Seit über 20 Jahren findet der Klostermarkt in Bludenz statt. Anfang September wird die Alpenstadt für ein Wochenende zum Treffpunkt für Vertreter aus rund 30 europäischen Klöstern sowie zahlreichen Besuchern aus dem In- und Ausland. Am Freitag wurde der 22. Bludenzer Klostermarkt von Bischof Benno Elbs, Pfarrmoderator Adrian Buchtzik, Bürgermeister Mandi Katzenmayer und Landeshauptmann Markus Wallner eröffnet. Mit Brot und Wein.

Offiziell wurde Klostermarkt also am Freitag Vormittag eröffnet. Mit Wein und Brot, das von Bischof Benno Elbs gesegnet und anschließend an die MarktbesucherInnen verteilt wurde. Gefeiert wurde aber schon vorher - nämlich am Abend davor mit einem Gottesdienst im Franziskanerkloster. "Jesus hat sich oft dort aufgehalten, wo viele Menschen waren", schaffte Bischof Benno eine Verbindung zum Klostermarkt. "Es gibt Gemeinschaften unter uns, die mehr kontemplativ sind, andere sind mehr missionarisch und apostolisch. Wenn wir an den Klostermarkt Bludenz denken, dann tun wir zumindest für diese paar Tage genau das: dorthin zu gehen, wo die Menschen sind" Die Predigt im Wortlaut finden Sie hier

Gute Gespräche und belebende Begegnungen

Er wünsche den BesucherInnen "gute Tage, gute Gespräche und belebende Begegnung beim Klostermarkt", so Bischof Benno. Ein Wunsch, der schon am ersten Tag des Markes in Erfüllung ging. Egal ob bei einem Glas Wein oder über die "Ladentheken" hinweg - Gespräche dominierten den ersten Klostermarkttag. Bis 19 Uhr und am Samstag von 9 bis 16 Uhr haben Interessierte Zeit die zahlreichen Marktstände aus rund 30 europäischen Klöstern unter die Lupe zu nehmen.

Vielfalt wohin man blickt

Dabei ist die Produktpalette ebenso vielfältig wie die Klöster selbst: So gibt es Weine, Liköre und Biere aus eigener Herstellung, ebenso wie Käse, Brote, Marmeladen und Honig. Aber auch Holzspielzeug, Keramik, Polster, Salben, Kerzen und Tücher sowie Taschen und Schmuck werden zum Verkauf angeboten. Die gastronomischen Produkte werden alle auch zur Verkostung angeboten.  Beim Bludenzer Klostermarkt steht aber nicht nur das Verkaufen und Kaufen im Mittelpunkt, vielmehr ist der Markt mittlerweile zum Treffpunkt für alle geworden, die Interesse an traditionell hergestellten Produkten sowie am klösterlichen Leben haben. Im Vordergrund steht dabei die Bedeutung der Klöster und ihrer Wirtschaftsbetriebe.