Schon mal einen Bischof adoptiert? Nein? Na dann haben Sie jetzt die Möglichkeit. Auf "www.adoptabishop.org" kann man sich nämlich registrieren und bekommt dann einen Bischof bzw. Synodenteilnehmer zugewiesen, für den man beten kann. Damit die Gebete sozusagen "gerecht verteilt" sind und sich nicht nur auf beliebte Bischöfe fokussieren.

Was tun, wenn man nicht selber an der Bischofssynode in Rom teilnehmen kann? Darauf hat das Institut für Ehe und Familie eine klare Antwort: Beten! Denn "dein persönliches Gebet für einen Bischof (bzw. Synodenteilnehmer) kann den Unterschied für einen guten Verlauf und die Ergebnisse der Bischofssynode vom 04. bis 25.10.2015 machen!" heißt es auf der Homepage www.adoptabishop.org.

Adoption leicht gemacht
Über 8.600 Menschen haben die Chance bereits genutzt und auf der Homepage einen Bischof "adoptiert". Zwar kann man sich dort keinen persönlich aussuchen, aber  das macht ja nichts. Nach der Registrierung erhält man per elektronischer Post und Zufallsprinzip einen Bischof zugewiesen, „damit nicht nur für die ‚beliebten‘ oder ‚bekannten‘ Bischöfe gebetet wird“, so das Institut für Ehe und Familie (IEF), das die Initiative im Auftrag der Österreichischen Bischofskonferenz organisiert.

Art und Anzahl der Gebete sind dem Beter bzw. der Beterin überlassen. „Jeder soll einfach nach seiner Kraft und seinen Möglichkeiten das Anliegen mit einschließen und im Gebet und Opfer mittragen“, heißt es. Ziel sei es, „unsere Hirten mit unserer ganzen Glaubenskraft zu unterstützten und ihre Last ganz besonders in diesen Tagen mitzutragen“. Einen Bischof zu adoptieren ist noch bis zum Ende der Synode am 25. Oktober und drei Tage danach möglich. (red/kap)