedener Caritas-Einrichtungen während der Weihnachts- und Neujahrsfeiertage 2012/13.
Wohin damit?
Pünktlich zur Weihnachtszeit ist es in vielen Haushalten wieder so weit: Der Staubwedel wird geschwungen um mit dem "Weihnachtsputz" die eigenen vier Wände feiertagstauglich zu machen. Dass dabei der ein oder andere Kleiderkasten gleich mit "entrümpelt" wird, ist keine Seltenheit und so finden viele Kleidungsstücke ihr Schicksal in den Caritas Containern. Der beste Teil davon landet im Second-Hand-Shop, in den Carla-Läden - dieses Wochenende ist dort Ausverkauf!
Gute Bilanz
Damit das Geld nicht zum "Fenster hinaus geheizt wird" und notleidende Menschen in Österreich der "Energiefalle" entgehen, wurde vor drei Jahren der VERBUND-Stromhilfefonds der Caritas ins Leben gerufen. 1.500 finanzschwachen Haushalten mit insgesamt 4.000 Bewohnern konnte bislang geholfen werden. Eine Erfolgsbilanz.
Zwangsrekrutiert
Sie sind billiger als reguläre Soldaten und leichter zu manipulieren. Sie werden in "Trainingslager" verschleppt, bedroht und zum Töten gezwungen. Die, die nicht als Kanonenfutter verheizt wurden, finden nur schwer traumatisiert wieder in den Alltag zurück. Normalität gibt es keine mehr. Ihre Opfer verfolgen sie bis in den Schlaf. Rund 250.000 Kinder werden als "Kindersoldaten" derzeit gezwungen zu kämpfen und zu morden. Der Einsatz dabei: Ihr Leben.
Kein (Kinder)spiel
Kinder, die anscheinend "Verstecken" spielen und dafür einen geeigneten Platz suchen, an dem sie nicht gefunden werden können. So beginnt der Fernsehspot der diesjährigen Kinderkampagne der Caritas. Doch im Spot wird schnell klar: Die Kinder suchen keinen Platz zum Verstecken, sondern in Ermangelung eines Zuhauses Schutz vor dem nahenden Regen. Sie sind - wie tausende andere Kinder in Osteuropa - auf sich alleine gestellt. Und brauchen Unterstützung.
Flucht vor dem Wasser
Dort, wo einst Häuser und Landwirtschaft die Landschaft bestimmten, ist derzeit vor allem eines zu sehen: dreckiges Wasser. Erneut sind Teile Mosambiks Opfer schwerer Überschwemmungen geworden. Rund 200.000 Menschen sind davon betroffen, 150.000 von ihnen in Notlagern untergebracht worden. Sie alle haben ihr Hab und Gut, manche sogar Angehörige verloren.
Unterwegs zum Menschen
Hand aufs Herz: Machen Sie die Türe auf, wenn es klingelt oder klopft und sie eigentlich keinen Besuch erwarten? Oder tun sie so, als wären sie nicht zu Hause? Rund 1.500 Haussammler/innen sind auch heuer wieder bei Schnee, Sonne oder Regen unterwegs und klingeln an fremden Haustüren, um so Menschen in Not zu helfen.
Zukunft selbst gestalten
"Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt" sagte - salopp übersetzt - einst Mahatma Gandhi. Und genau auf diesem Prinzip baut das neue Projekt der youngCaritas "go4future-Gestalte deine Zukunft" auf. Als Jugend-BotschafterIn können hier Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren ein Jahr lang aktiv ein Zeichen setzen und Zukunft mitgestalten. Von Jugendlichen, für Jugendliche.
Generationen leihen sich das Ohr
"Generation - Talk" unter diesem Titel trafen sich am 18. und 19. März rund 90 Frauen und Männer aus Vorarlberg. Das Besondere dabei war das Alter der Teilnehmenden. Es reichte von 16 bis 70. Mehrere Generationen waren also zusammen gekommen, um über die Gestalt der Zukunft nachzudenken. Sie setzten damit einen Anfang, der sicher Kreise ziehen wird. Im Kleinen und im Großen.
LaufWunder 2013
"Auf die Plätze, fertig, los!" heißt es auch heuer wieder in der Feldkircher Innenstadt, wenn am 23. Mai der Startschuss für das siebte LaufWunder der youngCaritas fällt. Dieses Jahr drehen die zahlreichen LäuferInnen ihre Runden für das Frauen- und Kinderhaus "Casa Maria Amor" in Ecuador. Interessiert? Anmeldungen sind ab sofort möglich.
"Jetzt blitzt Himmel durch"
Der 12. Jänner 2010 markiert einen schwarzen Tag in der Geschichte von Haiti. An diesem Tag verloren Schätzungen zufolge mehr als 222.000 Menschen bei einem Erdbeben ihr Leben, über 300.000 wurden verletzt, 1,3 Millionen obdachlos. Drei Jahre später hat sich dank Hilfsorganisationen wie Caritas bereits viel getan. Schulen wurden gebaut, Städte wieder aufgerichtet und das 400. Haus gebaut.
Wie sozial soll die EU sein?
"Christliches Engagement in einer pluralen Gesellschaft" lautete der Titel des Caritas-Symposiums, bei dem Caritas-Präsident Franz Küberl nicht nur die Notwendigkeit "mehr miteinander zu reden" sowie einer internationalen Zusammenarbeit betonte, sondern auch die Frage stellte: "Was ist die kluge Form der Umverteilung, dass möglichst alle Menschen leben können?"Die (Heraus)forderung: Die Kirche müsse den Winterschlaf der Soziallehre beenden.
Rund um Runde
Die Kinder und Jugendlichen heutzutage sitzen nur noch vor PC und Fernseher und sind nicht mehr für Sport oder andere Menschen zu interessieren. Richtig? Falsch! Das beweisen rund tausend von ihnen jedes Jahr beim "LaufWunder" der youngCaritas. Dann drehen sie in Feldkirch ihre Runden und helfen damit Menschen in Not, heuer zum Beispiel des Frauen- und Kinderhauses „Casa Maria Amor“ in Ecuador.
Jugendliche helfen laufend
Ganz im Zeichen des "LaufWunders" stand heuer die Feldkircher Innenstadt, die pünktlich um elf Uhr von rund tausend Kindern und Jugendlichen "gestürmt" wurde. Sie liefen unzählige Runden um so Frauen und Kindern des Frauenhauses „Casa Maria Amor“ in Ecuador zu helfen. "Ihr zeigt nicht nur Sportsgeist, sondern beweist auch Mitmenschlichkeit", zeigte sich auch Margaritha Matt von der youngCaritas beeindruckt.
Flüchtlingsfest in Wolfurt
Das zehnte Flüchtlingsfest der Caritas in Wolfurt war auch heuer wieder ein voller Erfolg. Es wurde zu einem Fest des Dankes und der Solidarität.
Einkaufsmarkt der besonderen Art
Ein Einkaufspark der ganz besonderen Art wurde diese Woche in Lustenau offiziell eröffnet und von Caritasseelsorger Elmar Simma gesegnet: Der Second Hand Einkaufspark. Abgesehen davon, dass dort - wie der Name schon sagt - Second Hand Ware gekauft werden kann und er langzeitarbeitslosen Menschen die Chance auf einen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt ermöglicht, hat der Einkaufsmarkt sogar noch viel mehr zu bieten.
Wiederverwenden statt verwerten
Abfall vermeiden und Ressourcen schonen - so lautet das Motto des neuen Pilotprojekts des Recyclinghof Nenzing mit der Caritas. Dort können die EinwohnerInnen nämlich nicht mehr nur defekte, sondern auch gebrauchsfähige Elektro- und Elektronikgeräte abgeben. Die Caritas Vorarlberg übernimmt die Sammelware, prüft und repariert sie und verkauft die Geräte samt Garantie in ihren carla-Geschäften. Eine Idee, die vielleicht Kreise zieht?
Zukunft ohne Hunger
"Zukunft ohne Hunger" lautet das Motto der Hungerkampagne, im Rahmen derer die Caritas jedes Jahr im Sommer zur Unterstützung für notleidende Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika aufruft. Fakt ist nämlich, dass Millionen an Menschen von Hunger betroffen sind, manche sogar lebensbedrohlich. Um dieser Katastrophe vorbeugen zu können, ist nicht nur Soforthilfe, sondern auch nachhaltige Hilfe wichtig.
& Du?
Unzählige Fotos hängen da bereits an der Wand. Von Frauen, Männer, Kindern, Paaren, Familien. Im Profil, in die Kamera lächelnd, mit Schnee als Hintergrund, in Anzug und Krawatte, lachend, nachdenklich, am Strand ... die Aufzählung ließe sich noch schier unendlich erweitern. Sie sind auf der "Wall of Hope" versammelt, die physisch zwar eigentlich nicht da ist, aber irgendwie zeigt, wie viele Menschen hinter dieser Caritas-Aktion stehen. Zu kryptisch? Dann lesen Sie mehr.
Aufrunden, bitte
Eigentlich sind es nur zwei kleine Worte, aber wenn sie von vielen Menschen verwendet werden, können sie für andere fast die Welt bedeuten. "Aufrunden, bitte" lauten diese Zauberworte, die die Kaufsumme des eigenen Einkaufs automatisch auf die nächsten vollen 10 Cent aufrunden und damit Menschen in Not in Österreich helfen.
Sozialpreis für Lerncafé
Die Lerncafés der youngCaritas in Dornbirn und Lustenau eröffnen für viele Kinder neue Zukunftsperspektiven. Der Sozialpreis der Bank Austria hat die Idee und das damit verbundene Engagement nun gewürdigt: mit 10.000 Euro.
Reparieren statt wegwerfen
Wie es scheint, leben wir in vielen Gesellschaften - einer Konsumgesellschaft, einer Überflussgesellschaft und vor allem: in einer Wegwerfgesellschaft. Geplante Obsoleszenz ist schon lange nicht mehr nur ein Schlagwort, sondern Alltag. Wer das nicht mehr hinnehmen will, kann dem ganzen mithilfe der Reparaturcafés entgegenwirken. Reparieren statt wegwerfen lautet dort jeden Freitag Nachmittag das Motto.
Franz Küberl tritt zurück
18 Jahre lang war Franz Küberl die „Stimme der Notleidenden in Österreich und weit darüber hinaus" - wie ihn Kardinal Christoph Schönborn anlässlich seines 60. Geburtstags bezeichnete. Nun hat er seinen Rücktritt eingereicht. Es sei Zeit, einen "Zwischenstrich zu ziehen" und die Verantwortung zu übergeben, erklärte Küberl. Die Wahl seines Nachfolgers erfolgt am 13. November.
Eine Hommage an das Leben
Acht Masken, die die Menschen dahinter genau so abbilden wie sie sind: mit Bartstoppeln, Lach- und Sorgenfalten; denen das Leben fast schon aus den "Poren trieft" und die gleichzeitig äußerst friedlich wirken - das sind die Lebensmasken. Sie wurden im Rahmen der neuen Caritas-Kampagne "Feiert das Leben" gefertigt und sollen zeigen, das es in der Hospizarbeit nicht nur um Tod und Trauer geht. Sondern um mehr: Um das Leben.
Regierung für Pflege gesucht
Pflege ist teuer und vor allem auch zeitaufwändig - das wissen nicht zuletzt die Angehörigen, die 377.000 Personen, die zu Hause gepflegt werden, denn: "Der größte Pflegedienst in Österreich ist eindeutig die Familie." Nur dass dieser Umstand nicht entsprechend gewürdigt wird. Die künftige Bundesregierung müsse das Pflegegeld valorisieren und zugleich die Angebote bei sozialen Dienstleistungen wie Tageszentren und Notpflegediensten ausbauen, wird nun gefordert.
Apokalyptische Situation
Wenige Tage nachdem der Taifun "Haiyan" auf den Philippinen eine Spur der Verwüstung hinterlassen hat, wird das Ausmaß der Katastrophe langsam sichtbar. Millionen Menschen sind in Lebensgefahr, brauchen dringend Trinkwasser, Hygieneartikel, Lebensmittel und provisorische, sanitäre Anlagen. „Jetzt geht es darum, alles zu unternehmen, um den betroffenen Menschen schnell zu helfen“, ruft Caritasdirektor Peter Klinger zu Solidarität auf.
Landau ist neuer Caritas-Präsident
Nur wenige Wochen nach dem Rücktritt von Franz Küberl wurde bei der Direktoren-Konferenz im Bildungshaus Batschuns ein neuer Caritas Präsident gewählt: Michael Landau. Er erklärte in seiner Dankesrede: "Ich werde meine ganze Kraft und Freude aufbringen, um dieser Verantwortung gerecht zu werden. Auch in Zukunft muss es darum gehen, Solidarität und Nächstenliebe in der täglichen Caritas-Arbeit zu leben und Menschen am Rand der Gesellschaft und am Rand des Lebens beizustehen und auf ihre Not aufmerksam zu machen.“ Bischof Benno Elbs besuchte die Direktoren-Konferenz am Nachmittag und gratulierte Landau zu seiner Wahl.
Stichwort: Inklusion
Marlies Neumüller, Zuständige für politische und soziale Grundlagenarbeit im Bereich Menschen mit Behinderung der Caritas Österreich, selbst Rollstuhlfahrerin spricht über Hürden und Herausforderungen.
Tag der Menschenrechte
Am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Ein großer Tag, ein großes Ereignis. Heute, 65 Jahre später, stellen wir fest, dass die Rechte nicht einmal in Österreich ganz verwirklicht worden sind. Immer noch gibt es Gruppen, die diskriminiert werden: Flüchtlinge, Frauen, Menschen mit Behinderung. Caritas-Präsident Michael Landau nimmt Stellung und eine engagierte Gruppe trifft sich in St. Arbogast.
Gebetswelle über 24 Zeitzonen
Weltweit leiden 842 Millionen Menschen an Hunger, jedes vierte Kind unter fünf Jahren ist akut unterernährt. Die Caritas startet deshalb die weltweite Kampagne "One human family - food for all", die sich für eine endgültige Abschaffung des Hungers bis zum Jahr 2025 einsetzt. Weltweit beteiligten sich Mitglieder des 164 nationale Caritasorganisationen umfassenden Netzwerkes an dem Aufruf für eine "Zukunft ohne Hunger".
Geschenke mit Sinn
Zählen Sie zu den organisierten, die alle Weihnachtsgeschenke schon beisammen haben - oder fehlt Ihnen vielleicht doch noch das ein oder andere Geschenk? Bevor es panisch ins nächstbeste Geschäft geht, lohnt sich da auf alle Fälle ein Blick auf eine besondere Homepage: Die von "Schenken mit Sinn". Denn dort finden Sie Geschenke, die nicht nur Ihre Lieben, sondern auch noch andere Menschen glücklich machen.
Hilfsaktion zu Weihnachten
Nicht nur in Vorarlberg ist es kalt geworden - auch in Syrien haben Schnee und Kälte das Land fest im Griff. Die Situation in den Flüchtlingsunterkünften hat sich in den vergangenen Tagen dramatisch zugespitzt: Im Libanon und in Jordanien hat es geschneit und es ist bitterkalt. Im Rahmen einer Hilfsaktion der Caritas und den Pfarren Österreichs soll nun vor allem den Flüchtlingskindern geholfen werden.
Mindeststandard: menschenwürdig
Auf der Tagesordnung des Bund-Länder Koordinationsrat findet sich das Thema "Asylwerber". Es geht um Mindeststandards hinsichtlich Unterbringung und Betreuung. Caritaspräsident Michael Landau hält diese in seiner Stellungnahme aufgrund der vom UNHCR festgestellten Mängel "dringend notwendig". Er fordert dabei klare Verbindlichkeiten.
Fotos gesucht
Ein Jubiläum der ganz besonderen Art kann die Caritas Vorarlberg heuer feiern: ihr 90-jähriges Bestehen. 90 Jahre, in denen sich die Caritas stark gewandelt und weiterentwickelt hat - und die in einer Ausstellung dokumentiert werden sollen. Nun fehlt nur noch eines: alte Fotos. Vielleicht haben auch Sie Zeit und Lust, Ihre alten Fotoalben zu durchforsten?
Kinder im Blick
25 Jahre Kinderrechte. An dieses Jubiläum erinnerte die Caritas-Auslandshilfe beim Start der diesjährigen Kinderkampagne „Zukunft ohne Hunger“. Bei der Pressekonferenz standen jene Personen zum Gespräch zur Verfügung, die sich - auf unterschiedlichsten Ebenen - für Kinderrechte engagieren. Dabei wurde deutlich, dass das Thema vielschichtig ist und alle betrifft.
Ein Blick nach Jordanien
Auch wenn der Ausbruch des Krieges in Syrien bereits drei Jahre zurückliegt, sind die Auswirkungen und Folgen nach wie vor täglich spürbar. Rund 2,5 Millionen Syrer sind derzeit offiziell als Flüchtlinge in den Nachbarländern Jordanien, Libanon, Türkei und Irak registriert. Dazu kommen rund 6,5 Millionen Menschen, die innerhalb Syriens auf der Flucht sind. Dass jeder Euro gebraucht wird, davon hat sich Caritas-Präsident Michael Landau in Jordanien vor Ort selbst ein Bild gemacht.
Sozialpreis für Lerncafé
Nachhilfe ist bekanntlich teuer, doch was tun, wenn der Nachwuchs mit dem Schulstoff nicht mehr "klar" kommt und man selber fachlich oder sprachlich keine Hilfe ist? Man geht ins Lerncafé der Caritas. Eine gute Sache, die nun auch noch ausgezeichnet wurde - und zwar mit dem Bank Austria Sozialpreis. Und das Preisgeld? Das wird nun in die Ausweitung der Öffnungszeiten des Lerncafés gesteckt.
Debatte, "die kein Mensch braucht"
Der Begriff "Sozialtourismus" war 2013 das "Unwort des Jahres". Sozialtourismus ist laut NGO-Vertretern, Sozialrechtsexperten und EU-Repräsentanten aber noch weit mehr als das: es ist politische Angstmache. Und keine reale Bedrohung. Als "unfassbar scheinheilige Entschuldigung dafür, nicht allen helfen zu müssen" bezeichnet Caritas-Präsident Michael Landau nun auch die Debatte rund um das Thema, die u.a. 4,1 Millionen obdachlose Menschen betrifft.
Offene Türen
Egal ob Schnee, Sonne oder Regen - sie machen sich auf den Weg. Klopfen und Klingeln an Türen, warten und hoffen, dass sich diese öffnen. Fast 1.500 HaussammlerInnen der Caritas machen sich in den kommenden Tagen auf den Weg, um für Menschen in verschiedenen Notsituationen in Vorarlberg zu bitten. Und davon gibt es viele.
Lernen auf allen Ebenen
In den Lerncafés der Caritas wird den fast 150 Kinder weit mehr als „nur“ Schulstoff vermittelt. In Götzis wurde diese Woche das dritte Lerncafé in Vorarlberg offiziell eröffnet.
Kleine Summen bewirken Großes
Bei den einen quillt das Münzfach fast schon über vor lauter Cent-Stücken - die anderen bezahlen lieber bargeldlos mittels Karte. Egal welche Zahlungsart man präferiert, ab sofort gibt es für jeden die Möglichkeit schnell und unkompliziert Gutes zu tun. In dem man einfach "Aufrunden, bitte" sagt. Über 1.599.380 Mal wurden diese Worte bereits ausgesprochen - und damit benachteiligten Menschen in ganz Österreich geholfen.
Sag mir wie viel
Drei Jahre ist es her, dass politische Unruhen zu einem blutigen Bürgerkrieg in Syrien geführt haben. Die Folgen: Tote, ein Land im Ausnahmezustand, Verwüstung... und zahlreiche Flüchtlinge. Allein in Jordanien ist bereits jeder zehnte Einwohner ein Flüchtling. Österreich hat hingegen erst 234 der 500 angekündigten syrischen Flüchtlinge aufgenommen. Und eigentlich müssten es 1.000 mehr sein, klärt Caritas-Präsident Michael Landau auf.
Bankrotterklärung
Die Budgetrede von Finanzminister Spindelegger trifft bei zahlreichen NGOs auf harte Kritik: bei den Ärmsten der Armen werde gespart, die angekündigten Strukturreformen fehlten, die großen Themen wie Bildung, Pflege, Wohnen und Armut würden nicht ernsthaft angegangen. Die Organisationen vermissen das Einhalten der Regierungsprogramme. Verantwortung und Haftung wird für Banken übernommen - für Menschen nicht.
Es darf kondoliert werden
Mit einer hundertstündigen Mahnwache und Grabkerzen machen 45 Organisationen auf die Budgetkürzungen im Bereich Entwicklungszusammenarbeit (EZA) aufmerksam. Caritas Auslandshilfe-Generalsekretär Christoph Schweifer stellt unmissverständlich fest: "Jetzt noch einmal 20 Prozent in der Entwicklungshilfe zu kürzen, ist gleichzusetzen mit unterlassener Hilfeleistung für Menschen in Not!"
Tag der Freiwilligen
Möglichkeiten sich zu engagieren gibt es viele - egal ob man sich sozial einbringen, Menschen in Not helfen oder anderen seine sonstigen Talente zur Verfügung stellen möchte. Allein 40.000 Freiwillige sind z.B in Projekten der Caritas österreichweit im Einsatz. Zeit, im Rahmen eines "Tag der Freiwilligen" die Arbeit der Freiwilligen in den Mittelpunkt zu rücken. Zum Beispiel in Bürs, Ludesch, Blons, Nenzing, Feldkirch und Dornbirn.
Hilfe für Hochwasseropfer
Chaos ist es, was sichtbar wird, wenn sich in Bosnien und Serbien langsam das Wasser zurückzieht. Die Flut hat bisher 44 Menschen das Leben gekostet, zehntausende sind vor dem Wasser geflüchtet. Nun ist Hilfe gefragt: Trinkwasser, Decken, Medikamente, Lebensmittelpakete und Reparaturmaterial für Boote. Der Appell ergeht an alle.
Wir alle sind Nachbarn
Erst wenige Tage sind seit der Flutkatastrophe vergangen - nun wird das Ausmaß der Verwüstung in Serbien, Bosnien-Herzegovina und Kroatien langsam sicher. Dutzende Menschen kamen in den Fluten ums Leben, Zehntausende mussten evakuiert werden. Trinkwasser und Lebensmittel werden knapp. Unzählige Tiere sind verendet, die Gefahr von Seuchen steigt. "Wir alle sind Nachbarn", ruft Caritas-Präsident Michael Landau die ÖsterreicherInnen jetzt zu helfen.
Schritte in die Selbstständigkeit
Gemeinsam mit Menschen mit Behinderung eine inklusive Gesellschaft umzusetzen, das ist eine große Herausforderung. Generalvikar Rudl Bischof zeigte sich bei seinem gemeinsamen Besuch mit Caritasdirektor Peter Klinger in der Caritas Werkstätte Ludesch beeindruckt.
Stumme Opfer der Gewalt
Kinder sind der Gewalt von Erwachsenen meist wehrlos ausgesetzt und es ist Auftrag der Weltgemeinschaft, sie davor zu schützen. Am 4 Juni ist internationaler Tag der Kinder, die unschuldig zu Aggressionsopfern geworden sind. Im syrischen Bürgerkrieg sind die letzten Dämme der Gewalt längst gebrochen - die Kinder sind stumme Opfer und stranden zu Zehntausenden in den Flüchtlingslagern im Libanon oder Jordanien. Wenn sie es aus der Gewalt überhaupt dorthin schaffen.
Hochwasser am Balkan
Erst nachdem sich der Wasserspiegel langsam gesenkt hat, wird deutlich, welche Schäden das schlimmste Hochwasser seit 120 Jahren im Balkan angerichtet hat. Kaputte Möbel und Elektrogeräte liegen in Vorgärten, an den Häusern markieren Schmutzlinien den ehemaligen Stand des Hochwassers, mit dem Wasser sind auch viele Existenzgrundlagen weggeschwemmt worden. Für viele steht nun ein Neubeginn an.
Das Überleben sichern
Zwei Bilder, zwei Kinder und der Satz "Eines der beiden Kinder muss hungern, wenn wir unsere Hilfe nicht verdoppeln". So sieht das neue Gesicht der Hungerkampagne der Caritas aus. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Syrien und Westafrika, denn dort sind Millionen Menschen auf der Flucht vor Gewalt und Hunger. Alle 10 Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen von Hunger und Unterernährung. Rund 842 Millionen Menschen weltweit leiden an Hunger.
Hunger als ständiger Begleiter
Ständiger Hunger ist für viele Menschen in der westafrikanischen Sahelzone der Alltag. Im Senegal liegt der Anteil der unterernährten Bevölkerung bei fast 22 Prozent. Rund 2,8 Millionen der 13 Millionen Einwohner haben damit nicht genug zu essen. 27 Prozent aller Kinder im Land sind chronisch unterernährt. Und dabei ist der Gipfel des Eisbergs noch nicht erreicht, denn den Menschen in der westafrikanischen Sahelzone droht die dritte Hungersnot innerhalb weniger Jahre
Fisch und Fleisch
Was hat unser Fischkonsum mit der Armut in Senegal zu tun? Auf den ersten Blick vielleicht nichts. Fakt ist aber, dass große ausländische Fischereiflotten das Meer leer fischen und so den lokalen Fischern in Senegal die Lebensgrundlage entziehen. Die Flucht über den Atlantik nach Europa bezahlen viele mit ihrem Leben. Eine Situation, von der sich Caritaspräsident Michael Landau bei einem Lokalaugenschein selbst ein Bild machen konnte.
Wir können nicht wegsehen
Eine Million Euro - soviel Geld hat die Republik Österreich aus dem staatlichen Auslandskatastrophenfonds den Irak-Flüchtlingen bislang zugesagt. Das Geld für Hilfsgüter, die vor Ort von der UNO verteilt werden, soll dabei so schnell wie möglich fließen. Auch das internationale Caritas-Netzwerk baut derweil seine Hilfe für die Flüchtlinge in der Region weiter aus. Und die ist dringend notwendig.
Bitte um Solidarität
Hilfe und Solidarität, und zwar so schnell wie möglich, benötigen derzeit die Menschen im Nahen Osten. Besonders gebraucht werden Medikamente, Lebensmittel, Trinkwasser, Hygieneartikel, Matratzen und Decken. Angesichts der dramatisch anwachsenden Flüchtlingsströme müsse die Hilfe aber dringend weiter ausgebaut werden, appellieren Diakonie und Caritas an die Menschen.
Wohin?
Hoch her geht es derzeit wieder bezüglich der Frage, wo Asylwerber in Österreich untergebracht werden sollen. So kritisiert die Caritas das Innenministerium für die Ankündigung Speisesäle und Turnhallen zu Notschlafstätten für Flüchtlinge umfunktionieren zu wollen, statt sie in Traiskirchen unterzubringen. Innenministerin Mikl-Leitner fragte sich stattdessen, warum die Caritas nun doch kein Problem mehr damit hat, 1.000 Flüchtlingen in Traiskirchen unterzubringe.
Hoher Besuch in "Emils kleiner Sonne"
Bei seinem Staatsbesuch in Armenien war Bundesminister Sebastain Kurz Gast im Tageszentrum "Emils kleine Sonne". Die Einrichtung der Caritas, die in intensiver Zusammenarbeit mit Vorarlberger Betrieben und Freiwilligen entstand, hat in Armenien Signalwirkung. Sie vermag es, Menschen mit Behinderung zu fördern und in die Gesellschaft zu integrieren.
Hunger-Katastrophe im Südsudan
Im Südsudan bahnt sich derzeit eine humanitäre Katastrophe enormen Ausmaßes an: 3,9 Millionen der 11 Millionen Einwohner des Landes sind bereits auf akute Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Die UNO warnte vor der "schlimmsten Hungerkatastrophe in Afrika seit den 1980er-Jahren". Sie ist eingetroffen.
Leid steigt, wenn Temperaturen sinken
Langsam aber sicher sinken die Temperaturen - und zwar nicht nur bei uns, sondern auch im Libanon. Dort haben derzeit bis zu zwei Millionen SyrerInnen Zuflucht gefunden, täglich werden es mehr. Der Libanon steht knapp vor einer sozialen Explosion, der Flüchtlingsstrom reißt nicht ab und dennoch gehen die internationalen Hilfsgüter immer mehr zurück. Den Flüchtlingen droht ein katastrophaler Winter.
Kultur des Lebens und des Sterbens
Würdevoll leben und würdevoll sterben - gesichert durch Rechtsanspruch und ausreichende Finanzierung - haben mehrere Hilfsorganisationen, darunter auch Caritas, Dachverband Hospiz, Rotes Kreuz, Palliativgesellschaft und Vinzenzgruppe gemeinsam von der Politik gefordert. Und dabei stehe vor allem der Ausbau und die Finanzierung der Hospiz- und Palliativversorgung im Mittelpunkt. Eine Legalisierung von Tötung auf Verlangen lehnte man „entschieden“ ab.
20 Jahre Hospiz Vorarlberg
Vergangenes Wochenende feierte Hospiz Vorarlberg im Rahmen einer Matinee das 20-Jahr-Jubiläum im Kulturzentrum AmBach in Götzis. Rund 250 Gäste und Gratulanten feierten das Leben und würdigten den Einsatz der über 200 ehrenamtlichen HospizbegleiterInnen im Land.
Hinter der Wohnungstür
1,2 Millionen Menschen in Österreich sind armutsgefährdet oder leben sogar unter der Armutsgrenze. Not, die man bei uns oftmals gar nicht so wahrnimmt, weil sie sich (auch) hinter Wohnungstüren versteckt. Langsam aber sicher ist von dem Problem auch die Mittelschicht betroffen - und besonders bei Themen wie Wohnen und Leben schrillen bei der Caritas seit längerem die Alarmglocken.
25 Jahre Kinderrechte
Kinder müssen geschützt und gefördert werden, sie müssen die Möglichkeit haben, das gesellschaftliche Leben mitzugestalten. Diese Grundsätze wurden 1989 in der Kinderrechtskonvention ausformuliert und mittlerweile von fast allen Staaten der Welt ratifiziert. An der Umsetzung arbeiten bis heute viele, z.B. die Caritas. Sie ist es auch, die zum Jubiläumsabend nach Dornbirn einlädt.
Vom Traum einer kindgerechten Welt
Mit einem ersten Preis ausgezeichnet wurde der Spot zum Thema "Kinderrechte", der von den JugendbotschafterInnen der youngCaritas kreiert worden war.
Wohin mit ihnen?
Anlässlich der Caritas Inlandskampagne „Wohin mit ihnen?“ spricht Christian Beiser, Stellenleiter des Bereiches Existenz & Wohnen der Caritas Vorarlberg über Delogierungen und die Präventionsmaßnahmen der Caritas für betroffene Personen. Wie und warum viele Menschen in diese Situation kommen und wie die Caritas helfen kann.
Jeder Mensch hat eine Chance verdient
Gertrud Wohlfarter hat einen sehr herausfordernden Beruf: Sie arbeitet in der Notschlafstelle der Caritas Vorarlberg in Feldkirch. „Jeder Mensch hat eine Chance verdient“ erzählt sie von Menschen, die es schaffen, sich wieder in die Gesellschaft zu integrieren und anderen, die die eine oder andere „Schleife“ mehr brauchen.
Vom Zorn und Aufbegehren des Menschen
Über den Zorn als Gestaltungskraft auch mit zerstörerischer Wirkung diskutierten Experten und ein interessiertes Publikum im Rahmen der zwölften Caritasgespräche im Bildungshaus St. Arbogast. Einmal mehr war die Veranstaltung mit rund 300 Gästen schon Monate zuvor ausgebucht.
Schluss mit dem Jojo-Spiel
Kürzen - zurücknehmen - kürzen - zurücknehmen. So sahen in letzter Zeit die Nachrichten rund um das Thema Entwicklungszusammenarbeit (EZA) aus. Mit der Rücknahme der angekündigten Kürzungen setze die Regierung ein wichtiges Signal, sind sich zahlreiche Hilfsorganisationen einig und appellieren das "zermürbende Jojo-Spiel" endlich sein zu lassen.
Ziege statt Zeug
Weihnachten rückt mit riesigen Schritten näher - und für diejenigen, die noch kein Geschenk haben, hat die Caritas eine gute Idee. Statt Zeug einfach mal eine Ziege schenken! Oder einen Esel. Oder Hühner. Keine Lust diese zu versorgen? Kein Problem, schließlich wird diese Arbeit von Menschen in Afrika bewerkstelligt. Denn mit der Aktion "Schenken mit Sinn"erhalten nicht nur Sie, sondern auch notleidende Menschen ein Weihnachtsgeschenk.
Europäisches Jahr für Entwicklung
2015 ist das "Europäische Jahr für Entwicklung". Und deshalb will Caritas Präsident Michael Landau die EU-Länder im Kampf gegen weltweite Armut und Hunger heuer besonders in die Pflicht nehmen. "Das Jahr 2015 kann in die Geschichte eingehen als jenes Jahr, in dem in Österreich die Trendwende in der Entwicklungszusammenarbeit vollzogen wurde, hin zu einer gestärkten EZA, die mit einem ausreichenden und gesetzlich verankertem Budget ausgestattet ist."
Angehörige sind die eigentlichen Pflegekräfte der Nation
"Young Carers" - so nennt man Kinder und Jugendliche, die ihre kranken und pflegebedürftigen Angehörigen zu Hause pflegen (müssen). Wer glaubt, dass das nur eine kleine Minderheit ist, den belehren die Zahlen eines besseren: 43.000 Minderjährige zeigen, "dass Pflege längst nicht für alle Menschen leist- und verfügbar ist", so Caritas Präsident Michael Landau. Und dass ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Entlastung dieser Pflegenden nötig sei.
Hilfe für Flüchtlinge aus Syrien
Seit fünf Jahren wütet der Krieg in Syrien nun schon und nach wie vor ist kein Ende des Flüchtlingsstrom in Sicht. 12,2 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen - besonders jetzt, wo die eisigen Temperaturen ein zusätzliches Problem darstellen. Die meisten Quartiere sind nicht winterfest, die Menschen nicht gegen die Kälte ausgerüstet. Eine Winterhilfe für die Flüchtlinge in Syrien, Jordanien, im Libanon und Nordirak ist dringend notwendig.
Parkbank ist keine Zustelladresse
Eine Warnung vor der "Abschaffung der unabhängigen Flüchtlingsrechtsberatung" und Kritik an der "geplanten Einschränkungen bei der Grundversorgung" sprechen Caritas, Amnesty International und Rotes Kreuz in einem offenen Brief an Bundeskanzler Werner Faymann und Innenministerin Johanna Mikl-Leitner aus. Und die Zeit drängt, denn die geplante Novelle des Asylgesetzes muss möglichst rasch beschlossen werden, damit sie im Sommer umgesetzt werden kann.
Was Fasten mit einem Gurkenglas zu tun hat
Nein, wir sprechen hier nicht von der Saure-Gurken-Zeit, sondern von der Fastenzeit. Dass leere Gurkengläser trotzdem mit der Zeit des Verzichts zusammen passen, zeigt die Caritas mit der Aktion "Fastenglas". In ganz Österreich verzieren Kinder derzeit leere Gläser, um diese dann den Erwachsenen zu schenken. Und die? Die füllen diese in der Fastenzeit mit Münzen. Das Geld geht dann an Kinder in Not in Äthiopien, Syrien und Armenien. So macht die Fastenzeit gleich doppelt Sinn.
Jeder vierte Europäer von Armut bedroht
Dass viele Menschen von Armut betroffen sind, weiß man irgendwie, auch wenn es einen (glücklicherweise) meist nicht unmittelbar selbst betrifft. Dass aber jeder vierte Europäer von Armut bedroht ist, ist doch mehr als man erwarten würde. In Zahlen sind das im Jahr 2013 fast 123 Millionen EU-Bürger. Diese schockierenden Daten fördert nun der Krisen-Report 2015 der Caritas Europa zutage.