Insignien des Bischofs
Brustkreuz (Pectorale)
Seit dem Mittelalter tragen Bischöfe ein (meist wertvolles) Brustkreuz. Dr. Elmar Fischer verwendet das Brustkreuz von Bischof DDr. Wechner, das seinerzeit der Kölner Künstler Weinert in Emailtechnik geschaffen hatte, wie auch ein nach persönlichen Vorgaben gestaltetes Kreuz. Beim Ad-limina Besuch der österreichischen Bischöfe erhielt Bischof Elmar von Papst Benedikt XVI. ein goldenes Brustkreuz (Bild), welches die Kopie eines mittelalterichen Kreuzes aus der Lateranbasilikia darstellt. Auf dem Kreuz befinden sich Darstellungen aus dem Alten Testament. Die Basis bildet eine Silberplatte, die von den Kunstschmieden Claudio und Piero Savi vergoldet worden ist.
Ring
Den Ring des Bischofs von Feldkirch verfertigte der Feldkircher Goldschmied Gragl. Es wurde für den Bischofsring 18 karätiges Gold verwendet und ein leuchtender Smaragd eingesetzt. Das Motiv orientiert sich am Primizbild von Bischof Elmar. Im Zentrum steht ein Kreuz mit dem Edelstein in der Mitte. Vom Kreuz aus gehen Strahlen, welche die Auferstehung symbolisieren. Der Ring ist vom Design her bewußt zeitgenössich gehalten, da für Bischof Fischer Moderne Kunst einen sehr direkten Zugang zu spirituellen Themen pflegt.Bischofsringe sind seit dem frühen Mittelalter nachweisbar, speziell Ring und Bischofsstab bilden die wichtigsten
Amtsinsignien für ein hohes geistliches Amt.
Mitra (Infel)
Die Mitra ist die liturgische Kopfbedeckung von Bischöfen und Äbten. Auch hier kann der künftige Feldkircher Oberhirte auf ein wertvolles Stück von Bischof Wechner zurückgreifen, denn die Mitra ist mit 23 Amethysten besetzt.
Bischofsstab
Zur Bischofsweihe von DDr. Wechner im März 1955 widmeten ihm die vier Wirkungsorte Götzis, Bregenz, Alberschwende und Feldkirch einen neuen Bischofsstab, der das Wappen von Dr. Wechner sowie die Wappen der vier genannten Gemeinden trägt. Um die Verbundenheit mit seinen Amtsvorgängern auszudrücken, verwendet Dr. Fischer diesen Stab.
