Darf man einen Bischof wirklich alles fragen? Ja, darf man und die Schüler/innen der HTL Bregenz sowie die Firmgruppe Alberschwende, die Bischof Benno Elbs in Feldkirch besuchten, machten das auch.

Wie man als Jugendlicher einen Termin bei Bischof Benno Elbs ergattert? Man fragt an und wenn nicht alle Stricke reißen, dann bekommt man auch das nächste freie Zeitfenster. Und so war es für die zwölf Schüler/innen der Klasse 5hk Kunststofftechnik der HTL Bregenz und ihre Religionslehrerin Kathrin Rützler nach dem EthikForum in Dornbirn und dem Weihnachtsgottesdienst in der HTL Bregenz bereits das dritte Zusammentreffen mit Bischof Benno Elbs. Diesmal aber eben im Bischofshaus in Feldkirch.

Ist ein Bischof gleichzeitig auch ein Hirte?

Was sind die Hauptaufgaben eines Bischofs? Wie wird man überhaupt Bischof und wofür wird der Kirchenbeitrag verwendet? Das waren nur einge Fragen, die Bischof Benno Elbs mit den Schüler/innen diskutierte. Auch die Symbolik der bischöflichen Insignien wie beispielsweise des Hirtenstabs wurde erklärt. Und eine Mitra, also die “Bischofsmütze”, hatte von ihnen bis dahin auch noch keiner in der Hand.

Und in der Schule?

"Das war ein richtig cooler Besuch bei unserem Bischof", freute sich auch einer der Firmlinge aus Alberschwende, die sich nur kurz zuvor bei Bischof Benno Elbs angekündigt hatten. Auch sie nutzten die Chance, den Bischof endlich einmal zu fragen, was sie immer schon wissen wollten. Und das war neben der Bedeutung des Wahlspruchs und des Wappens eben auch, welches Fach er in der Schule so gar nicht mochte und dass man im Garten des Bischofshauses Fußball spielen darf, wollten die Firmlinge erst gar nicht glauben.

Nachdem Bischof Benno Elbs ihnen noch den Feldkircher Dom gezeigt hatte, machte sich die Gruppe auf den Weg nach Göfis zum Grab des seligen Carl Lampert.

Jugend braucht das Bischofshaus und die Einladung dafür steht.