Rom - Donnerstag, 15. Oktober 2015

Meine Unterkunft in der Casa Santa Marta in den Vatikanischen Gärten bringt es mit sich, dass ein ungezwungener Kontakt mit dem Papst recht leicht möglich ist. Ich begegne ihm jeden Tag ein paar Mal. Er wohnt ja im selben Haus, er isst hier im gemeinsamen Speisesaal, fährt mit dem Lift und geht zu Fuß die drei, vier Minuten zur Synodenaula. Da begegnet man ihm ständig. Natürlich auch bei der Morgenmesse jeden Tag um 7 Uhr, deren lebensnahe Predigten zu einem „Markenzeichen“ von Papst Franziskus geworden sind.

Heute Mittag bin ich mit Papst Franziskus von der Synodensitzung zurück in die Casa Santa Marta gegangen. Er erzählt von einem Gespräch mit Journalisten zu den Themen, die ihn gerade berühren. Da wartet gerade eine argentinische Gruppe auf dem Weg bei einem Auto, das der Papst „signieren“ sollte. Damit es später vielleicht für einen guten Zweck versteigert werden kann? Ein Hirte nahe bei den Menschen.

Bischof Benno Elbs