Im Rahmen der Woche für das Leben besuchte Bischof Benno die Wochenstation des LKH Feldkirch.

Hans Rapp

Herzlich begrüßen Primar Dr. Stefan Rimbach und die Bereichsleiterin Pflege Spomenta Kolmanic Bischof Benno, der die Station besucht um die  Wöchnerinnen und ihre Neugeborenen zu segnen. Ansonsten nimmt der Betrieb der Wochenstation seinen üblichen Lauf. Es geht sehr geschäftig zu. Die Stationsschwester kommt kaum dazu, hie und da einen Schluck Wasser zu trinken. Die Wöchnerinnen und ihre Neugeborenen wollen versorgt sein. Noch ist das Leben der Kinder ganz frisch.

Eltern und Kinder sind dabei, sich aneinander zu gewöhnen. Die kleinen Lea-Marie, die Bischof Benno gesegnet hatte und die in seinen Armen liegt, beginnt plötzlich zu schlucken und hört auf zu atmen. Nach einer kurzen Schrecksekunde klingelt die Mutter nach der Schwester und der Vater läuft mit dem Säugling zu den Schwestern. Lea-Marie hat bei der Geburt eine ganze Menge Fruchtwasser in die Lungen und in den Bauch bekommen. Dieses Wasser muss wieder raus. Für die Schwester ist das kein Problem und nach einer Viertelstunde ist das kleine Mädchen wieder wohlauf bei ihrer Mutter im Bett.

"Die Geburtenstation ist ein Ort, wo der Glaube und das Vertrauen gelebt wird, dass unsere Welt, dass das Leben Zukunft hat und lebenswert ist. Eine wunderbare Botschaft, die mich persönlich sehr berührt und stärkt", fasst Bischof Benno seine Eindrücke dieses Nachmittags zusammen. Der Kontrast zu den Besuchen bei den PatientInnen der Palliativstation am Tag zuvor ist enorm. "Das Leben an zwei gegensätzlichen Anfängen", sinniert der Bischof auf der Rückfahrt.